VEREIN: Ehrungen, Würdigungen
DM-Preis Ideen-Initiative-Zukunft | Stiftungstaler der Veolia-Stiftung | Familienherz der BKK VBU | Band für Mut und Verständigung | Aktiv für Demokratie und Toleranz | Ehrenamtspreis | mission sustainibility | taz Panter Preis | start social
DM-Preis Ideen-Initiative-Zukunft
Jeder kann auch mit kleinen Ideen Großes bewirken. Damit möglichst viele davon umgesetzt werden können, haben die dm-drogerie Märkte und die Deutsche UNESCO-Kommission zum Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft” aufgerufen. Über 4000 Projekte haben sich bundesweit an dem Wettbewerb beteiligt und ihre Idee in einem DM-Markt präsentiert.
Mit unserem Projekt "Traumwerkstatt – aus Träumen werden Räume" konnten wir die Jury und die Kunden eines dm-Marktes in Berlin überzeugen und haben 1.000 Euro für unsere Kinder- und Jugendangebote gewonnen. Der Preis wurde am 4. März auf dem Alexanderplatz verliehen.
Weitere Informationen: http://www.ideen-initiative-zukunft.de/projekt/anzeigen/22266

05.03.2011
Stiftungstaler der Veolia-Stiftung
Im Rahmen der Aktion "Gemeinsam sind wir Berlin" konnten wir bei der Veolia-Stiftung 1.350 Euro einwerben. Weitere Informationen ...
26.01.2011
Familienherz der BKK VBU
Die Zukunftswerkstatt Heinersdorf ist der diesjährige Preisträger des Familienherzes durch den gemeinnützigen Verein BKK VBU Familienherz e.V. Der Förderverein, den Mitglieder der Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union gegründet haben, zeichnet jedes Jahr Personen oder Initiativen aus, die sich besonders um die Verbesserung der Situation von Familien bemühen.
Die finanzielle Unterstützung kommt der "Traumwerkstatt" zugute, in der sich die vielfältigen Angebote wiederfinden, die im Heinersdorfer Nachbarschaftshaus für Kinder und Familien entstanden sind: Krabbelgruppe, Musikgarten, Keramikkurse, Bastelnachmittage, Eltern-Kind-Café, Lesungen und vieles mehr. Aus Anlass der offiziellen Preisübergabe laden das BKK VBU Familienherz und die Zukunftswerkstatt Heinersdorf zu einem Familienbrunch mit Herbstfest ein.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.meine-krankenkasse.de/ueber-br-uns/soziales-engagement/familienherz.html
06.10.2009

Am 17.10.2009 wurde unser Verein mit dem Familienherz 2009 des BKK VBU Familienherz e.V. ausgezeichnet. Die Überraschung war mehr als gelungen: Zu unserer großen Freude und unter dem jubelnden Applaus der anwesenden Kinder durften wir nicht nur die Trophäe sondern auch einen Scheck in Höhe von 4.000 Euro für die Traumwerkstatt entgegen nehmen. Wir werden das Geld im kommenden Jahr für die Erweiterung unserer Kinderangebote einsetzen. Die Preisverleihung fand im Rahmen eines Familienbrunches statt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Jury und den Glücksboten des Vereins Familienherz e.V.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.dailynet.de/HilfeHelfen/54825.php
19.10.2009
Band für Mut und Verständigung
Mit dem Band für Mut und Verständigung wurde unsere Vereinsvorsitzende, Sandra Caspers, am 8. Juli im Roten Rathaus geehrt. Die Anerkennung gilt ihrem Engagement in der Initiative „Heinersdorf öffne dich“, die für einen sachlichen Umgang mit dem Moscheebaukonflikt eingetreten war. Der damals noch in Planung befindliche Bau einer Moschee im Ortsteil hatte vor zwei Jahren die Gemüter in Heinersdorf erhitzt und zu kontroversen Auseinandersetzungen und teilweise fremdenfeindlichen Äußerungen geführt. Aus der Initiative entstand bald unser Verein, die Zukunftswerkstatt Heinersdorf, die heute ein Nachbarschaftshaus betreibt, Politikstammtische organisiert und gerade das zweite Dorffest gefeiert hat.
Das Band für Mut und Verständigung wird jährlich vom „Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit“ verliehen. Dem Bündnis gehören neben dem Ministerpräsidenten Brandenburgs und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin der Deutsche Gewerkschaftsbund Berlin/Brandenburg, die Spitzenverbände der Wohlfahrtspflege, die Evangelische Landeskirche, das Katholische Erzbistum sowie die Jüdische Gemeinde Berlin an. Der Preis wurde im Rahmen einer Festveranstaltung durch den Regierenden Bürgermeister der Stadt Berlin, Klaus Wowereit, und den Integrationsbeauftragten des Landes Berlin, Günter Piening, überreicht.

Bilder: Deutscher Gewerkschaftsbund
Weitere Informationen:
www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2009/07/06/131648/index.html
www.respekt.dgb.de/article/archive/48/
10.07.2009
Aktiv für Demokratie und Toleranz
Am vergangenen Mittwoch, den 6. Mai 2009, wurde unser Verein als einer der Preisträger im bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2007/2008“ geehrt. Mit dem vom Bündnis für Demokratie und Toleranz verliehenen Preis erhielten wir 3000 Euro, die der Vereinskasse zufließen. Wir werden das Geld für die Sanierung des Bolzplatzes und für einen Arbeitseinsatz am Spielplatz Malchower Straße einsetzen.
Den Preis nahm Alexander Pechmann vom Regierenden Bürgermeister der Stadt Berlin, Klaus Wowereit, im Rahmen einer Festveranstaltung im Roten Rathaus entgegen.
"Unser Ziel ist es, das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz in unserem Land sichtbar zu machen und möglichst viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Einsatz für unsere Demokratie zu ermutigen und anzuregen. Unsere Demokratie lebt von der aktiven Beteiligung ihrer Bürger/innen! Dem bundesweiten Bündnis für Demokratie und Toleranz haben sich in den letzten sieben Jahren eine Vielzahl von Organisationen angeschlossen - von großen Verbänden bis hin zu kleinen Aktionsgruppen und kleinsten Initiativen." Quelle: www.buendnis-toleranz.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.buendnis-toleranz.de/cms/beitrag/10030015/424897.

12.05.2009
Ehrenamtspreis 2008
Am 5. Dezember, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, wurde von der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Pankow der diesjährige „Ehrenpreis für ehrenamtlich Tätige im Bezirk Pankow“ verliehen.

Die festliche Veranstaltung fand im Betsaal des ehemaligen Jüdischen Waisenhauses in Pankow statt. Wir waren stellvertretend für die Zukunftswerkstatt Heinersdorf nominiert. Von den mehr als 40 Vorschlägen erhielten insgesamt fünf Initiativen bzw. Einzelpersonen den Ehrenamtspreis für 2008 - jeweils in den Kategorien Kinder/Schule, Kultur, Soziales, Wirtschaft und Gemeinwesen. Wir wurden in der Kategorie Gemeinwesen für unser Engagement "Für ein weltoffenes und lebenswertes Heinersdorf" ausgezeichnet. Anschließend durften wir uns in das Goldene Buch von Pankow eintragen.
Wir haben die Ehrung stellvertretend für unseren Verein entgegen genommen. Sie ist eine Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement, das wir seit einem Jahr im Rahmen der Zukunftswerkstatt und schon in der Zeit davor in Heinersdorf leisteten und leisten.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.berlin.de/ba-pankow/presse/archiv/20081209.1000.116263.html
Heike Boß, Sandra Caspers, Gerd Müller, Uwe Müller, 07.12.2008
mission sustainibility
Im Sommer wurde die Präsentation unserer Vereinsarbeit vom Rat für Nachhaltige Entwicklung als Leuchtturmprojekt geehrt. Der Rat entwickelt Beiträge für die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie. Ihm gehören 14 Personen des öffentlichen Lebens an. Der Rat steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. An seinem Wettbewerb „Mission Sunstainability“ beteiligten sich 324 Projekte aus allen Ländern der Welt.
Weitere Informationen zu unserem Wettbewerbsbeitrag finden Sie hier.
22.09.2008
taz Panter Preis
Am vergangenen Samstag fand die Verleihung des taz Panter Preises 2008 statt. Ich wurde neben fünf weiteren Nominierten aus über 300 Bewerbern ausgewählt.
Den Leserpreis hat der Imker und Anti-Gentech-Aktivist Michael Grolm gewonnen. Der Jurypreis wurde zwei Mal verliehen: an Miriam Notten, die in ihrer Heimat Afghanistan Schulen baut und an Julius Deutsch, der Computerlösungen für Schwerstbehinderte entwickelt.
Schon die Nominierung hatte mich mehr als überrascht. Ich fühlte mich ein wenig als Außenseiterin zwischen all den "Ehrenamtsschwergewichtern", die in Kriegsgebieten Schulen bauen oder in Gefängnissen mit Inhaftierten arbeiten. Dass ich den Preis nicht gewonnen habe, ist zwar schade, aber mit Blick auf die Leistungen der Gewinner wirklich verständlich. Letztlich hatte an diesem Abend jeder gewonnen. Ich fühle mich sehr geehrt und freue mich, dass unsere Vereinsarbeit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich geworden ist. Wir hatten einen wunderschönen Abend im ausverkauften Haus der Kulturen der Welt, tolle Musik mit "Wir sind Helden" und in einem Interview mit Dieter Moor die Aufmerksamkeit von 1.200 Menschen. Alle an dem Abend gesammelten Spenden werden nun anteilig an die drei weiteren Nominierten verteilt. Meinen Anteil in Höhe von 1.250,- EUR werde ich für das Nachbarschaftshaus unseres Vereins spenden.
Sandra Caspers, 18.09.2008
Nominierung
Seit 2005 sucht die taz jedes Jahr die „HeldInnen des Alltags“, die sich mit ihrem sozialen Engagement dem taz-Grundsatz „Verhältnisse lassen sich ändern“ verschrieben haben. Eine Vorjury wählt unter den hunderten Vorschlägen sechs KandidatInnen aus, die in der Zeitung mit ihren „guten Taten“ vorgestellt werden.
(Quelle: www.taz.de)
In diesem Jahr wurde unsere Vereinsvorsitzende, Sandra Caspers, neben fünf weiteren Nominierten von der Jury vorausgewählt. Im Magazin der taz-Samstagsausgabe erschienen die Poträts aller Nominierten.
Ein Teil von Heinersdorf
Panter-Kandidatin (1): Sandra Caspers kämpft für Toleranz
Sandra Caspers wohnt in einem Haus mit Garten in Pankow-Heinersdorf, einem eher beschaulichen Viertel Berlins. Vor neun Jahren ist sie mit ihrem Mann und ihrer jetzt 10-jährigen Tochter aus dem Innenstadtbezirk Berlin-Neukölln hierher gezogen. Um "draußen im Grünen zu sein und trotzdem Stadtanbindung zu haben". Sie fühlt sich nach wie vor sehr wohl hier, sagt sie, trotz der Probleme, die dieser Kiez ganz offensichtlich hat.
"Wir stehen für ein tolerantes und gastfreundliches Heinersdorf als Ortsteil der weltoffenen Metropole Berlin." So lautet der erste Grundsatz der Bürgerinitiative "Heinersdorf öffne dich", mit deren Unterstützung Sandra Caspers für ein anderen Umgangston, ein besseres Miteinander kämpft.
Ihr Engagement nahm seinen Anfang während jenes Kleinkrieges, der im letzten Jahr um den Bau einer Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde entbrannt war. Zunächst kursierte nur ein Gerücht: In Heinersdorf soll eine Moschee gebaut werden! Die Informationspolitik des Bezirksamts war anfangs nebulös und unklar, erzählt Caspers. "Das war ein großer Fehler." Als schließlich eine Informationsveranstaltung in der örtlichen Turnhalle eskalierte, gründete sich eine Bürgerinitiative erklärter Moscheegegner: IPHAB - Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger. "Deren Argumente", erzählt Caspers, "wurden mit der Zeit immer unglaubwürdiger." Bei der Grundsteinlegung der Moschee hätten sich die Moscheegegner dann auf ein angrenzendes Gelände gestellt und mit ihren Lautsprechern den Festakt gestört. "Das war für uns der Anlass zu sagen: Es reicht. Das geht zu weit."
Sandra Caspers erklärt: "Dass man sich mit der Ideologie der Ahmadiyya-Gemeinde nicht identifizieren kann, ist völlig in Ordnung, aber dass man sich so benimmt, ist eben nicht in Ordnung." Daraufhin gründeten Caspers und einige andere aus der Nachbarschaft die Initiative "Heinersdorf öffne dich". Damit wollten sie in der Öffentlichkeit zeigen, dass nicht jeder Heinersdorfer automatisch ein Moscheegegner ist. Dennoch haben Caspers und die Bürgerinitiative "Heinersdorf öffne dich" aktiv das Gespräch gesucht, sowohl mit der IPHAB als auch mit der Ahmadiyya-Gemeinde. Wann immer Sandra Caspers heute mit Vorurteilen gegenüber der Ahmadiyya-Gemeinde konfrontiert wird, kontert sie:" Vielleicht sollte man die Menschen einfach mal fragen."
Im Rahmen einer "Zukunftswerkstatt" haben sich Caspers und ihre Initiative mit Nachbarn und der IPHAB an einen Tisch gesetzt, um einen Blick auf die tatsächlichen Bedrängnisse von Heinersdorf zu werfen: Die Stadtentwicklung der letzten Jahre und die daraus resultierenden sozialen Probleme. Auch, dass die IPHAB den Folgeworkshops ferngeblieben ist, schreckte Caspers nicht. "Zumindest haben wir eine Idee, was wir für Heinersdorf wollen und nicht, was wir dagegen wollen." Inzwischen ist die "Zukunftswerkstatt Heinersdorf" ein Bürgerverein mit 50 Mitgliedern. Ihre Vorsitzende ist Sandra Caspers.
"Natürlich bleibt das Thema, sich für Toleranz einzusetzen, weiterhin aktuell", sagt Caspers. Sie seien momentan sehr aktiv, berichtet sie enthusiastisch. Der Verein bezieht die Anwohner mit ein und hat diverse Arbeitsgemeinschaften gegründet: von der "AG Dorffest" bis hin zur "AG Kommunikation", die sich um einen Schaukasten im Ortszentrum kümmert und eine eigene Homepage betreibt (www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de). "Im Grunde wollen wir uns nicht mit der Moschee befassen, sondern mit der Zukunft von Heinersdorf", erklärt Caspers.
Ihr Vorwurf an die Politik: "Für Heinersdorf gibt es kein Konzept. Hätte man die Moschee in ein stadtplanerisches Gesamtkonzept integriert und die Bürger von Anfang an klar informiert, dann hätte es diese Art von Demonstrationen vielleicht nicht gegeben."
Sandra Caspers, von Beruf Mediengestalterin, wird nicht müde zu betonen, dass sie ein ganz normaler Teil von Heinersdorf ist "so spießig wie alle anderen, mit Haus und Garten und Familie. Ich bin eine ganz normale, klar denkende Frau, die Polemik und Zynismus nicht ertragen kann."
Wenn sie den Preis bekommt, will ihr Bürgerverein ein Nachbarschaftshaus gründen. So eine Begegnungsstätte fehlt nämlich in Heinersdorf. "Nicht einmal etwas so Selbstverständliches wie eine Krabbelgruppe gibt es hier. Ich hoffe, dass wir mit ein paar gezielten Projekten Heinersdorf nach vorne bringen", sagt sie. "Aber ich weiß nicht, wie lange es dauern wird, bis sich das Image dieses Orts verändern wird." Wer die Dinge im Kleinen verändern möchte, muss sich mühen. Sandra Caspers müht sich aufrecht.
MAREIKE BARMEYER
07.06.2008
startsocial
Im Rahmen des Bundeswettbewerbs Engel gesucht - startsocial 2008 haben wir ein Beratungsstipendium für dieses Jahr gewonnen. Wir freuen uns über die Auszeichnung und möchten das Coaching für unsere ersten konkreten Projekte nutzen.
"Ziel des startsocial e.V. ist die nachhaltige Förderung des sozialen, ehrenamtlichen Engagements durch Wissenstransfer aus der Wirtschaft und sozialen Organisationen in die soziale Projektarbeit hinein. " (Quelle www.startsocial.de)
Der Verein wird geleitet von Dr. Dieter Düsedau, Direktor von McKinsey & Partner und steht unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel.
Weitere Informationen über startsocial finden Sie unter www.startsocial.de.
Weitere Informationen zu unserem Wettbewerbsbeitrag finden Sie hier.
20.02.2008
