Zukunftswerkstatt Heinersdorf e.V.
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PROJEKTE 2011: Politikstammtisch

Historische Führung durch das Bundesministerium der Finanzen | Führung durch das Schloss Schönhausen | Führung durch das ehemalige Staatsratsgebäude | Führung durch das Berliner Abgeordnetenhaus | Umbruchstour | Jugendfilmprojekt Schönholzer Heide | Heinersdorfer Erinnerungen | Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement | Politikstammtisch 2011

Historische Führung durch das Bundesministerium der Finanzen

Dienstag, 15.11.2011, 16.00 Uhr, Treffpunkt: Haupteingang Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin

Das Bundesministerium der Finanzen seinen Hauptsitz im 1935 erbauten Detlev-Rowedder-Haus, das bis zum Kriegsende das Reichsluftffahrtministerium beherbergte. Nach 1945 wurde der Gebäudekomplex von verschiedenen DDR-Behörden genutzt; ab 1990 war es für einige Jahr Sitz der Treuhand, nach dessen Vorsitzenden Detlev Rowedder es schließlich benannt wurde.
Wie kaum ein anderes Gebäude spiegelt es die wechselvolle Geschichte Deutschlands im letzten Jahrhundert wider.
Wir laden ein zu einer Führung durch das Bundesministerim der Finanzen unter der Leitung des Besucherservices.

Anmeldung: ja Gebühr: Spende erbeten Kontakt: (030) 21 98 29 70 oder nbh@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de

Ankündigung als PDF-Dateien in DIN A 6 oder DIN A 4
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5.11.2011

Führung durch das Schloss Schönhausen

Samstag, 29.10.2011, 11 Uhr; Treffpunkt: 10.45 Uhr vor dem Schloss Schönhausen in Niederschönhausen

Wir laden ein, zu einer kostenlosen Führung durch das Schloss Schönhausen mit anschließendem Spaziergang durch den herbstlichen Schlosspark Niederschönhausen.
Achtung! Die Führung ist ausgebucht.

Anmeldung: ja Gebühr: Spende erbeten Kontakt: (030) 21 98 29 70 oder info@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de

26.9.2011

Führung durch das ehemalige Staatsratsgebäude

Freitag, 28.10.2011, 12 Uhr; Treffpunkt: Haupteingang, Schlossplatz 1, 10178 Berlin

Erich Honecker hatte hier sein Büro; Ende der neunziger Jahre tagte in dem Gebäude das Bundeskabinett und Ex-Kanzler Gerhard Schröder nutzte es als provisorischen Amtssitz. Der BND zog später kurzzeitig ein, gefolgt von öffentlichen Institutionen, die Ausstellungen und Events organisierten. 2004 bis 2005 erfolgte der Umbau zu einer modernen Bildungseinrichtung.

Wir laden ein zu einer Führung durch das ehemalige Staatsratsgebäude der DDR, heute Hauptsitz der ESMT – European School of Management and Technologie.

Anmeldung: ja Gebühr: Spende erbeten Kontakt: (030) 21 98 29 70 oder info@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de

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26.9.2011

Führung durch das Berliner Abgeordnetenhaus

Freitag, 14.10.2011, 16 Uhr, Treffpunkt: 15.40 Uhr, Haupteingang Abgeordnetenhaus, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin

Der ehemalige Preußische Landtag zählt zu den herausragenden Parlamentsbauten in Deutschland. Die historische Bausubstanz konnte trotz schwerer Kriegsschäden erhalten und saniert werden. Seit 1993 beherbergt der Komplex das Berliner Landesparlament. Während der Führung werden folgende Fragen angesprochen: Brauchen wir ein Parlament?, Wie funktioniert es?, Was hat das Plenum für eine Aufgabe?, Was machen die Abgeordneten in den Ausschüssen?

Die Teilnehmer/innen benötigen einen gültigen Personalausweis. Anmeldung: ja Gebühr: Spende erbeten Kontakt: (030) 21 98 29 70 oder info@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de

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26.9.2011

Umbruchstour

Sonntag, 17.04.2011, 14.30–16.30 Uhr, Treffpunkt: Denkmal am U-Bahnhof Senefelderplatz

Jüdisches Leben rund um den Kollwitzplatz: Anfänge – DDR-Zeit – Nachwendezeit
Der Rundgang macht mit der Vielfalt jüdischen Lebens in Vergangenheit und Gegenwart bekannt und umfasst die Synagoge, Bildungseinrichtungen, Einrichtungen der jüdischen Sozialarbeit, den jüdischen Friedhof in der Schönhauser Allee und weitere Stationen. Jüdische Persönlichkeiten aus dem Prenzlauer Berg wie Ernst Lubitsch oder Heinz Galinski werden vorgestellt.

Anmeldung: ja Gebühr: 8 Euro pro Teilnehmer Tourleitung: Lara Daemmig Kontakt: (030) 21 98 29 70 oder nbh@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de

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26.02.2011

Jugendfilmprojekt: Die Geschichte der Schönholzer Heide

Mittwoch, 30.03., 20.00 Uhr, Alte Apotheke – Nachbarschaftshaus

Gäste
Die Filmemacher des Jugendfilmprojekts

Am 30. März wird in der Alten Apotheke der Film "Die Geschichte der Schönholzer Heide – ZwangsarbeiterInnen-Lager – Kriegsgräberstätte – Sowjetisches Ehrenmal" gezeigt.

Ein halbes Jahr lang waren Pankower Jugendliche der Geschichte des berühmten Naherholungsparks im Nordosten Berlins auf der Spur, haben das Sowjetische Ehrenmal erforscht und ergründet, welche Spuren das ehemalige ZwangsarbeiterInnen-Lager im Park hinterlassen hat. Um mehr zu erfahren, haben sie Zeitzeugen gesucht und befragt und Archive durchkämmt. Im daraus entstandenen Film wird die umfangreiche und vielseitige Geschichte der Schönholzer Heide ebenso thematisiert wie die Kriegsgräberstätte, die Nutzung als Freilichtbühne in der DDR sowie der Luna-Park. Im Anschluss an die Filmvorführung kann mit den FilmemacherInnnen über den Film diskutiert werden.

Anmeldung: nein Gebühr: Spende erbeten Kontakt: (030) 21 98 29 70 oder nbh@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de

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26.02.2011

Heinersdorfer Erinnerungen

Dienstag, 15.03., 20.00 Uhr, Alte Apotheke – Nachbarschaftshaus

Gast
Dr. Werner Krätschell, Superintendent i.R.

Moderation
Uwe Müller

Wir laden zu einem Politikstammtisch ein, in dem es um die Geschichte unseres Ortsteils und um das Leben eines ehemaligen Heinersdorfers geht.

Der 1940 geborene Werner Krätschell wuchs im Heinersdorfer Pfarrhaus auf, studierte später selbst Theologie, war dann unter anderem Pfarrer und Superintendent im benachbarten Pankow und schließlich der erste Bevollmächtigte für die evangelische Soldatenseelsorge in den Neuen Ländern. Er wird über seine Kindheit und Jugend in Heinersdorf sprechen und aus den Erinnerungen seines Vaters vorlesen: Das Tagebuch, das Eberhard Krätschell, Heinersdorfer Pfarrer von 1933 bis 1971, während und zum Ende des 2. Weltkrieges schrieb, hat er mit im Gepäck. Aber auch aus seinen weiteren Lebensstationen wird Werner Krätschell erzählen. Was hat ihn geprägt? Wie hat er die Wendezeit und die neue Freiheit erlebt? Und was verbindet er heute mit Heinersdorf?

Der Abend bietet die Möglichkeit, mit einem Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen. Er knüpft an einen Politikstammtisch im Oktober 2009 an, bei dem die ehemalige Berliner Justizsenatorin und Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts aus ihrem Leben berichtete. Auch sie stammt aus Heinersdorf.

Anmeldung: nein Gebühr: Spende erbeten Kontakt: (030) 21 98 29 70 oder nbh@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de

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22.02.2011

Mit Heinersdorfer Erinnerungen war der erste Politikstammtisch überschrieben, der im neuen Nachbarschaftshaus in der Alten Apotheke noch vor deren offizieller Eröffnung stattfand. Und die Erinnerungen wurden wach, noch ehe der Abend richtig begonnen hatte. Denn lange vor 20 Uhr kamen die ersten Gäste, von denen viele ein persönliches Wiedersehen mit dem Referenten des Abends feiern konnten, weil sie ihn aus Kinder- oder Jugendtagen in Heinersdorf kannten. Werner Krätschell, inzwischen Superintendent i. R. und zweifacher Doktor ehrenhalber, lockte so viele zum Politikstammtisch, wie es sonst fast nur Politiker schaffen, wenn es um eine Umgehungsstraße in Heinersdorf geht. Fast 50 Gäste waren gekommen, um dem Vortrag des 1940 in Heinersdorf geborenen und im hiesigen Pfarrhaus aufgewachsenen Theologen zu lauschen.

Und der berichtete aus seinem Leben – auszugsweise natürlich. Denn um alle Geschichten zu erzählen, die er erlebt hat, brauchte es wohl mindestens ein Dutzend solcher Abende. Werner Krätschell erzählt aus seiner vom 2. Weltkrieg bestimmten Kindheit, in der er während der Bombennächte manchmal in der Reichskanzlei einquartiert und später zu den baltischen Verwandten mütterlicherseits bei Fulda evakuiert wurde. Er erzählt von seiner Schulzeit in Heinersdorf, von der Geschichtslehrerin, die ihren Schülern nach der DDR-Gründung erfreut verkündete, nun habe man endlich wieder einen Wilhelm an der Spitze des Staates, von der als Neulehrerin eingestellten Russischlehrerin aus der Wasserturmsiedlung, die bei seiner Mutter, der Heinersdorfer Pfarrfrau, Russisch-Unterricht nahm, und von seiner ersten Jugendliebe, die an diesem Abend in der Alten Apotheke in der ersten Reihe sitzt. Er erzählt, wie er nach dem Abitur am Westberliner Ranke-Gymnasium mit dem Studium der Theologie begann und wie sich dann während eines Sommerurlaubs in Schweden im August 1961 sein Leben und das seines Bruders Albert entschied, nachdem sich die Nachricht vom Mauerbau zu ihnen herumgesprochen hatte: Dieser blieb im Westen, Werner Krätschell aber entschied sich, zurück in die DDR zu gehen, und reiste, um gefürchteten Repressalien zu entgehen, einige Zeit spät mit gefälschten Papieren eines anderen in Westberlin lebenden Bruders wieder ein, setzte hier sein Theologiestudium fort und zog wieder im Heinersdorfer Pfarrhaus ein. Er erzählt, dass nun die 27 glücklichsten Jahre seines Lebens begannen, weil die Kirche, in der er mehr und mehr Verantwortung übernahm, einen gelebten Gegenentwurf zur herrschenden Diktatur bildete, der auch nach Ansicht vieler überzeugter Parteigänger nicht klein zu kriegen war. Und er erzählt davon, wie er während der Zeit seiner ersten Pfarrstelle in Falkenhagen bei der Mutter Angela Merkels Englisch lernte, wie sich in seiner Zeit in Buchholz und später als Pankower Superintendent die kirchliche Oppositionsarbeit entwickelte, von den Anfängen des Pankower Friedenskreises und dem Beginn der Friedlichen Revolution, seiner Freundschaft zu Rudolf Dresen und Timothy Garton Ash, seinem persönlichen Maueröffnungserlebnis und davon, wie er erst den Pankower und später den Berliner Runden Tisch moderierte.

Zum Abschluss las Werner Krätschell noch aus den Tagebuchaufzeichnungen seines Vaters Eberhard Krätschell, die dieser zum Kriegsende angefertigt hatte. Ein Exemplar dieses Zeitdokuments überreichte er mit dem Wunsch, damit den Grundstock für ein Heinersdorf-Archiv zu legen, an Uwe Müller, der es stellvertretend für die Zukunftswerkstatt Heinersdorf entgegen nahm. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus für diesen kurzweiligen und zuweilen unterhaltsamen Abend. Und manch einer sprach den Wunsch nach einem weiteren Vortrag des an beeindruckenden Lebenserinnerungen so reichen und die Kunst des gesprochenen Wortes so vielfältig beherrschenden Werner Krätschell aus. Dieser blieb auch nach Ende der Veranstaltung noch lange da, um mit Weggefährten und anderen Interessierten Heinersdorfer Erinnerungen auszutauschen.

Politikstammtisch mit Werner Krätschell

18.03.2011

Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement

Dienstag, 25.01., 20.00 Uhr, Nachbarschaftshaus

Gast
Matthias Köhne, Bezirksbürgermeister von Pankow

Moderation
Uwe Müller

Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement – vielfach im Munde geführt und als wünschenswert gepriesen – zuletzt sogar in der Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten. In Heinersdorf haben wir in den letzten Jahren viel Erfahrung auf dem Gebiet gesammelt und in ehrenamtlicher Arbeit viel erreicht. Doch in der Praxis ist die Beteiligung von Bürgern oft gar nicht so einfach. Dass Mitarbeiter der Verwaltung meist dann nicht zur Verfügung stehen, wenn ehrenamtlich Tätige Zeit haben, ist dabei nur eines der Probleme. Was sich daran verbessern lässt, wollen wir gemeinsam diskutieren. Diskutieren Sie mit!

Anmeldung: nein Gebühr: Spende erbeten Kontakt: (030) 21 98 29 70 oder nbh@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de

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28.12.2010

Fast das gesamte Bezirksamt war schon zu Gast zum Politikstammtisch in Heinersdorf. Nun konnten wir auch dessen Chef begrüßen: Am 25. Januar folgte der Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne der Einladung der Zukunftswerkstatt Heinersdorf. Und weil das Thema "Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement" auf dem Programm stand, hatte er gleich noch eine Mitarbeiterin dabei – die erst im Herbst durch die Bezirksverordnetenversammlung berufene Beauftragte für bürgerschaftliches Engagement für Grünflächen und Straßenbäume, Gabriela Gleuer.

Mit einem einführenden Vortrag versuchte Köhne zunächst eine Begriffsklärung der beiden mit vielen Erwartungen verknüpften Schlagwörter. Insbesondere in Bezug auf die Bürgerbeteiligung stellte er auch die Grenzen heraus: Sie sei kein Allheilmittel und könne nicht verhindern, dass es zwischen unterschiedlichen Interessen nicht immer eine einvernehmliche Lösung geben könne. Zudem erwache das Interesse der Bürger oft erst relativ spät im Planungsprozess. Mit dem bürgerschaftlichen Engangement brächten Bürger ihre eigenen Ideen und Kräfte in die Entwicklung beispielsweise ihres eigenen Kiezes ein, was sehr positiv zu bewerten sei. Die Verwaltung müsse dabei erkennen, wofür sie da ist und dass das Engagement von Bürgern letztlich in beiderseitigem Interesse liege.

Der angeregte Diskussionsabend kreiste dann in mal engeren, mal weiteren Bahnen um diese beiden thematisch eng verwandten Pole dieses Politikstammtischs. So kam die vielfach als verfehlt wahrgenommene Informationspolitik des Bezirksamts im Zusammenhang mit dem Moscheebauvorhaben in Heinersdorf ebenso zur Sprache (das Verhalten des Bezirks hätte auf den Verlauf und die Schärfe des Konflikts kaum Auswirkungen gehabt) wie die immer mal wieder ins Feld geführte gefühlte Vernachlässigung des Ortsteils Heinersdorf im Bezirk Pankow (in jedem der insgesamt 13 Pankower Ortsteile gebe es dieses Gefühl, das im Übrigen nicht berechtigt sei) und die allgemeine Schwerfälligkeit bei der Umsetzung von Konzepten, die sich vor allem in Pankow bemerkbar mache (der Bezirk müsse sich an die Rechtsvorschriften halten und sei außerdem für die Verkehrssicherung verantwortlich, auch wenn beispielsweise Spielgeräte gespendet oder durch ehrenamtliche Initiativen errichtet würden). Auch die geplante Bebauung des ehemaligen Güterbahnhofs mit einem Möbelmarkt und einem Einkaufcenter blieb nicht unerwähnt.

Als Problem wurde aber vor allem benannt, dass sich bürgerschaftlich Engagierte zuweilen eher als störend empfinden, weil ihre Aktivitäten in die üblichen Verwaltungsprozesse und -strukturen nicht hineinpassen. Initiativen würden oft mit allerlei Bedenken beantwortet, anstatt unterstützt zu werden. Neben diesem grundlegenden Problem wurden dann auch einige konkrete Anliegen besprochen. Sie bezogen sich beispielsweise auf Turnhallenzeiten für die Zukunftswerkstatt, die Gestaltung und Erweiterung von Spielplätzen und das Pflanzen neuer Bäume in Heinersdorf. In diesem Zusammenhang kam auch Frau Gleuer kurz zu Wort. Sie ist im Amt für Umwelt und Natur unter anderem für das Thema Straßenbäume zuständig. Als Beauftragte für bürgerschaftliches Engagement soll sie vor allem eine Vermittlungsfunktion zwischen Verwaltung und Bürgern wahrnehmen und zur Beschleunigung und Vereinfachung von Verwaltungsvorgängen in ihrem Amt beitragen. Mit dem dringenden Wunsch, derartige Beauftragte auch in anderen Teilen der Bezirksverwaltung zu installieren, ging der Politikstammtisch zu Ende. Die Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements muss nicht viel Geld kosten. Stattdessen sollte in der Verwaltung darauf hingewirkt werden, dass ehrenamtliche Initiativen und Tätigkeiten nicht als Belastung oder Störung empfunden, sondern nach Kräften unterstützt werden.

Politikstammtisch mit Matthias Köhne

31.01.2011

Politikstammtisch 2011

Der Politikstammtisch wurde bereits 2008 von der Zukunftswerkstatt ins Leben gerufen, um zu einer Verbesserung der Kommunikation zwischen politisch und gesellschaftlich Verantwortlichen und den Einwohnern des Ortsteils Heinersdorf beizutragen. Es ist als Beitrag zur Stärkung der demokratischen Diskussions- und Beteiligungskultur konzipiert.

Nachdem der Politikstammitsch 2008 als Diskussionsreihe im Nachbarschaftshaus startete, führte er 2009 und 2010 auch in zentrale Einrichtungen des demokratischen Gemeinwesens, wie z.B. den Bundestag oder das Bundeskanzleramt.

Auch in diesem Jahr heißt es wieder „Politikstammtisch statt Stammtischpolitik“. Es sind wieder Diskussionsabende und Besuchertouren in der Planung. Die Veranstaltungsreihe wurde bis Ende 2010 durch den Lokalen Aktionsplan Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Logo des BMFSFJDie Dokumentationen der vergangenen Jahre können Sie
hier als PDF herunterladen:
Dokumentation 2010, 0,6 MB
Dokumentation 2009, 1,8 MB
Dokumentation 2008, 0,9 MB

28.12.2010

© www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de | Berlin 2011 | letzte Aktualisierung: 30.01.2012