NACHBARSCHAFTSHAUS 2010: Filme schauen
Weihnachtskino für Kinder | Filmabend "Drei Farben: Weiß" | Filmabend "Drei Farben: Blau" | Filmsonntag "Die Wüste lebt" | Filmnachmittag "Unsere Erde" | Argentinischer Filmabend
Weihnachtskino für Kinder
Donnerstag, 23.12., 11.00 Uhr, Nachbarschaftshaus
Ganz kurz vor dem Fest gibt's in der Traumwerkstatt für Kinder noch ein besonderes Highlight. Am 23. Dezember laden wir zu einem Kinderkinovormittag ein - mit großem Kino für kleine Leute ab vier Jahren. Während Eltern und Großeltern vielleicht noch letzte Absprachen mit dem Weihnachtsmann treffen, kann der Nachwuchs bei Plätzchen und einem spannenden Weihnachtsfilm für eine kleine Weile die Ungeduld vergessen, die sich auf die bevorstehenden Ereignisse richten. Welcher Film gezeigt wird, kann ab Mitte Dezember an dieser Stelle nachgelesen werden.
Anmeldung: nicht erforderlich Eintritt: frei, um eine Spende wird gebeten
29.11.2010
Update: Gezeigt wird der Film "Ritter Rost: Ein vorbildliches Weihnachtsfest".
20.12.2010
Filmabend Drei Farben: Weiß
Donnerstag, 22.04., 20.00 Uhr, Nachbarschaftshaus
Das Thema des zweiten Films der Kieślowski-Trilogie ist die Gleichheit. Die Beziehung zwischen Karol Karol, einem polnischen Friseur, und der schönen Dominique, von der er sich abhängig erweist, erscheint als Gegenentwurf zur Gleichheit. Weiß ist der amüsanteste Film der Trilogie.
Als Dominique Karol verstößt, da er ihren sexuellen Leidenschaften nicht mehr gerecht wird, bricht für ihn eine Welt zusammen. Mittel- und hoffnungslos verlässt er Frankreich und geht zurück nach Polen. Dort entwickelt er sich zum cleveren Geschäftsmann und spekuliert erfolgreich mit Grundbesitz. Da im postkommunistischen Polen inzwischen alles für Geld zu beschaffen ist, kauft er eine nicht mehr identifizierbare Leiche und inszeniert seinen eigenen Tod, um Dominique nach Polen zur Beerdigung zu locken. Der Plan gelingt, zunächst sieht es nach einer hinterlistigen Racheintrige aus, doch letztlich ist die Wiederherstellung der Gleichheit sein Motiv.
Anmerkung: Die Filme der Triologie können unabhängig voneinander geschaut werden.
Anmeldung: nicht erforderlich Eintritt: frei, um eine Spende von 2 Euro wird gebeten
02.05.2010
Filmabend Drei Farben: Blau
Donnerstag, 28.04., 20.00 Uhr, Nachbarschaftshaus
Sehen Sie Teil 1 der Kieslowski-Trilogie Drei Farben: Blau
Das Thema des ersten Films der Trilogie ist die Freiheit. Blau ist der intensivste der drei Filme, er wird vom Gefühl des Schmerzes dominiert. Der Film beginnt mit einem schweren Verkehrsunfall. Die allein Überlebende Julie, die dabei ihre einzige Tochter und ihren Mann, einen berühmten Komponisten, verliert, versucht danach nicht, sich mit der Situation zurechtzufinden und ihre Trauer zu bewältigen, sondern bricht radikal mit dem bisherigen Leben, versucht vor der eigenen Erinnerung zu flüchten und baut sich eine vollkommen neue Existenz auf. Sie geht nach Paris, um ein Leben fast ohne Kontakt zu anderen Menschen zu führen. Sie beauftragt einen Makler, den Landsitz, auf dem die Familie lebte, zu verkaufen und vernichtet alte Notationen ihres Mannes. Im Laufe des Films gelingt es ihr jedoch nicht, diese Lebensweise durchzuhalten. Die Freiheit, die die Protagonistin wählt, indem sie sich von allen Dingen des vorherigen Lebens trennen möchte, führt nicht zum gewünschten Ziel. Erst als sie sich auf die Vergangenheit einlässt, Kontakt zu einem alten Freund aufnimmt und an der unvollendeten Komposition ihres Mannes weiterarbeitet, gelingt es ihr, sich von ihrem Schmerz zu befreien. Quelle: wikipedia.de
Anmeldung: nicht erforderlich Eintritt: frei, um eine Spende von 2 Euro wird gebeten
05.04.2010
Filmsonntag "Die Wüste lebt"
Sonntag, 18.04., 11.00 Uhr, Nachbarschaftshaus
Im Anschluss an den Familienbrunch zeigen wir den Film "Die Wüste lebt".
Der Film zeigt die Lebewesen der Wüstenregion zu Beginn der Regenzeit, wobei eine wirkungsvolle Inszenierung der Geschehnisse im Vordergrund steht.
Zunächst werden die Entstehung und die Besonderheiten des Wüstengebietes erklärt. Nach und nach erwachen dann die unterschiedlichsten Pflanzen- und Tierarten zu neuem Leben und genießen den einsetzenden Regen.
Untermalt mit Musik und Soundeffekten, begleitet von witzigen Kommentaren, geht der Film über den reinen Dokumentarfilm hinaus. Durch die Vermenschlichung der Tiere, mit denen der Zuschauer mitfühlt bis zur letzten Minute, ist er der Vorläufer der populären Tierfilme.
Bei der deutschen Erstaufführung 1954 auf den Berliner Filmfestspielen wurde der Film begeistert vom Publikum aufgenommen. Quelle: wikipedia.de
Filmnachmittag "Unsere Erde"
Sonntag, 07.03.2010, 14.00 Uhr, Nachbarschaftshaus
"Unsere Erde" ist eine spektakuläre Naturdokumentation über das Wunder des Lebens und die atemberaubende Schönheit unserer Erde. Er nimmt die Zuschauer mit auf eine unvergessliche und berührende Reise rund um den Globus. Dank modernster, zum Teil speziell entwickelter Technik können Landschaften und Tiere in freier Wildbahn in sensationeller Qualität und aus einer Perspektive beobachtet werden, die der Mensch mit eigenen Augen größtenteils so nicht sehen könnte. "Unsere Erde" ist sehr zu empfehlen und freigegeben für alle großen und kleinen Kinder ab sechs Jahren.
Anmeldung: nicht erforderlich Eintritt: frei, um eine Spende von 2 Euro wird gebeten
16.02.2010
Argentinischer Filmabend
“TANGO REAL“ Alltag und Leidenschaft in einer argentinischen Hafenstadt: ein Dokumentarfilm von Anne und Marcelo Berrini
Für alle, die den Berliner Winter einen Abend lang vergessen wollen, zeigt die Zukunftswerkstatt Heinersdorf den Kinofilm: “TANGO REAL” des Weißenseer Autorenpaars Anne und Marcelo Berrini. Im Anschluss gibt es Wein, Knabbereien und Gelegenheit mit den Autoren ins Gespräch zu kommen.
Donnerstag, 25.02.2010, 19.30 Uhr, Nachbarschaftshaus
"Der Tango kommt vom Rio de la Plata. Dort gibt es drei Hafenstädte, die ihn verkörpern: Rosario, Buenos Aires und Montevideo. Und vom Tango wirst du geprägt, wenn du auf diesem Fleck der Erde geboren wurdest", verkündet der 66-jährige argentinische Radiomoderator Marcelo Mignozzi. Neben der Musikerin Alicia Petronilli und den Tänzern Claudio Omar und Maria Veronica steht er im Mittelpunkt eines Dokumentarfilms, der sich auf die Suche nach Bildern, Geschichten und Melodien rund um den Tango argentino begibt. In einer Hafenstadt erleben wir Alltag und Leidenschaft, Vergangenheit und Zukunft, Leben und Überleben des argentinischen Nationalprodukts, das mehr zu sein scheint als nur Musik, Tanz und Poesie. Zwischen Shopping-Center, Bordell und Schulgymnasium spürt der Film einem Lebensgefühl nach, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Fern der exportierten Bilder und Klischeevorstellungen eine neue, vielleicht wahre Betrachtung des südamerikanischen Herzstücks.
Dokumentarfilm, 72 min., Deutschland-Argentinien 2002
Anmeldung: nicht erforderlich Eintritt: frei, um eine Spende wird gebeten
27.01.2010
