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Hölderlin – Lebenslinien/eine Biographie

Hölderlins  Dichtung, die heute unbestritten als ein Höhepunkt der deutschen und abendländischen Literatur gilt, war bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Ausgabe der 1826 erschienenen Gedichte immerhin unter Schriftstellern nicht unbekannt.

Nach 1848 wurde sie jedoch weitgehend ignoriert. Die große Nachwirkung und Anerkennung setzte erst wieder im 20. Jahrhundert ein. Hölderlin galt lange als romantischer Melancholiker und späterhin durch seine psychische Erkrankung als unheilbar geisteskrank. Sein Spätwerk wurde deshalb häufig als „sinnfrei“ angesehen.

Hölderlins Leben war reich an dramatischen und tragischen Höhepunkten.

Filmvorführung: Hälfte des Lebens (DDR 1985)
RE: Hermann Zschoche, DA: Ulrich Mühe, Jenny Gröllmann, Michael Gwisdek u.a.
Der Film zeigt zehn Jahre aus dem Leben von Friedrich Hölderlin, von 1796 bis 1806. Der junge Dichter tritt in das Haus des Frankfurter Bankiers Gontard ein, um als Hauslehrer seinen Unterhalt zu verdienen. Er unterrichtet dessen vier Kinder und verliebt sich in Gontards Frau Susette, die seine tiefe Zuneigung erwidert. Doch es wird eine hoffnungslose Liebe, die nur für kurze Zeit Erfüllung findet. Gontard weist Hölderlin aus seinem Haus. Nach der Trennung sind beide gebrochene Menschen. Susette verweigert sich dem Leben, kränkelt und stirbt 1802, dreiunddreißigjährig. Ihr Tod stürzt Hölderlin in eine tiefe Depression, von der er sich nicht mehr erholt. 1806 wird er in eine Tübinger Nervenklinik eingewiesen.

Der Regisseur Hermann Zschoche schuf einen emotionalen Film, der vor allem durch die Interpretation der beiden Hauptdarsteller überzeugte. Besonders bemerkenswert ist dazu, wie oft in den Dialogen des Films aus Dichtungen von Hölderlins Briefen an Susette in geglückter Weise zitiert wird. Für Ulrich Mühe wurde es der Durchbruch als Filmdarsteller.

Samstag, 18.11.2017, 19 Uhr, Alte Apotheke, Romain-Rolland-Straße 112, 13089 Berlin

Anmeldung: nein
Kostenbeitrag: 5 Euro
Leitung: Dr. Katrin Sell
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder (030) 21 98 29 70

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