Bis Mitte Dezember sollen die Arbeiten am Heinersdorfer Spritzenhaus abgeschlossen sein

Berliner Woche:

Mancher wird sich wundern, dass sich seit geraumer Zeit am alten Spritzenhaus an der Romain-Rolland-Straße statt des Tores eine Spanplattenfront mit einer Tür befindet.

Den Grund dafür erklärt Daniel Becker vom Vorstand des Vereins Zukunftswerkstatt Heinersdorf: „Das historische Tor wird zurzeit repariert und aufgearbeitet. Sobald es fertig ist, wird es wieder eingebaut.“ Das Spritzenhaus ist eines der ältesten Gebäude Heinersdorfs. Die Zukunftswerkstatt begann Anfang des Jahres mit dessen Instandsetzung. Ziel ist es, das Gebäude so herzurichten, dass es künftig häufiger für Veranstaltungen genutzt werden kann.

Die Geschichte des Spitzenhauses gleich neben der Kirche reicht bis etwa 1750 zurück. Es beherbergte ursprünglich eine mechanische Feuerspritze, steht aber seit Jahrzehnten leer und drohte zu verfallen. Vor einem Jahr pachtete der Bürgerverein dieses Gebäudes. Er plant, es in enger Abstimmung mit Denkmalschützern zu restaurieren, und das Landesdenkmalamt fördert dieses Vorhaben. In Vorbereitung auf die Restaurierung des Tores sind bereits die Mauern an den Torpfosten ausgebessert worden. Außerdem sind kaputte Stellen im Dach und am Giebel ausgebessert worden.

„Wir haben vor, das gesamte Gebäude wieder in einen guten Zustand zu versetzen“, so Becker. „Und wie bei Projekten der Zukunftswerkstatt üblich, werden wir viele Arbeiten in Eigenleistung durchführen.“ Vorgesehen ist, mit den Arbeiten am historischen Spritzenhaus bis spätestens zum zweiten Advent fertig zu sein. An diesem Wochenende plant die Zukunftswerkstatt nämlich gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde in diesem Gebäude einen Weihnachtsmarkt. Was dann künftig in diesem Haus stattfinden wird, dazu entwickelt der Verein derzeit ein Konzept.

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