Zukunftswerkstatt Heinersdorf e.V.
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HEINERSDORF: Pressespiegel

2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007

 

2010

15.12.2010 Film in der Traumwerkstatt
15.12.2010 Alte Apotheke gemeinsam nutzen
08.12.2010 Vortrag in Heinersdorf
08.12.2010 Tanzen macht gute Laune
08.12.2010 Erste Hilfe bei Kindern
01.12.2010 Bürgerverein wählte Vorstand
24.11.2010 Basteleien für Weihnachten
24.11.2010 Gespräch in der Moschee
24.11.2010 Adventskonzert am 27. November
24.11.2010 Abgeordnete im Gespräch
17.11.2010 Arbeitseinsatz in der Apotheke
17.11.2010 Tänze aus aller Welt erlernen
10.11.2010 Krimilesung für Kinder
10.11.2010 Krabbelgruppe trifft sich
27.10.2010 Hier baut die Zukunft
27.10.2010 Yoga für Kinder und Familien
20.10.2010 Knopf annähen, Hose reparieren
13.10.2010 Kieztreff jetzt täglich geöffnet
13.10.2010 Vorerst keine Förderung
29.09.2010 Trödeln mit den Steinbergzwergen
15.09.2010 Kursstart nach dem Sommer
08.09.2010 Keramikkurs für Kinder
08.09.2010 Pille und Palle ermitteln auf eigene Faust
01.09.2010 Viertelmarathon in Heinersdorf
01.09.2010 Familien trödeln
01.09.2010 Fastenbrechen in der Moschee
26.08.2010 Kreuzzug für den Lebensstil
29.07.2010 Arm in Arm mit dem Imam
28.07.2010 Wowereit in Pankow: Kampf gegen Rechts
28.07.2010 CDU-Schelte beim Stadtausflug
21.07.2010 Verein will Brücke bauen
21.07.2010 Geballtes Wissen in der Kiste
28.07.2010 Bürgerverein will umziehen
06.07.2010 Bürgerverein baut alte Apotheke zum Treffpunkt um
30.06.2010 Dorffest am 3. Juli
30.06.2010 Möglichst viele Ballkontakte
16.06.2010 Stammtisch mit Finanzsenator
09.06.2010 Indianische Kulturen entdecken
02.06.2010 Erste Hilfe bei Kindern
02.06.2010 Der erste Matjes kommt im Fass
26.05.2010 Kinder erobern die Straße
26.05.2010 Die Feuerwache öffnet ihre Türen
19.05.2010 Bolzplatz wird weitergebaut
19.05.2010 Silberrang bei der ersten Vereinsolympiade
19.05.2010 Filmabend zum Thema Gleichheit
19.05.2010 Lange Nacht der Kirchen
05.05.2010 Maischollenfest auf Fischmarkt
05.05.2010 Gesund oder krank im Alter
28.04.2010 Trödeln bei den Steinbergzwergen
21.04.2010 Neue Mädchenmannschaft geplant
21.04.2010 Wer will Dorffest unterstützen?
21.04.2010 Sportangebote in Heinersdorf
07.04.2010 Vortrag in Heinersdorf
07.04.2010 Heinersdorferinnen fegten alle vom Platz
07.04.2010 Grüne Stadt der Zukunft
27.03.2010 Theaterstück über Moschee-Konflikt
24.03.2010 Bolzplatz saniert
24.03.2010 Johannes-Passion in Heinersdorf
24.03.2010 Kita und Schule kooperieren
24.03.2010 Moschee-Konflikt auf der Bühne
17.03.2010 Einsatz auf Ballspielplatz
16.03.2010 Flinke Mädchenbeine zaubern auf dem Hallenparkett
10.03.2009 Französisch kochen
03.03.2009 Beeindruckende Bilder
24.02.2009 Kleine Bibliothek für Nachbarn
17.02.2009 Erste Hilfe erlernen
17.02.2009 Die Feuerwehrleute von morgen
10.02.2009 Gemeinsam kochen
10.02.2009 Keramik-Kurs für Kinder
27.01.2009 Neuer Malkurs geht an den Start
27.01.2009 Das Programm kommt gut an
27.01.2009 Sportlich ins Jahr starten
27.01.2009 Was folgt aus der neuen Verkehrsstudie?
27.01.2009 Pankow mal anders
12.01.2010 Großer Immobiliendeal beurkundet
06.01.2010 Folktanz aus aller Welt

 

Berliner Woche Nr. 50, 15.12.2010
Film in der Traumwerkstatt
HEINERSDORF. Zum Kinderkino in der Traumwerkstatt im Nachbarschaftszentrum in der Berliner Straße 5 lädt die Zukunftswerkstatt Heinersdorf am 23. Dezember um 11 Uhr ein. Der Film ist für Kinder ab vier Jahre geeignet. Welcher Weihnachtsfilm gezeigt wird, erfährt man ab 15. Dezember unter www.zukunftswerkstattheinersdorf. de.

Berliner Woche Nr. 50, 15.12.2010
Alte Apotheke gemeinsam nutzen
Arbeiterwohlfahrt und Zukunftswerkstatt kooperieren im neuen Nachbarschaftshaus
HEINERSDORF. Das neu entstehende Nachbarschaftshaus Alte Apotheke in der Romain-Rolland-Straße 110 wird künftig von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem Verein Zukunftswerkstatt Heinersdorf genutzt.
Noch hat die Zukunftswerkstatt Heinersdorf sein Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5. Die dortigen Räume sind für Veranstaltungen allerdings häufig zu klein. Der Vermieter, die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gesobau, bot dem Verein als Alternative die leer stehende Alte Apotheke an. Ihre Räume befinden sich genau gegenüber vom Bolzund Spielplatz, den der Verein in Arbeitseinsätzen und mit Spenden auf Vordermann gebracht hatte, und an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie M 2. Nicht weit entfernt von der Alten Apotheke gibt es die "Quasselstube", der Treffpunkt der Heinersdorfer AWOAbteilung. Dort hat auch die AWO-Kreisgeschäftsstelle ihren Sitz. Das Bezirksamt fördert sowohl die AWO-Einrichtung als auch Aktivitäten des Vereins Zukunftswerkstatt Heinersdorf. Bereits im Mai wurden erste Gespräche über eine Kooperation von AWO und Bürgerverein geführt. Denn dem Bezirksamt stehen auch 2011 wieder weniger Mittel für soziale Projekte zur Verfügung. Darum ist man nicht bereit, zwei Einrichtungen in unmittelbarer Nachbarschaft zu finanzieren. Geld gibt es nur noch für eine.
Die Mitglieder der AWO und der Zukunftswerkstatt mussten erst einmal schlucken. Beiden Partnern war klar, dass es keine Alternative geben würde. Inzwischen haben sie eine Kooperationsvereinbarung zur Nutzung des Nachbarschaftshauses Alte Apotheke abgeschlossen. Einige der Räume an der Romain-Rolland-Straße 110 sind schon fast fertig ausgebaut. Vor allem im großen Veranstaltungsraum ist aber noch einiges zu tun. "Wir bekamen neue Brandschutzauflagen. Die müssen wir jetzt erst einmal in die Bauplanung einarbeiten", erklärt Silke Ihden-Rothkirch von der Zukunftswerkstatt Heinersdorf, die den Ausbau des Nachbarschaftshauses federführend übernommen hat. Bei der Einrichtung der Küche sprechen sich indes AWO und Bürgerverein ab. Auch dass der Ausbau der zwei Etagen und des Kellergeschosses behindertengerecht erfolgt, darin sind sich beide Partner einig.
Wenn es keine weiteren Komplikationen geben sollte, wird das Nachbarschaftshaus voraussichtlich im März eröffnen. Vor allem für die Besucher der AWO-"Quasselstube" heißt es dann, sich ein wenig umzustellen. "Unsere Einrichtung war die erste der AWO, die nach dem Fall der Mauer im Ostteil der Stadt eröffnete", sagt der Heinersdorfer AWO-Abteilungsvorsitzende Claus Foerster. "Aber die gemeinsame Nutzung der Alten Apotheke ist sinnvoll. Unsere Veranstaltungen für Senioren finden in der Regel vormittags statt, die Zukunftswerkstatt nutzt die Räume zumeist nachmittags. Und schließlich ist es doch auch zu begrüßen, wenn sich unterschiedliche Generationen in einem Haus begegnen und gemeinsam etwas unternehmen." Ganz nebenbei können sich die beiden Partner nach der Eröffnung des Nachbarschaftshauses auch rühmen, das erste Kooperationsprojekt dieser Art im Bezirk Pankow zu sein. BW
Weitere Infos zum Nachbarschaftshaus unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de.

Berliner Woche Nr. 49, 08.12.2010
Vortrag in Heinersdorf
HEINERSDORF. Im Rahmen der Heinersdorfer Vorträge spricht am 14. Dezember um 19.30 Uhr Professor Dr. Otto Fiedler zum Thema "Brücken zwischen Naturwissenschaften und Lebensund Glaubenswelt". Der Vortrag findet im Saal der evangelischen Kirchengemeinde Heinersdorf in der Romain-Rolland- Straße 54 statt.

Berliner Woche Nr. 49, 08.12.2010
Tanzen macht gute Laune
HEINERSDORF. "Folkstanz" heißt ein Kursangebot im Nachbarschaftshaus der Zukunftswerkstatt in der Berliner Straße 5. Am 9. Dezember ab 18.30 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, Folkloretänze aus aller Welt kennenzulernen. Wer teilnehmen möchte, bringt bequeme Schuhe, luftige Kleidung und gute Laune mit. Um einen Unkostenbeitrag von sieben Euro wird gebeten. Weitere Informationen gibt es bei Ralf Müller unter 21 98 29 70 und unter www.folkwiese.de.

Berliner Woche Nr. 49, 08.12.2010
Erste Hilfe bei Kindern
HEINERSDORF. "Erste Hilfe am Kind" ist der Titel eines Kurses, der am Mittwoch, 15. Dezember, in der Zeit von 19 bis 21.30 Uhr im Nachbarschaftshaus Heinersdorf in der Berliner Straße 5 stattfindet. Die Kinderkrankenschwester Editha Künzel bietet einen speziellen "Erste- Hilfe-Kurs am Kind" an. Dieser umfasst neben einem Vortrag auch ganz praktische Übungen. Anmeldung unter 0177 691 21 12 oder per EMail an info@babyacademy.de.

Berliner Woche Nr. 48, 01.12.2010
Bürgerverein wählte Vorstand
HEINERSDORF. Der Bürgerverein Zukunftswerkstatt Heinersdorf hat einen neuen Vorstand gewählt. Seit der Gründung des Vereins sind fast drei Jahre vergangen. Damit endete die reguläre Amtszeit des Gründungsvorstandes. Die inzwischen 80 Mitglieder des Vereins wählten Daniel Becker, Sandra Caspers, Gerd Müller, Uwe Müller, Saskia Münch, Alexander Pechmann und Ina Schwarzkopf zum neuen Vorstand. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de.

Berliner Woche Nr. 47, 24.11.2010
Basteleien für Weihnachten
HEINERSDORF. Zu einer Weihnachtsbastelei im Advent lädt die Zukunftswerkstatt am 4. Dezember um 15 Uhr in das
Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5 ein. Unter anderem können an diesem Nachmittag Kinder und Eltern Teelichter mit bunten Mosaiken verzieren, Kerzen mit Wachsfolien gestalten, kleine Terrakottatöpfe mit Serviettentechnik dekorieren und weihnachtliche Holzanhänger bemalen.
Außerdem wird es eine kleine Weihnachtsbäckerei geben. So kann jeder kleine Geschenke für Weihnachten basteln oder backen. Weitere Informationen gibt es unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de.

Berliner Woche Nr. 47, 24.11.2010
Gespräch in der Moschee
HEINERSDORF. Unter dem Motto „Das Friedenspotenzial der Religionen“ lädt der Verein Ahmdiyya Muslim Jamaat am Donnerstag, 25. November, um 17 Uhr zu Vorträgen und einem Gespräche in die Khadija Moschee in der Tiniusstraße 7 ein.
Zunächst wird es drei Vorträge geben. Über das Judentum spricht das Rabbiner Yitzhak Ehrenberg, über das Christentum Oberkirchenrat Dr. Martin Affolderbach und über den Islam Dr. Mohammad Dawood Majoka. Nach einer kurzen Pause beginnt dann um 18.30 Uhr eine Podiumsdiskussion.
Beendet wird die Veranstaltung um 20 Uhr mit einem gemeinsamen Abendessen. Wer an diesem Friedensgespräch teilnehmen möchte, meldet sich per E-Mail dawood.majoka@ahmadiyya.de an.

Berliner Woche Nr. 47, 24.11.2010
Adventskonzert am 27. November
HEINERSDORF. Zu einem Konzert am Vorabend des ersten Advents lädt die evangelische Gemeinde Heinersdorf am 27. November um 17 Uhr ein. Die Veranstaltung findet im Margarethensaal in der Romain-Rolland-Straße 54 statt. Auf dem Programm steht „Der Rose Pilgerfahrt“ von Robert Schumann nach einem Libretto von Moritz Horn. Zu erleben sind Studenten der Musikhochschule „Hanns Eisler“ und Gäste aus dem Chor der Staatsoper Berlin. Die Leitung hat Anita Keller. Der Eintritt kostet sieben, ermäßigt fünf Euro. Den ersten Advent begeht die Heinersdorfer Gemeinde dann um 15 Uhr mit einem Familiengottesdienst in der Kirche. Anschließend gibt es Kaffee, Kuchen, Musik und Weihnachtsgeschichten.

Berliner Woche Nr. 47, 24.11.2010
Abgeordnete im Gespräch
HEINERSDORF. Im Rahmen eines Stadtteiltages besucht die SPD-Abgeordnete Christa Müller am 1. Dezember um 9 Uhr die Zukunftswerkstatt. Zunächst besichtigt sie die Baustelle der Alten Apotheke, Romain-Rolland-Straße 112. Diese wird zurzeit zum neuen Nachbarschaftshaus umgebaut. Danach diskutiert sie im Nachbarschaftshaus in der
Berliner Straße 5 mit Heinersdorfern über ehrenamtliches Engagement im eigenen Kiez. Dazu ist jeder willkommen.

Berliner Woche Nr. 46, 17.11.2010
Arbeitseinsatz in der Apotheke
HEINERSDORF. Die Zukunftswerkstatt führt am 20. und 27. November 10 bis 13 Uhr Arbeitseinsätze im neuen Nachbarschaftszentrum, Romain-Rolland-Straße 112, durch. Dort sieht man Fachfirmen Rohre verlegen, Fenster erneuern und den Fußboden einbauen. Im Januar soll alles fertig sein. Der Verein braucht ehrenamtliche Helfer zum Aufräumen, Tapezieren und Malern. Wer helfen möchte, kommt einfach vorbei.

Berliner Woche Nr. 46, 17.11.2010
Tänze aus aller Welt erlernen
HEINERSDORF. „Folkstanz“ ist ein neues Kursangebot im Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5. Am Donnerstag, 18. November, ab 18.30 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, Folkloretänze aus aller Welt kennenzulernen. Ralf Müller vom Projekt Folkwiese wird den Teilnehmern vermitteln, wie Reihen-, Gassen- und Paartänze getanzt werden. Unter anderem stehen der schottische Doon, die serbische Biserka und die russische Troika auf dem Programm.
Wer teilnehmen möchte, bringt bequeme Schuhe, luftige Kleidung und gute Laune mit. Um einen Unkostenbeitrag
von sieben Euro wird gebeten.
Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Ralf Müller unter Tel. 21 98 29 70 oder im Internet unter der Adresse
www.folkwiese.de.

Berliner Woche Nr. 45, 10.11.2010
Krimilesung für Kinder
HEINERSDORF. Der Heinersdorfer Autor Mathias Christiansen hat einen neuen Kinderkrimi geschrieben. „Pille Palle und die geklauten Kronjuwelen“ heißt das Buch. Am 13. November um 15 Uhr wird er daraus bei Kakao und Kerzenschein im Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5 lesen. Wie immer spielt der Krimi an Orten im Bezirk Pankow. „Im neuen Buch geht es um den neunjährigen Philipp Kieselbach. Der wird von seinen Freunden nur Pille
genannt“, erzählt Christiansen. „Er lebt mit seinem allein erziehenden Vater in Heinersdorf. Seine Freizeit verbringt er zumeist mit seiner Freundin Palle, die eigentlich Paula heißt.“ Beide versuchen, einen spannenden Fall zu lösen, auf den sie vor ihrer Haustür stoßen.

Berliner Woche Nr. 45, 10.11.2010
Krabbelgruppe trifft sich
Neues Angebot im Nachbarschaftshaus Berliner Straße
HEINERSDORF. Ab sofort trifft sich im Nachbarschaftshaus Heinersdorf in der Berliner Straße 5 mittwochs eine „Krabbelgruppe“.
Ab 10 Uhr sind Eltern mit Kleinkinder eingeladen, den plüschigen Boden in der Traumwerkstatt, dem „Kinderzimmer“
des Nachbarschaftshauses, zu erkunden und gemeinsam oder allein zu spielen. Mütter und Väter können derweil bei einer Tasse Tee oder Kaffee plauschen, ohne dabei ihren Nachwuchs aus den Augen zu verlieren. Die Krabbelgruppe
freut sich auf neue Gesichter. Der Eintritt ist frei.

Berliner Woche Nr. 43, 27.10.2010
Hier baut die Zukunft
Verein Zukunftswerkstatt eröffnet Nachbarschaftshaus in der Alten Apotheke
HEINERSDORF. Der Ortsteil bekommt ein neues Nachbarschaftshaus. An der Romain-Rolland-Straße 110 wird zu diesem Zweck die alte Apotheke ausgebaut.
Bauherr ist der Bürgerverein Zukunftswerkstatt Heinersdorf. Dieser betreibt zurzeit an der Berliner Straße 5 sein Nachbarschaftshaus. Die Räume dort sind für Veranstaltungen allerdings häufig zu klein. Darum fragte der Verein seinen Vermieter, die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gesobau, ob er nicht größere Räume zur Verfügung stellen könne. Die Gesobau bot dem Verein die Räume der Alten Apotheke an. Diese befindet sich gegenüber
vom Bolz- und Spielplatz, den der Verein in den zurückliegenden Monaten mit Arbeitseinsätzen und Spenden auf Vordermann gebracht hatte. Außerdem ist nur einen Steinwurf entfernt die Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 2. „Nicht nur die Lage ist ideal für ein neues Nachbarschaftshaus, auch die Räume passen in unser Konzept“, erklärt Sandra Caspers, Vorsitzende des Vereins Zukunftswerkstatt Heinersdorf.
Mit der Gesobau wurde inzwischen ein langfristiger Mietvertrag abgeschlossen. Vorgesehen ist, dass im Erdgeschoss ein großer Veranstaltungsraum entsteht. Im Obergeschoss wird die „Traumwerkstatt“ aufgebaut. Dabei handelt es sich um einen Ohne-Schuhe-Raum, in dem Kurse für Babys, Kleinkinder und deren Eltern angeboten werden. Daneben wird das Büro eingerichtet. Eine Küche, die auch für Rollstuhlfahrer zu nutzen ist, entsteht nebenan. Im
Kellergeschoss wird ein schallisolierter Jugendfreizeitraum eingerichtet.
Im Sommer begannen etwa 20 Mitglieder des Bürgervereins mit Abbruch- und Schuttbeseitigungsarbeiten. Etwa 255
Stunden ehrenamtlicher Arbeit haben sie geleistet. Seit September legen Handwerker von Fachfirmen Hand an. „Danach ist dann wieder ehrenamtliches Engagement gefordert. Die Malerarbeiten wollen wir wieder in Eigenleistung übernehmen“, so Sandra Caspers. Vorgesehen ist, dass die Bauarbeiten im letzten Dezemberdrittel abgeschlossen
werden. Bis zum Ende des Jahres soll dann der Umzug des bisherigen Nachbarschaftshauses von der Berliner
Straße 5 in die Alte Apotheke an der Romain-Rolland-Straße 110 stattfinden.
Als Baukosten hat der Bürgerverein 90 000 Euro veranschlagt. Etwa zwei Drittel fördert die Stiftung Deutsche Klassenlotterie. Auch die Gesobau-Stiftung und die Ikea-Stiftung unterstützen das Projekt. Weitere Spenden, vor allem für die Inneneinrichtung, sind dem Verein willkommen. Infos zum neuen Nachbarschaftshaus Alte Apotheke gibt es auf der Homepage www.zukunftswerkstattheinersdorf.de.

Berliner Woche Nr. 43, 27.10.2010
Yoga für Kinder und Familien
HEINERSDORF. Einen Schnupperkurs für Kinder- und Familienyoga gibt es am 27. Oktober von 16 bis 17 Uhr im Nachbarschaftshaus, Berliner Straße 5. Ruhe hat im Alltag von Kindern häufig nur wenig Platz.
Das könnte sich mit Kinder-Yoga ändern. Beim Familien-Yoga erlernen Eltern Entspannungstechniken, die leicht gemeinsam mit den Kindern im Alltag eingesetzt werden können. Wer nach dem Schnupperkurs mehr
erfahren möchte, kann sich für die vom 3. November an beginnenden Kurse anmelden. Infos
unter Tel. 21 98 29 70.

Berliner Woche Nr. 42, 20.10.2010
Knopf annähen, Hose reparieren
HEINERSDORF. Ein Handarbeitskurs für Kinder startet am Mittwoch, 27. Oktober, um 16.30 Uhr im Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5. Die Kinder erhalten Tipps für den Alltag.
Sie versuchen, einen Knopf anzunähen, ein Loch im Strumpf zu stopfen oder einen Riss in der Hose zu reparieren.
Außerdem können die Kinder erfahren, wie man kleine Geschenke in Handarbeit bastelt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter Tel. 21 98 29 70.

Berliner Woche Nr. 41, 13.10.2010
Kieztreff jetzt täglich geöffnet
HEINERSDORF. Seit seiner Gründung hatte das Heinersdorfer Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5 nur an bestimmten Tagen geöffnet. Denn es wurde ausschließlich ehrenamtlich betrieben. Ab sofort hat es aber täglich geöffnet. Der Träger des Nachbarschaftshauses, der Verein Zukunftswerkstatt Heinersdorf, ist nun in der glücklichen Situation, zwei Mitarbeiter beschäftigen zu können. Seit Mitte September unterstützen Gudrun Korte und Thomas Kappe die Vereinsarbeit und die Aktivitäten rund um das Nachbarschaftshaus.
Dieses ist nun täglich von 9 bis 12 Uhr sowie während der Kurse und Veranstaltungen geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de/nbh.php.

Berliner Woche Nr. 41, 13.10.2010
Vorerst keine Förderung
Bundesregierung spart am Programm Stadtumbau Ost
WEISSENSEE. In die städtebauliche Sanierung des Gebiets rund um die Langhansstraße sowie des Heinersdorfer Ortskerns werden in absehbarer Zeit keine Fördermittel fließen.
Das musste der Stadtrat für Stadtentwicklung, Dr. Michail Nelken (Die Linke), der BVV mitteilen. In den nächsten Monaten wird das bisherige Fördergebiet Komponistenviertel den Status als Sanierungsgebiet verlieren. Eine entsprechende Aufhebungsverordnung hat der Senat bereits beschlossen. Auch die anderen Sanierungsgebiete des Bezirks Pankow verlieren in den kommenden Monaten nach und nach ihren besonderen Förderstatus.
Weil das abzusehen war, beschloss die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) bereits im Jahre 2007, dass sich das Bezirksamt beim Senat für neue Sanierungsgebiete starkmachen soll. Noch gibt es an anderen Stellen im Bezirk erhebliche städtebauliche Probleme. Deren Lösung könnten mit der Festlegung neuer Sanierungsgebiete angegangen werden, so die Bezirksverordneten.
Zu den Gebieten zählten der Kiez rund um die Langhansstraße und der Heinersdorfer Ortskern. Der Senat gab nach dem BVV-Beschluss Gutachten zur Situation beider Gebiete in Auftrag. Danach erklärte die Senatsverwaltung, dass sie zwar keine neuen Sanierungsgebiete in Pankow festlegen wird, aber möglicherweise zumindest den Bereich Langhansstraße in das Förderprogramm Stadtumbau Ost aufnehmen könnte.
Aber auch daraus wird wohl nichts. „Die Senatsverwaltung hat mitgeteilt, dass aufgrund der andauernden Diskussion über die Kürzung der Städtebauförderung im Bundeshaushalt 2011 der Beginn von vorbereitenden Untersuchungen für weitere Gebiete zurückgestellt wird“, so Stadtrat Nelken. Das gilt auch für das Gebiet Langhansstraße, für das solche Untersuchungen in Vorbereitung auf die Aufnahme in das Förderprogramm Aufbau Ost bereits vorgesehen waren.
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) erklärte jüngst auf einer Veranstaltung im Bezirk, dass sie sich weiterhin für die Städtebauförderung einsetzen werde. Noch gibt es in den Berliner Bezirken einen großen Sanierungsbedarf an öffentlichen Gebäuden und Infrastruktur. Deshalb werbe sie in allen politischen Gremien für eine Fortführung der Städtebauförderung. BW

Berliner Woche Nr. 39, 29.09.2010
Trödeln mit den Steinbergzwergen
HEINERSDORF. Zu einem Kinder und Spielsachen-Trödelmarkt lädt die Kita „Steinbergzwerge“ in der Berliner Straße 46c am 2. Oktober von 10 bis 14 Uhr ein. Willkommen sind alle, die zu groß gewordene Kindersachen oder nicht mehr gebrauchtes Spielzeuge anbieten wollen. Wer als Händler teilnehmen möchte, meldet sich per E-Mail an kita-steinbergzwerge@jao-berlin.de. Weitere Informationen gibt es in der Kita unter Tel. 472 21 88.

Berliner Woche Nr. 37, 15.09.2010
Kursstart nach dem Sommer
HEINERSDORF. Nach der Sommerpause hat im Heinersdorfer Nachbarschaftszentrum in der Berliner Straße 5 wieder der normale Kursbetrieb begonnen. So findet jeden Montag zum Beispiel um 20.15 Uhr ein Yogakurs statt. An jedem zweiten Sonntag im Monat um 15 Uhr sind Kinder zu einem Keramikkurs eingeladen. Außerdem kann einmal im Monat donnerstags um 18.30 Uhr getanzt werden. Weitere Informationen zu allen Kursen gibt es im Internet unter www.zukunftswerkstatt- heinersdorf.de.

Berliner Woche Nr. 36, 08.09.2010
Keramikkurs für Kinder
HEINERSDORF. Am 12. September findet im Nachbarschaftshaus Heinersdorf in der Berliner Straße 5 von 15 bis 17 Uhr ein Keramikkurs statt. Kinder von sechs bis zwölf Jahre sind eingeladen, unter Anleitung Keramiken zu fertigen. An diesem Nachmittag sollen vor allem Engelsfiguren entstehen. Wer das nicht mag, kann aber auch eigene Ideen umsetzen. Um einen Unkostenbeitrag von zwei Euro wird gebeten. Weitere Informationen unter www.zukunftswerkstatt- heinersdorf.de.

Berliner Woche Nr. 36, 08.09.2010
Pille und Palle ermitteln auf eigene Faust
Mathias Christiansen schrieb einen Kinder-Krimi
HEINERSDORF. Der Heinersdorfer Autor Mathias Christiansen hat einen Kinderkrimi geschrieben. „Pille Palle und die geklauten Kronjuwelen“ heißt das Buch. Auch dieses Mal hat der Text einen starken regionalen Bezug. Die Orte im Bezirk Pankow, an denen der Krimi spielt, kann jeder aufsuchen. „Im Buch geht es um den neunjährigen Philipp
Kieselbach. Der wird von seinen Freunden nur Pille genannt“, erzählt Christiansen. „Er lebt mit seinem allein erziehenden Vater in Heinersdorf. Seine Freizeit verbringt er zumeist mit seiner Freundin Palle, die eigentlich
Paula heißt.“ Zu Beginn der Ferien geschieht direkt vor Kieselbachs Haustür ein Verbrechen. Bei Juweliermeister
Lechner wird eingebrochen. Bei dem Diebesgut handelt es sich um wertvolle Orden aus dem englischen Königshaus. Ob es nur ein Zufall ist, dass Pilles Vater gerade an diesem Tag Besuch von einem Kollegen aus England bekommt? Die Spur, die sie aufnehmen, führt Pille und Palle bis nach London. Sie erleben Abenteuer, die sie wohl nie vergessen werden.
Für junge Krimifans wird auch dieses Buch eine Lektüre, die sie wohl nicht so schnell vergessen werden. Immerhin
spielt die Story in ihrem Umfeld.
Nicht nur Heinersdorf, auch das Pankower Rathaus-Center und die Buslinie 255 spielen im Buch eine Rolle. Seinem
ersten Kinderkrimi mit regionalem Bezug „Das Geheimnis des alten Bahnhofs“ hatte Mathias Christiansen 2004 veröffentlicht.
Danach schrieb er weiter Krimis für Erwachsene, jedes Jahr mindestens einen. Nach längerer Zeit hatte der Vater
von vier Kindern nun wieder eine Idee für seine jungen Leser.
Vielleicht werden Pille und Palle auch so charakteristische Figuren wie sein Christiansens Kommissar Brodersen. Ihn ließ der Heinersdorfer Autor bereits mehrfach in Pankow ermitteln.
Im vergangenen Herbst schickte er dann mit dem Kommissar Jan Burgner im Krimi „Das verbrannte Gewissen“ einen weiteren Kommissar in die Spur.
Dass sich Mathias Christiansen mit seinen Krimis in der Regel in seinem Umfeld bewegt, hat seinen Grund. „Ich bin ein Fan des schwedischen Autors Henning Mankell“, erzählt der 42-Jährige. „Bei meinen Schwedenreisen fand ich es faszinierend, dass man Orte und Cafés, die in seinen Krimis vorkommen, besuchen kann und sie wiedererkennt.“ Genauigkeit spielt auch in Mathias Christiansens „Hauptberuf“ eine große Rolle. Er arbeitet tagsüber in der Verwaltung des Weißenseer Amtsgerichts. Während er es dort überwiegend mit trockenen Fakten zu tun hat, ist die
Schriftstellerei für ihn eine fantasiereiche Abwechslung. BW
Der neue Kinder-Krimi „Pille Palle und die geklauten Kronjuwelen“ erscheint dieser Tage im Verlag Gerth Medien der Verlagsgruppe Random House/Bertelsmann (ISBN: 978-3-86591-548-1). Das Buch kostet 9,95 Euro.

Berliner Woche Nr. 35, 01.09.2010
Viertelmarathon in Heinersdorf
HEINERSDORF. Die Zukunftswerkstatt Heinersdorf lädt große und kleine Lauffreunde am 11. September zum zweiten
Heinersdorfer Viertelmarathon ein. Treffpunkt ist am Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5. Der Lauf für die Erwachsenen wird an der Heinersdorfer Ortsteilgrenze entlangführen. Die Strecke ist 10,55 Kilometer lang. Außerdem wird es einen Bambini-Lauf über 800 Meter rund um das Kastanienwäldchen neben dem Nachbarschaftshaus geben.
Der Startschuss für den Viertelmarathon fällt um 13 Uhr. Die Siegerehrung findet im Rahmen eines kleinen Festes
statt. Weitere Informationen gibt es unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de. Auf der Homepage sowie unter
Tel. 21 98 29 70 können sich Läufer ab sofort anmelden.

Berliner Woche Nr. 35, 01.09.2010
Familien trödeln
HEINERSDORF. Einen Familientrödel organisieren Peter Baumgärtel und Manuela Kottutz ehrenamtlich sonntags auf dem Parkplatz des B1-Discount-Baumarkts in der Idunastraße 1-2. Der Trödelmarkt, der von 8 bis 16 Uhr stattfindet, wird noch um eine Kindertrödelfläche ergänzt, auf der ausschließlich Kinder das anbieten können,
was sie vertrödeln wollen. Weitere Infos zum Familientrödelmarkt und Standreservierungen unter Tel. 0162 378 74 50 oder Tel. 0162 378 73 69.

Berliner Woche Nr. 35, 01.09.2010
Fastenbrechen in der Moschee
HEINERSDORF. Zum Fastenbrechen und zu einer Veranstaltung im Rahmen ihres „Interreligiösen Dialogs“ lädt die Ahmadiyya Gemeinde am 5. September um 18 Uhr ein. In ihrer Khadija Moschee in der Tiniusstraße 7 werden
Vertreter der Weltreligionen zunächst über die Art und Weise des Fastens in ihrer jeweiligen Religion berichten. Dr. Avnish Lugani wird über das Fasten aus der Sicht des Hinduismus berichten, Devananda Rambukwelle aus der Sicht des Buddhismus, Rabbiner Y. Ehrenberg aus der Sicht des Judentums, Pfarrerin Dr. Finke aus der Sicht des
Christentums und der Islamwissenschaftler Ataul Wasih Tariq aus der Sicht des Islam. Im Anschluss an die Vorträge können die Gäste den Referenten Fragen stellen. Danach genießen alle gemeinsam asiatische Köstlichkeiten zum Fastenbrechen. Um alles vorbereiten zu können, bittet die Gemeinde um Anmeldung unter Tel. 97 86 68 99 oder per Fax 41 74 66 17.

Der Tagesspiegel, 26.08.2010
Kreuzzug für den Lebensstil
DEUTSCHES THEATER Robert Thalheim nimmt in „Moschee DE“ einen realen Streitfall als Anlass für eine Forschungsreise in den deutschen Alltag
Robert Thalheim war frisch mit seiner Familie ins beschauliche Pankow gezogen, als er im Supermarkt zwischen die Kreuzzüglerinnen geriet. Aufgeregte Hausfrauen, so beschreibt er es, hatten dort einen Tisch aufgestellt, wetterten lautstark gegen die Islamisierung Deutschlands und kämpften für Frauenrechte statt Minarette. Gegenstand des Protestes, so erfuhr der perplexe Regisseur, war der geplante Bau der Khadija-Moschee im Kiez. Die Genehmigung sei schon erteilt, „vielleicht können wir es nicht mehr verhindern“, raunte ihm eine der streitbaren Damen zu, „aber wir können ihnen das Leben zur Hölle machen!“
Robert Thalheim ist bekannt als Filmemacher, von ihm stammt das berührende Jugendporträt „Netto“, außerdem die staunenswert sensible Geschichte über einen deutschen Zivi in der Gedenkstätte Auschwitz, „Am Ende kommen Touristen“. Während Künstlerkollegen ihre Inspiration gerne mal aus der Panorama-Seite der Zeitung beziehen, sucht Thalheim Stoffe, zu denen er einen persönlichen Zugang hat, wie unmittelbar auch immer. Der Pankower Religionstumult weckte jedenfalls sofort sein Interesse, und bald stieß er auf die Spiegel-TV-Reportage über einen Vorfall, der sich ein paar Monate zuvor ereignet hatte. „Man sieht anhand dieses kurzen Films, wie Pogrome entstehen können“, so Thalheim. Die islamische Gemeinde wollte sich auf einer Bürgerversammlung in einer Turnhalle vorstellen, was in aufgeheizter Stimmung derart aus dem Ruder lief, dass die Muslime unter Polizeischutz aus dem Saal gebracht werden mussten, während schließlich ein aufgebrachter Mob den Slogan der DDR-Bürgerrechtsbewegung „Wir sind das Volk!“ skandierte. Was für ein irrlichterndes Sujet.
Thalheim, der seine künstlerische Laufbahn als Regieassistent am Berliner Ensemble begonnen hat, merkte schnell, das war kein Stoff für einen Dokumentarfilm, der nur nacherzählt. Sondern für die Bühne, wo man diesen Konflikt, den die Beteiligten auch als Forum für die Selbstinszenierung nutzen, noch einmal anders beleuchten, wo man auch die abstruse Sprache wertschätzen kann, in der da plötzlich Weltglaubensfragen und kulturelle Praxis verhandelt werden. „Kaum jemand geht mehr in die Kirche, außer an Weihnachten“, amüsiert sich Thalheim, „und auf einmal wird in Heinersdorf auswendig aus dem Koran zitiert, die Bibel gelesen und über den Gartenzaun hinweg diskutiert, ob Jesus wirklich am Kreuz gestorben ist.“
Gemeinsam mit dem Journalisten und Schriftsteller Kolja Mensing hat der Regisseur Interviews mit Protagonisten der Eskalation geführt und daraus mit Schauspielern das Stück „Moschee DE“ entwickelt – nach der Uraufführung in Hannover ist es nun am DT zu sehen. Es kommen der evangelische Pfarrer zu Wort, der Imam und ein Konvertit, der Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen den Moscheebau und eine Zugezogene, die eine Gegenbewegung für ein tolerantes Heinersdorf ins Leben gerufen hat. Wobei es Thalheim und Mensing „weniger um einzelne Positionen innerhalb des Konflikts, als vielmehr um die persönlichen Geschichten seiner Protagonisten“ ging. Einer wie der Anführer der Moscheegegner, berichtet Thalheim, „definiert sein gesamtes Leben rückblickend über den Streit“. Sogar die Tatsache, eine lesbische Tochter zu haben, wird da zum Kampfargument. Man kenne ja die Bilder aus dem Iran, wo Schwule an Baukränen aufgehängt würden , ließ der Mann verlauten – als drohe das demnächst auch in Pankow.
Die Inszenierung ergreift nicht Partei, auch nicht für die islamische Gemeinde, sie spiegelt bloß das absurd-autistische Nebeneinander kultureller Totalitätsansprüche. Der Regisseur nimmt sich auch selbst nicht aus, wenn er sagt, er habe bei seinen Heinersdorfer Recherchen festgestellt, wie alle „auf dem Kreuzzug für den eigenen Lebensstil“ seien, wie der Neubewohner seinen Prenzlauer-Berg-Bioladen erwarte und der Alteingesessene sich gegen jede Veränderung stemme. „Jeder kämpft für seinen Vorgarten.“PATRICK WILDERMANN
Berlin-Premiere 12.9., 20.30 Uhr
im Rahmen des Festivals „Parzelle Paradies“

BZ, 29.07.2010
Arm in Arm mit dem Imam
Mahnende Worte des Regierenden, Klaus Wowereit (SPD), gestern beim Besuch der Khadija-Moschee in Heinersdorf. Denn gegen den Neubau des Gotteshauses der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde in der Tiniusstraße gab es heftige Proteste.
Im Rahmen seiner Tour durch Pankow (u.a. Besuch des Modeinstituts Berlin und des Schlosses Schönhausen) kritisierte Wowereit erneut, dass Bürgerinitiativen und die NPD die Menschen lange Zeit gegen die im Oktober 2008 eröffnete Moschee aufgehetzt haben. "Aus dieser völlig unnötigen Konfrontation können wir lernen, Menschen, die anders sind, so zu akzeptieren, wie sie sind", mahnte Wowereit. Und das gelte für alle Bereiche des Lebens. Er freue sich sehr über das inzwischen friedliche Miteinander der Muslim-Gemeinde und der Anwohner. "Ich bin zufrieden, dass die Situation sich inzwischen so entspannt hat", so Wowereit. "Die diffusen Ängste sind in der Luft zerplatzt", sagte Abdul Basit Tariq, Imam der Khadija-Moschee. Zugleich lud er die Berliner ein: "Unsere Gemeinde hält die Hauptpredigt an jedem Freitag auf Deutsch. Alle Deutschen sind herzlich eingeladen, sich das anzuhören." Wowereit rief mit Blick auf die zunehmenden Aktivitäten von rechtspopulistischen Bewegungen erneut zum Kampf gegen den Rechtsextremismus auf. "Die Demokratie muss wehrhaft sein und sich verteidigen", sagte er und forderte: "Wo Rechtstendenzen erkennbar sind, müssen Grenzen gezogen werden!" Deshalb begrüße er auch den angekündigten Ausschluss des islamfeindlichen Abgeordneten René Stadtkewitz aus der CDU-Fraktion. "Es ist Zeit, dass die CDU-Fraktion einen Trennungsstrich zieht", sagte der Regierende Bürgermeister. Stadtkewitz hätte allerdings schon früher ausgeschlossen werden müssen, denn: "Stadtkewitz hat schon vorher seine Geisteshaltung deutlich gemacht", sagte Wowereit mit Blick auf dessen Kampf gegen die Khadija-Moschee.

RBB online, 28.07.2010
Wowereit in Pankow: Kampf gegen Rechts
Im Rahmen seiner Sommertour durch die Berliner Bezirke hat der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Mittwoch in Pankow Station gemacht.
Beim Besuch der Moschee im Ortsteil Heinersdorf rief er erneut zum Kampf gegen Rechtsextremismus auf. Wowereit sagte, wo Rechtstendenzen erkennbar seien, müssten Grenzen gezogen werden. Der Protest gegen den Moscheebau sei eine "unnötige Konfrontation" gewesen.
Wowereit begrüßte den angekündigten Ausschluss des islamfeindlichen Abgeordneten René Stadtkewitz aus der CDU-Fraktion. Stadtkewitz hat Kontakte zu dem niederländischen Rechtspopulisten Wilders und kämpfte gegen den Bau der Moschee in Heinersdorf.
Pankow ist die fünfte Station der Bezirkstouren des Regierenden Bürgermeisters.

Der Tagesspiegel, 28.07.2010
CDU-Schelte beim Stadtausflug
Klaus Wowereit war am Mittwoch auf Tour durch Pankow: Von der Ahmadiyya-Gemeinde zu Gewerbetreibenden - der Regierende Bürgermeist sah sich im ganzen Bezirk um.
Es war sein erster Besuch in der Khadija Moschee. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit wurde am Mittwoch vom Imam Abdul Basi Tariq sehr freundlich begrüßt. Der Gast aus dem Roten Rathaus fragte artig, wie viele Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde, die weit verstreut über die Stadt leben, denn regelmäßig zum Freitagsgebet nach Heinersdorf kämen. „So etwa 220.“ Also fast alle.
Wowereit ließ sich zuerst den Gebetsraum der Männer, dann der Frauen zeigen. „Wir haben Freiheit“, sagte der Imam. Die Frauen könnten dem Gebet auch im Hauptraum folgen. Deutsche dürften gern zum Gottesdienst kommen. „Das Angebot steht“, werde aber selten wahrgenommen. Es gebe keine besondere Kleidervorschrift und das Hauptgebet werde seit 28 Jahren in deutscher Sprache gehalten. Tariq lobte „unsere sehr aktive Frauengruppe“, die regen Austausch mit verschiedenen Vereinen pflege. „Vorkommnisse“ gebe es keine mehr. Bis zur Eröffnung der Moschee 2008 hatte eine Pankower Bürgerinitiative versucht, den Bau zu verhindern. Einmal noch hätten NPD-Mitglieder, so erzählte der Imam, Plakate aufgehängt: „Wir bauen die Moschee zurück“.
Wowereit nutzte die gute Gelegenheit. Er sei zufrieden, dass sich die Lage in Heinersdorf so entspannt habe, aber „man muss wachsam sein“ und es werde Zeit, dass die CDU endlich einen Schlussstrich ziehe und ihren Abgeordneten René Stadtkewitz aus der Fraktion ausschließe. „Wo sich Rechtstendenzen zeigen, müssen Grenzen gezogen werden.“ Leider habe der CDU-Landes- und Fraktionschef Frank Henkel lange dafür gebraucht. Dann zog sich der Regierende mit dem Imam und anderen Gemeindemitgliedern zu einem internen Gespräch zurück und ärgerte sich nur über die Fotografen, die ihn beim Aus- und Anziehen der Schuhe beblitzen. „Jetzt ist mal gut, sonst geh ich gleich nach Hause.“
Eine leere Drohung, denn dieser Mittwoch war dem nordöstlichen Bezirk Pankow gewidmet, den Wowereit ganztägig abspazierte. Morgens um 10 Uhr rückte der Tross im Gewerbehof in der Alten Königsstadt an. „Wir sind eine exotische Genossenschaft“, sagte Geschäftsführer Klaus Lemmnitz über den kunterbunten Mix von Handwerkern, Dienstleistern und Künstlern, die nahe der Schönhauser Allee seit 1995 das frühere Brauereiviertel bewirtschaften. Der Kleinbetrieb Ixform hatte es dem Regierungschef besonders angetan. Dort fertigt Felix Heppert zurzeit originalgetreue Fischmodelle an.
Ein riesiger Tiefseefisch war schon fertig, aber Wowereit fand den noch größeren Hai ganz toll. Aber er musste weiter, zur Firma Archimedes, die gerade eine wissenschaftliche Ausstellung in Warschau gestaltet. Dann schaute er noch bei BikeTaxi, beim Tischlermeister Hendrik Schwerdtner und in der Hofwerkstatt vorbei, wo Oldtimer restauriert werden. In den Kellergewölben eröffnet im September eine Galerie, die – auch das erfährt Wowereit – einen Förderantrag stellte. Er tat so, als habe er es nicht gehört.
Ach ja, der modellhaft verdschungelte Berliner Hofgarten gleich um die Ecke, ein Vorzeigeprojekt der Grünen Liga, wollte auch besichtigt werden. Ein wenig gelangweilt stand Wowereit dort herum. Es war halt alles schön grün.

Berliner Woche Nr. 31, 04.08.2010
Verein will Brücke bauen
HEINERSDORF. „Eine Brücke in den Naturpark“ heißt ein neues Projekt des Vereins „Zukunftswerkstatt Heinersdorf“. „Wir möchten den neuen Spazierweg, der in den vergangenen anderthalb Jahren neben dem Schmöckpfuhlgraben entstanden ist, mit den angrenzenden Heinersdorfer Wohngebieten verbinden“, erklärt Uwe Müller von der Zukunftswerkstatt. „Zu diesem Zweck wollen wir einen Holzsteg zur Axenstraße bauen. Damit kommen wir auch unserem Ziel, die große Brachfläche zwischen Heinersdorf und Blankenburg zu einem Naturpark zu entwickeln, ein Stück näher.“ Weitere Informationen zum Brückenprojekt gibt es auf der Homepage www.zukunftswerkstatt-
heinersdorf.de.

Berliner Woche Nr. 31, 04.08.2010
Geballtes Wissen in der Kiste
Schüler informieren sich über Klimaschutz
HEINERSDORF. Eine grüne Klima- Kiste überreichte Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) an die
Grundschule am Wasserturm, Berliner Straße 66. Die Holzkiste enthält Broschüren mit geballtem Wissen über
den Klimawandel und über Klimaschutz in Deutschland und verschiedene Messgeräte. „Mit der Klima-Kiste können sich Schüler, aber auch die Lehrer unkompliziert und praxisnah mit dem Thema beschäftigen und ihr alltägliches Handeln in direkten Zusammenhang dazu bringen“, lobt Thierse. Die Klima-Kiste gibt es in Varianten für Grund- und für Oberschüler. Die Kiste für die Grundschüler führt die Kinder eher spielerisch und visuell an das Thema heran. In ihr befinden sich zum Beispiel auch Experimentierkästen und eine Wetterstation. Entwickelt und bestückt wurde
die Klima-Kiste vom Verein Bildungs-Cent mit Förderung des Bundesumweltministeriums. Dieses erhält von den
Energiekonzernen Zahlungen als Ausgleich für Umweltbelastungen.
Ein Teil dieser Zahlungen steckt das Umweltministerium in die Umweltbildung und -erziehung. Silke Ramelow, Vorstandsvorsitzende des Vereins Bildungs-Cent, erklärt: „Wir unterstützen mit der Klima-Kiste die Schulen durch Hilfe zur Selbsthilfe. Unser Anliegen ist es, sie als Initialzündung für ein Umdenken beim Klimaschutz zu nutzen.“ Infos: E 43 93 33 44,
www.bildunsgcent.de.

Berliner Woche Nr. 30, 28.07.2010
Bürgerverein will umziehen
HEINERSDORF. Der Bürgerverein Zukunftswerkstatt Heinersdorf plant, in der seit zwei Jahren leer stehenden Apotheke an der Ecke Neukirch-/Romain-Rolland-Straße sein Nachbarschaftshaus einzurichten. Seit Ende 2008 betreibt er sein bisheriges Nachbarschaftshaus an der Berliner Straße 5. Dort gibt es immer neue Angebote und
Veranstaltungen, sodass der Verein dort inzwischen an räumliche Grenzen stößt. Darum suchte der Verein nach einer Alternative.
„Die Räume in der alten Apotheke bieten nicht nur mehr Platz und vielfältigere Möglichkeiten“, meint Uwe Müller von
der Zukunftswerkstatt. „Sie sind auch für einen barrierefreien Zugang geeignet und bieten Anknüpfungspunkte
für eine engere Kooperation mit der benachbarten ,Quasselstube‘ der Heinersdorfer AWO.“ Bis zum Umzug
ist aber noch viel zu tun. In den nächsten Tagen sollen die Umbauarbeiten beginnen. Wer beim Umbau helfen will, meldet sich per E-Mail an nachbar@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de. Müller: „Wir freuen uns über jede helfende Hand!“

Berliner Morgenpost, 06.07.2010
Bürgerverein baut alte Apotheke zum Treffpunkt um

Heinersdorf - Der Bürgerverein Zukunftswerkstatt Heinersdorf will die alte Apotheke im Ortsteil nutzen. Er möchte in den leer stehenden Räumen an der Neukirch-/Ecke Romain-Rolland-Straße sein neues Domizil einrichten. Mitte Juli sollen die Umbauarbeiten beginnen. Die einstige Apotheke sei besser geeignet - so der Bürgerverein - und biete mehr Platz als das Nachbarschaftshaus an der Berliner Straße, das die Zukunftswerkstatt bislang nutzt. Sie sucht noch Helfer für den Umbau (nachbar@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de). Der Verein hat etwa 70 Mitglieder. saf

Berliner Woche Nr. 26, 30.06.2010
Dorffest am 3. Juli
Sport und Spiel in Heinersdorf
HEINERSDORF. Zum diesjährigen Heinersdorfer Dorffest lädt die Zukunftswerkstatt Heinersdorf gemeinsam mit
ihren Partnern am 3. Juli von 15 bis 22 Uhr ein.
Das Fest findet auf der Wiese an der Wendeschleife der Straßenbahnlinie M 2 an der Romain-Rolland-Straße statt. Am Nachmittag wird es ein buntes Programm auf der Bühne geben.
Außerdem sind Stände auf dem Festgelände aufgebaut, und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Gruppen aus dem Nachbarschaftshaus an der Berliner Straße 5 stellen ihre Angebote vor. Auf dem Bolzplatz werden außerdem die Sportfreunde Berlin für Fußballstimmung sorgen. Auf dem Fest gibt es auch ein abwechslungsreiches
Bühnenprogramm. BW
Weitere Infos unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de.

Berliner Woche Nr. 26, 30.06.2010
Möglichst viele Ballkontakte
DFB-Mobil macht beim BSV Heinersdorf halt
HEINERSDORF. Eine besondere Trainingseinheit konnten kürzlich die jungen Fußballer des BSV Heinersdorf absolvieren. Bei Ihnen machte das DFB-Mobil Station.
Etwa 30 junge Fußballer wollten dieses ungewöhnliche, zugleich aber herausfordernde Training erleben. Dessen Ziel
war es vor allem die Motorik der jungen Spieler zu verbessern und ihnen viele Ballkontakte zu ermöglichen. Während die Spieler trainierten, bekamen ihre Trainer von den Akteuren des DFB-Mobils Tipps, wie sie das
Training noch effektiver, anspruchsvoller und abwechslungsreicher gestalten können.
Der BSV Heinersdorf hat unter Leitung von Jens Neumann inzwischen eine stabile Jugendabteilung aufgebaut. Neumann hatte vor gut zwei Jahren die Leitung des Nachwuchsbereichs übernommen. Seinerzeit hatte der Verein vier Jugendmannschaften.
„Heute sind es bereits sieben Mannschaften in allen Altersklassen sowie eine DMädchenmannschaft“, so Neumann
nicht ohne Stolz. Neue Spieler sind ihm aber immer willkommen. Nicht nur Spieler, auch Trainer und Betreuer haben
eine gute Perspektive. Alle Trainingseinheiten und Heimspiele finden im Kissingenstadion statt, das sich der BSV Heinersdorf mit dem Verein Fortuna Pankow teilt. BW
Zu erreichen ist Jens Neumann unter Tel. 0162 707 75 82. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bsvheinersdorf.de.

Berliner Woche Nr. 24, 16.06.2010
Stammtisch mit Finanzsenator
HEINERSDORF. Zum Politikstammtisch lädt die Zukunftswerkstatt am 29. Juni um 20 Uhr in das Nachbarschaftshaus,
Berliner Straße 5, ein. Zu Gast ist Berlins Finanzsenator Ulrich Nußbaum. Mit ihm können die Bürger über das Thema „Pleitestadt Berlin – Was können wir uns noch leisten?“ diskutieren.

BW Nr. 23Berliner Woche Nr. 23, 09.06.2010
Indianische Kulturen entdecken
Zukunftswerkstatt startet neues Projekt in Heinersdorf
HEINERSDORF. „Die Indianer sind los!“ heißt ein neues Projekt, das die Zukunftswerkstatt Heinersdorf vor
wenigen Tagen startete. „Im Mittelpunkt dieses Projektes, das über mehrere Monate läuft, steht die Vermittlung indianischer Kulturen“, so Uwe Müller von der Zukunftswerkstatt. „Bis zum Herbst wird es Aktionen für Kinder und ihre Eltern auf den Spielplätzen im Ortsteil geben.“ Geplant sind unter anderem der Bau eines Totempfahls in Zusammenarbeit mit einem Berliner Förster, das Herstellen von Trommeln, der Bau eines Tipis, ein großes Indianerfest und ein Indianerfilmabend im Nachbarschaftshaus.
Neben diesen Veranstaltungen in Heinersdorf werden auch Ausflüge organisiert. So steht am 20. Juni ein Besuch des Ethnologischen Museums in Dahlem auf dem Programm. Den Auftakt für das Indianerprojekt gab es vor wenigen Tagen auf dem Spiel- und Bolzplatz an der Romain-Rolland-Straße, neben der Wendeschleife der Straßenbahn.
Dort konnten Kinder unter Anleitung Pfeil und Bogen basteln und sie gleich beim Schießen auf eine Scheibe ausprobieren.Ähnliches steht am 3. Juli beim Dorffest ab 15 Uhr auf dem Programm. BW
Weitere Infos unter Tel. 21 98 29 70 sowie unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de.
(Bild: Berliner Woche)

Berliner Woche Nr. 22, 02.06.2010
Erste Hilfe bei Kindern
HEINERSDORF. „Erste Hilfe am Kind“ ist der Titel eines Kurses, der am 16. Juni von 19 bis 21.30 Uhr im Nachbarschaftshaus Heinersdorf in der Berliner Straße 5 stattfindet. Die Kleinkindzeit ist statistisch gesehen
auch die Zeit im Leben eines Menschen, in der es am häufigsten zu Unfällen kommt.
Nicht immer sind Eltern sich sicher, wie sie in Notsituationen Hilfe leisten sollten. Solche Notsituationen können Unfälle, Verletzungen auf dem Spielplatz, auch Vergiftungen oder Verbrennungen bei Kindern sein. Die Kinderkrankenschwester Editha Künzel bietet einen speziellen „Erste-Hilfe-Kurs am Kind“ an. Dieser umfasst
neben einem Vortrag auch praktische Übungen wie die Reanimation an einer Puppe, stabile Seitenlage, Entfernung von Fremdkörpern und vieles andere mehr. Wer am Kurs teilnehmen möchte, meldet sich unter Tel. 21 98 29 70 oder per E-Mail an gudrun.korte@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de an.

Berliner Woche Nr. 22, 02.06.2010
Der erste Matjes kommt im Fass
HEINERSDORF. Von Fischkennern erwartet, werden am 12. Juni die Berliner Matjeswochen 2010 auf dem 1. Berliner Fischmarkt in der Rothenbachstraße 48-50 eröffnet. Die Delikatessen kommen frisch aus Holland und können von 11 bis 16 Uhr auf dem Fischmarkt probiert werden. Drei Köche werden an diesem Tag Matjesgerichte zubereiten, die dann mit einem Glas Genever genossen werden können. Traditionell wird außerdem das erste Fass frischen Matjes für wohltätige Zwecke an Bürgermeister Matthias Köhne (SPD) übergeben. Dieser wird es an einen Franziskanermönch von der Pankower Suppenküche weitergeben.

Berliner Woche Nr. 21, 26.05.2010
Kinder erobern die Straße
Am Weltspieltag kann es auch laut werden
WEISSENSEE. „Vorsicht laute(r) Kinder“ ist das Motto des diesjährigen Weltspieltages, der mit zahlreichen Aktionen
am 28. Mai in den Weißenseer Ortsteilen begangen wird.
Die Zukunftswerkstatt Heinersdorf organisiert für den 28. Mai zum Beispiel eine große Aktion auf dem Spiel- und Bolzplatz an der Neukirch-, Ecke Romain-Rolland-Straße. Ab 16 Uhr dreht sich hier alles um „Indianerspiele“.
Unter anderem werden Pfeil und Bogen gebaut und natürlich auch ausprobiert. Diese Aktion ist zugleich die Auftaktveranstaltung für ein neues Projekt der Zukunftswerkstatt, in dem indianische Kulturen im Mittelpunkt
stehen. Mindestens einmal im Monat soll bis in den September hinein eine Indianer-Veranstaltung stattfinden. Unter
anderem werden dabei noch ein Totempfahl gestaltet, Trommeln hergestellt und ein Tipi aufgebaut. Außerdem soll ein Indianerfest stattfinden.
Spielen, sich sportlich, aber auch kreativ betätigen können Kinder am 28. Mai von 13 bis 15 Uhr auf dem Schulhof der Grundschule unter den Bäumen in Alt-Blankenburg 26. Mit ihren Spielaktionen wollen die Schüler auch auf die drohende Schließung ihres Schülerklubs„Kunterbunt“ aufmerksam machen. Noch ist nämlich nicht klar, ob und wie der Schülerklub im kommenden Jahr vom Land finanziert wird.
„Straßenfest: Platz da!“ ist der Titel der Weltspieltag-Aktion im Ortsteil Weißensee. Auf dem Stadtplatz an der Gustav-Adolf-, Ecke Streustraße können Kinder und Erwachsene malen, trommeln, spielen und sich auf der Straße auf einem Bobby-Car-Parcours ausprobieren. BW

Berliner Woche Nr. 21, 26.05.2010
Die Feuerwache öffnet ihre Türen
Mit einem großen Fest stellen sich die Kameraden vor
HEINERSDORF. Zum ersten Heinersdorfer Feuerwehrfest lädt der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr am 5. Juni ein. An diesem Tag haben die Heinersdorfer die Chance, die Feuerwehrleute und ihre Wache in der Romain-Rolland-Straße 105-107 von 10 Uhr bis in den Abend hinein näher kennenzulernen.
Die Idee, erstmals ein Feuerwehrfest zu veranstalten, entstand im vor einem Jahr gegründeten Förderverein. „Wir
bemerkten, dass die Freiwillige Feuerwehr kaum noch von den Heinersdorfern wahrgenommen wird“, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins, Steffen Adam. Früher heulte immer eine Sirene auf, wenn es irgendwo brannte oder technische Hilfe zu leisten war. Dann spurteten die Kameraden zu ihrer Wache, und wenig später sauste das
Feuerwehrauto aus der Fahrzeughalle. „Da wussten die Heinersdorfer dann: Unsere Feuerwehr hat wieder einen Einsatz“, so Wehrleiter Frank Duckwitz. „Heute werden wir über Pieper alarmiert. Alles läuft viel leiser ab. Nur wer das Tor zur Fahrzeughalle ständig im Auge hat, bemerkt, wenn wir wieder mal einen Einsatz haben.“
Für das 1. Heinersdorfer Feuerwehrfast haben sich die Initiatoren allerhand einfallen lassen. Unter anderem wird es eine Fahrzeugausstellung geben. Wer will, kann an einer Rundfahrt mit der Feuerwehr durch den Ortsteil teilnehmen. Praktisch wird unter anderem vorgeführt, wie eine Fettexplosion zu löschen ist, und Kinder können bei Wasserspielen das Löschen mit einem Schlauch ausprobieren.
Daneben gibt es einige Fahrgeschäfte sowie Stände, an denen sich Heinersdorfer Vereine präsentieren. Auch Polizei
und Technisches Hilfswerk stellen sich als Partner der Freiwilligen Feuerwehr vor, und es gibt ein buntes Bühnenprogramm sowie Essen und Trinken. BW

Berliner Woche Nr. 20, 19.05.2010
Bolzplatz wird weitergebaut
HEINERSDORF. Nachdem der sanierte Bolzplatz an der Romain-Rolland, Ecke Neukirchstraße im März eröffnet worden ist, will das Amt für Umwelt und Natur jetzt auch die umliegenden Flächen neu gestalten. „Für 2010 stellt der Bezirk eine größere Summe dafür zur Verfügung“, berichtet Sandra Caspers von der Zukunftswerkstatt Heinersdorf.
„Sie soll eingesetzt werden, um die verbliebenen Flächen neben dem Bolzplatz sowie den an der Neukirchstraße vorhandenen Spielplatz zu erneuern.“ Die Pläne stellte das Amt kürzlich Bewohnern des Ortsteils vor. Vertreter der AG Kinder und Jugend sowie Sport der Zukunftswerkstatt gaben noch einige Anregungen, die in die Planungen eingearbeitet werden. Der geänderte Plan wird demnächst im Nachbarschaftshaus, Berliner Straße 5, ausgehängt. Bis Ende des Jahres sollen die Neugestaltung er Flächen abgeschlossen sein.

Berliner Woche Nr. 20, 19.05.2010
Silberrang bei der ersten Vereinsolympiade

Zukunftswerkstatt Heinersdorf ganz vorn
HEINERSDORF. Bei der ersten Vereinsolympiade des Berliner Radiosenders 105.5 belegte der Verein Zukunftswerkstatt Heinersdorf den zweiten Platz.
Für die Olympiade, die im brandenburgischen Templin ausgetragen wurde, konnten sich Vereine aus Berlin und Brandenburg bewerben. 50 Vereine durften an den Start gehen. Gedacht war das Ganze nicht nur als sportliche und denksportliche Herausforderung, sondern auch als großes Treffen, bei dem sich Vereine aus der Region kennenlernen konnten. Bei den Wettbewerben kam es dann nicht nur auf Sportlichkeit an. Bei Disziplinen wie der Keksstaffel, dem Schätzen von Mengen oder dem Zuordnen von Jahreszahlen zu Ereignissen waren auch etwas Geschicklichkeit und gute Allgemeinbildung gefragt. Die Zukunftswerkstatt Heinersdorf war mit Feuereifer dabei. Letztlich musste sie in der Abschlusswertung nur den Männern der Freiwilligen Feuerwehr Kreuzberg den Vortritt lassen. Für den Silberrang gab es 500 Euro. Die will die Vereinsmannschaft für den weiteren Umbau des Nachbarschaftshauses an der Berliner Straße 5 zur Verfügung stellen. BW

Berliner Woche Nr. 20, 19.05.2010
Filmabend zum Thema Gleichheit
HEINERSDORF. Zum Filmabend lädt die Zukunftswerkstatt Heinersdorf am 27. Mai 20 Uhr in das Nachbarschaftshaus, Berliner Straße 5, ein. Gezeigt wird der zweite Teil der Kieslowski-Trilogie „Drei Farben Weiß“.
Dessen Thema ist die Gleichheit. Es geht um die Beziehung zwischen dem polnischen Friseur Karol und der schönen Dominique. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, um zwei Euro für Nachbarschaftsarbeit wird gebeten.

Berliner Woche Nr. 20, 19.05.2010
Lange Nacht der Kirchen
Programm im Heinersdorfer Gotteshaus
HEINERSDORF. Am 23. Mai ist die evangelische Kirche Heinersdorf, Romain-Rolland-Straße 54, bis nach Mitternacht geöffnet. Unter dem Motto „Damit ihr Hoffnung habt“ beteiligt sie sich an der in Berlin und Brandenburg stattfindenden „Nacht der offenen Kirche“. Geöffnet ist von 19.30 bis 0.30 Uhr. Zum Auftakt ist 20 Uhr eine Führung über den alten, historischen Friedhof an der Kirche zum Thema „Hoffnung über den Tod hinaus“ geplant. Teilnehmer erfahren mehr über dessen Geschichte und hier Beigesetzte. 21 Uhr ist zum Thema „Pfeifen und Saiten der Hoffnung“ ein Konzert mit Geige und Orgel zu erleben. Ab 22 Uhr ist mehr über die Geschichte der Heinersdorfer Kirche zu erfahren und ab 23 Uhr wird Musik zum Meditieren gespielt. Mit einer Andacht zur Nacht ab 24 Uhr endet die Veranstaltung. Informationen: E 472 40 35, www.gemeinde-heinersdorf.de oder www.offenekirche.de. BW

Berliner Woche Nr. 18, 05.05.2010
Maischollenfest auf Fischmarkt
HEINERSDORF. Am 8. Mai findet wieder das traditionelle Maischollenfest auf dem 1. Berliner Fischmarkt, othenbachstraße 48-50/Ecke Prenzlauer Promenade, statt. Von 11 bis 16 Uhr können sich Feinschmecker durch alle Variationen von Scholle und Flunder futtern, dazu gibt es allerlei Lehrreiches rund um den Fisch und essen Zubereitung. Plattfische haben ein sehr fettarmes, aber eiweißreiches Fleisch, das gut für den Cholesterinspiegel ist. Tipp vom Fachmann: Echte Maischollen und Flundern müssen frisch sein, was man an ihren roten Kiemen und glänzenden Augen erkennt. Drückt man mit dem Daumen auf den Fisch, sollte das Fleisch elastisch nachgeben.

Berliner Woche Nr. 18, 05.05.2010
Gesund oder krank im Alter
HEINERSDORF. Im Rahmen der Heinersdorfer Vorträge spricht am 11. Mai um 19.30 Uhr Professor Holger Höhn zum Thema &qout;Gesund oder krank im Alter - eine Frage der Gene?". Der Vortrag findet im Saal der evangelischen Kirchengemeinde in der Romain-Rolland-Straße 54 statt. Der Eintritt ist frei.

Berliner Woche Nr. 17, 28.04.2010
Trödeln bei den Steinbergzwergen
HEINERSDORF. Zu einem Kinderund Spielsachen-Trödelmarkt lädt die Kita "Steinbergzwerge" in der Berliner Straße 46c am 8. Mai von 10 bis 14 Uhr ein. Wer als Anbieter teilnehmen möchte, meldet sich bis zum 6. Mai unter Tel. 45 97 63 40 oder per E-Mail an kita-steinbergzwerge@jao-berlin.de an. Die Standgebühr kostet fünf Euro und einen Kuchen. Ein eigner Tisch ist mitzubringen. Weitere Infos gibt es in der Kita bei Ute Günzel unter Tel. 472 21 88.

Berliner Woche Nr. 16, 21.04.2010
Neue Mädchenmannschaft geplant
Der BSV Heinersdorf will seinen Jugendbereich weiter ausbauen
HEINERSDORF. Der BSV Heinersdorf startet im Mai mit dem Training für eine weitere Mädchenmannschaft. "Wir begannen vor einem Jahr mit dem Aufbau einer D-Mädchenmannschaft. Diese Mädchen trainieren dienstags von 16.30 bis 18 Uhr auf dem Kissingensportplatz", so Trainer Mike Wittig. "Um den Mädchenbereich zu verstärken, beginnen wir nun mit einem Training für noch Jüngere. Willkommen sind uns dazu Mädchen ab Jahrgang 2002. Training findet immer am Montag von 17 bis 18 Uhr auf dem Kissingenportplatz statt."
Zwölf Mädchen machen bereits in der D-Mannschaft mit. Aber auch in dieser Mannschaft sind dem Verein noch weitere Mädchen im Alter von neun bis zwölf Jahre willkommen. Gespielt wird in dieser Altersklasse noch auf Kleinfeld, also einem halben Fußballfeld.
Im kommenden Jahr findet in Deutschland die Weltmeisterschaft im Frauenfußball statt. Das Team um den BSVJugendleiter Jens Neumann denkt, dass dieses Ereignis viele Mädchen motivieren wird, sich selbst als Fußballerinnen zu versuchen. Ihnen möchte der BSV Heinersdorf in seinen Mädchenmannschaften eine sportliche Heimstatt bieten.
Damit hat der Verein einen weiteren Schritt beim Aufbau einer stabilen Jugendabteilung gemacht. Vor gut anderthalb Jahren hatte Jens Neumann die Jugendleitung des Vereins übernommen. Seinerzeit hatte der Verein vier Jugendmannschaften. "Heute sind es bereits sieben in allen Altersklassen sowie die Mädchenmannschaft", berichtet Neumann nicht ohne Stolz. Ein weiteres Wachstum ist aber nur möglich, wenn es ausreichend Trainer und Betreuer gibt. Darum sucht der Verein stets Ehrenamtliche.
Das Training und die Heimspiele finden im Kissingenstadion statt, das sich der BSV Heinersdorf mit dem Verein Fortuna Pankow teilt. Zu erreichen ist der Jugendleiter des BSV Heinersdorf, Jens Neumann, unter Tel. 0162 707 75 82.

Berliner Woche Nr. 16, 21.04.2010
Wer will Dorffest unterstützen?
HEINERSDORF. Die Zukunftswerkstatt wird für den 3. Juli ein "Heinersdorfer Dorffest" organisieren. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr soll es wiederum rund um den Wasserturm stattfinden. Wer seine Ideen in die Vorbereitung des Dorffestes einbringen will, kann sich an die AG Dorffest des Vereins per E-Mail wenden: dorffest@ zukunftswerkstatt-heinersdorf.de. Weitere Infos unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de.

Berliner Woche Nr. 16, 21.04.2010
Sportangebote in Heinersdorf
HEINERSDORF. Ab sofort steht der Zukunftswerkstatt Heinersdorf an jedem Freitagnachmittag von 16 bis 19 Uhr die Heinersdorfer Turnhalle in der Berliner Straße 66 zur Verfügung. Kinder und Familien sind in dieser Zeit zu sportlichen Aktivitäten eingeladen, die von Sportpädagogen betreut werden. Ab 16 Uhr sind zunächst freie Spiele und Gymnastikspaß für Kinder zwischen vier und acht Jahren geplant. Ab 17 Uhr können sich dann alle Familien sportlich betätigen. Das Projekt "MädchenStärken", zu dem Mädchen zwischen sieben und 15 Jahre willkommen sind, trifft sich ab 18 Uhr in der Halle. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an sport@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de.

Berliner Woche Nr. 14, 07.04.2010
Vortrag in Heinersdorf
HEINERSDORF. Im Rahmen der "Heinersdorfer Vorträge" spricht am 13. April um 19.30 Uhr Medizinalrätin Dr. Eva Ullrich zum Thema "Klimaveränderungen - die letzten zehn Winter in Bildern". Der Vortrag findet im Saal der ev. Kirchengemeinde Heinersdorf, Romain-Rolland-Straße 54, statt. Eintritt frei.

Berliner Woche Nr. 14, 07.04.2010
Heinersdorferinnen fegten alle vom Platz
Weitere Mitspielerinnen sind willkommen
HEINERSDORF. Ein Überraschungserfolg gelang den Fußballerinnen des Vereins Zukunftswerkstatt Heinersdorf beim 3. Girls-Cup in Dresden.
In der Vorrunde waren die Mädchen bei diesem Turnier schon fast draußen. Aber die Schiedsrichter eröffneten dem Team überraschend die Möglichkeit, doch noch weiter zu spielen. Von diesem Augenblick an gab es für die Heinersdorfer Fußballerinnen kein Halten mehr. Angespornt durch Eltern und Freunde fegten sie ihre Gegnerinnen in der Hauptrunde des Turniers sprichwörtlich vom Spielfeld.
Beim Endspiel gegen die favorisierten Fußballerinnen des SC Dresden erzielten die Heinersdorferinnen ein sensationelles 8:1. Die Überraschung bei den Zuschauern des 3. Girls-Cup war so groß, dass sogar die Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz den Pokal mit großer Verwunderung an die Heinersdorferinnen überreichte.
Erst im vergangenen Herbst fand sich die Mädchenmannschaft der Zukunftswerkstatt Heinersdorf zusammen. Unterstützt wird sie vom Förderprojekt "MädchenStärken" der Deutschen Kinder-Jugendstiftung. Die Mädchen trainieren jeden Freitag ab 18 Uhr in der Turnhalle der Grundschule am Wasserturm sowie ab dieser Woche auch jeden Sonnabend auf dem Bolzplatz an der Romain-Rolland-Straße. Dem Team sind neue Mitspielerinnen zwischen acht und 15 Jahre herzlich willkommen. Infos: www.zukunftswerkstattheinersdorf.de.

Berliner Woche Nr. 14, 07.04.2010
Grüne Stadt der Zukunft
BLANKENBURG. "Berlin - die grüne Stadt der Zukunft" ist der Titel einer Veranstaltung, zu der der Runde Tisch Blankenburg und der Verein Zukunftswerkstatt Heinersdorf am 16. April um 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) einladen. Auf der Veranstaltung, die im Haus Berlin der Albert-Schweitzer-Stiftung stattfindet, geht es um die Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben in der Stadt. Um eine verbindliche Anmeldung unter Tel. 21 98 29 70 (Anrufbeantworter) oder unter www.klima-pankow.de wird gebeten.

BZ, 27.03.2010
Theaterstück über Moschee-Konflikt
Das Staatstheater von Hannover verarbeitet den Konflikt über den Moschee-Bau in Weißensee. Es war ein Konflikt, der in ganz Deutschland für Aufsehen sorgte: Der Bau der Khadija-Moschee in Heinersdorf erregte die Gemüter in ganz Deutschland. Mit Demonstrationen und Unterschriftenaktionen protestierten die Gegner damals gegen das Vorhaben, auch Neonazis sprangen auf den Zug auf.
Die bewegte Geschichte des 2008 eingeweihten Gebetshauses wurde nun vom Staatstheater Hannover kreativ verarbeitet. Das unter der Leitung von Robert Thalheim und Kolja Mensing entstandene Stück "Moschee DE - eine szenische Rekonstruktion" zeichnet die Debatte um das umstrittene Projekt nach. Dafür sprachen die Theatermacher unter anderem mit dem Imam der Moschee und der Bürgerinitiative, die gegen den Bau kämpfte, um die Haltungen aller Beteiligten nachzuvollziehen.
Das Bühnenbild ist einer Turnhalle nachempfunden, weil die ersten Bürgerversammlungen, bei denen der Bau diskutiert wurde in einer Trunhalle stattfinden.
Mehr Infos zum Theaterstück gibt es unter www.staatstheater-hannover.de/schauspiel.

Berliner Woche Nr. 12, 24.03.2010
Bolzplatz saniert
Zur Einweihungsparty sind Helfer und Fußballfans willkommen
HEINERSDORF. Mit einer Fußballparty wird am 27. März ab 13 Uhr der sanierte Ballspielplatz an der Ecke Romain-
Rolland- und Neukirchstraße eröffnet.
Wieder auf Vordermann gebracht wurde der heruntergekommene Bolzplatz von den Mitgliedern des Vereins Zukunftswerkstatt Heinersdorf sowie zahlreichen Unterstützern. „Nach dem symbolischen Durchschneiden des roten Bandes finden zur Eröffnung kleine Fußballspiele statt, an denen jeder teilnehmen kann“, erklärt die Vorsitzende des Vereins Zukunftswerkstatt Heinersdorf, Sandra Caspers. Zum Fest gibt es dann Gegrilltes, kalte Getränke und Musik. Ihr Kommen zur Eröffnungsparty haben bereits Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) und Brigitte Schiffel, die Landesvorsitzende der Freiwilligen Feuerwehren Berlins, zugesagt. Beide hatten die Schirmherrschaft
über das Sanierungsprojekt übernommen.
„Vor zwei Jahren hatte sich unser Bürgerverein die Sanierung des maroden Platzes vorgenommen“, so Sandra Caspers. „Nun ist es endlich so weit, dass wir ihn einweihen können.“ Auf dem Platz war jahrzehntelang nichts repariert worden. Als Untergrund diente noch alte Gleisbettschotter. Die groben Steine steigerten nicht gerade die Lust, auf dem Platz Fußball zu spielen. Im vergangenen Herbst wurde der Schotter entfernt und ein spezieller Sportboden verlegt. Außerdem wurden die alten Fußballtore durch neue ersetzt. Für die Sanierung des Bolzplatzes sammelte der Verein unermüdlich Spenden. Allein beim vergangenen Heinersdorfer Dorffest kamen 3000 Euro zusammen. Außerdem stellten die Kinder- und Jugendstiftung Berlin, die Aktion Mensch, die Berliner Sparkasse und der Energieversorger E.ON Gelder für das Sanierungsprojekt bereit. Ingesamt sind so 40 000 Euro zusammengekommen. Die Freiwillige Feuerwehr Heinersdorf erklärte sich bereit, die „Wasserpatenschaft“ für den Bolzplatz zu übernehmen. Sie wird in heißen Sommermonaten für Wasser auf dem Platz sowie für die Bewässerung anliegender Grünflächen sorgen.

Berliner Woche Nr. 12, 24.03.2010
Johannes-Passion in Heinersdorf
HEINERSDORF. Am Sonnabend, 27. März, um 18 Uhr lädt die Heinersdorfer Kantorei zur Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach in die evangelische Kirche in der Romain-Rolland-Straße 56 ein. Es musizieren Chor und collegium musicum der Heinersdorfer Kantorei. Der Eintritt ist frei.

Berliner Woche Nr. 12, 24.03.2010
Kita und Schule kooperieren
HEINERSDORF. Die Grundschule am Wasserturm an der Berliner Straße und die Kita in der Streustraße 41 haben jetzt eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Ziel ist es, mit gemeinsamen Projekten den Kindern den Übergang in die Grundschule zu erleichtern. Unter anderem wurde vereinbart, dass die Kita die Schulbibliothek mit nutzen darf. Außerdem werden Grundschüler in der Kita ein Deutschprojekt durchführen.

Berliner Woche Nr. 12, 24.03.2010
Moschee-Konflikt auf der Bühne
Uraufführung des Stücks in Hannover
HEINERSDORF. Über die Entwicklungen von der Präsentation der ersten Pläne bis zur Einweihung der Moschee in Heinersdorf gibt es jetzt ein Theaterstück.
Als bekannt wurde, dass im Ortsteil eine Moschee errichtet werden sollte, stand Heinersdorf plötzlich bundesweit im Rampenlicht. Zeitungen, Radiosender und das Fernsehen berichteten über den Konflikt zwischen Gegnern und Befürwortern. Heinersdorf wurde sogar zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Nun gibt es auch ein Theaterstück, in dem es um die Ereignisse rund um den Bau der Moschee geht.
„Moschee DE – eine szenische Rekonstruktion“ heißt das Stück von Robert Thalheim und Kolja Mensing, das kürzlich seine Uraufführung am Staatstheater in Hannover erlebte. Ihr Stück recherchierten die Theatermacher in Heinersdorf, führten unter anderem Gespräche mit Mitgliedern der Zukunftswerkstatt Heinersdorf und der Bürgerinitiative ipahb sowie mit dem Imam der Heinersdorfer Moschee, die ihre Erlebnisse und Empfindungen schilderten. Die Bühne für das Stück wurde wie eine Turnhalle gestaltet, denn in einer solchen fand auch die erste Bürgerversammlung statt, bei der über den Moschee-Neubau heftig diskutiert wurde. Die nächsten Aufführungen im Staattheater Hannover finden am 27. und 30. März statt.

Berliner Woche Nr. 11, 17.03.2010
Einsatz auf Ballspielplatz
HEINERSDORF. Am 27. März soll der sanierte Ballspielplatz an der Ecke Romain-Rolland-Straße, Ecke Neukirchstraße eröffnet werden. Zuvor veranstaltet die Zukunftswerkstatt Heinersdorf auf dem Platz am 20. März
ab 10 Uhr noch einen Arbeitseinsatz, zu dem weitere Helfer willkommen sind. Dabei soll der Eisenzaun, der den Ballspielplatz umgibt, neu angestrichen werden. Farbe und einige Arbeitsgeräte sind vorhanden.
Wer noch Leitern, Stahlbürsten und Pinsel hat, kann diese gern mitbringen. Für Stärkung und gute Stimmung wird gesorgt.

Sächsische Zeitung, 16.03.2010
Flinke Mädchenbeine zaubern auf dem Hallenparkett

Das Fußball-Turnier der "Street-Soccer-Girls" lockte zur Messe "aktiv+vital" zahlreiche Besucher an den Spielfeldrand
"Platz da!" schallt es lautstark von der kleinen Tribüne. Mitten im Chor sitz die siebenjährige Laura, die ihre Teamkameradinnen in den blauen Trikots anfeuert. "Wir gewinnen heute", meint die kleine Berlinerin zuversichtlich.
"Platz da" ist ein Projekt von "MädchenStärken" - ein gemeinsames Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und dem Sportartikelhersteller "Nike". Es soll Mädchen und junge Frauen motivieren, sich durch den Sport öffentliche Räume zu erobern, die meist von Jungen besetzt sind.
Die Mädels im Alter zwischen sieben und elf Jahren aus Berlin-Heinersdorf gehörten zu den dreizehn Mannschaften, die am vergangenen Sonnabend im Rahmen der Dresdner Messe "aktiv+vital" ein Fußball-Turnier bestritten.
Erster Stadtauswahl-Auftritt
Organisiert wurde es u.a. vom Stadtverband Dresden und den "Street Soccer Girls", einem seit zwei Jahren bestehenden Projekt des Dresdner "Spielmobil Wirbelwind". Projektleiter Thomas Mihan berichtet vom ständig wachsenden Zuspruch einer Sportart, die schon längst nicht mehr nur männlichen Zweibeinern vorbehalten ist.
Derzeit kicken etwa 60 Mädchen in acht Grundschulmannschaften, angeleitet von vier Übungsleiterinnen, die zum Teil selbst aktiv dem Ball nachjagen. Einmal wöchentlich treffen sich die weiblichen Ballzauberer in verschiedenen Trainingsgruppen, um Spaß am Fußball zu haben. In jedem Schuljahr finden zudem Turniere, ein Trainingslager in den Herbstferien und viele Aktionen rund um das Thema Mädchenfußball statt. Immerhin etwa 30 Prozent der Mädchen schließen sich im Anschluss an die Zeit als "Street Soccer Girl" den Vereinen in Rähnitz, Johannstadt oder dem Dresdner SC an.
Die talentiertesten Kickerinnen aus den Dresdner Grundschulteams bilden seit wenigen Wochen eine Stadtauswahl, die während des Turniers ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte. Gegner war eine Leipziger Stadtauswahl, die nach zweimal 15 Minuten Spielzeit auf dem zehn mal sechs Meter großen Feld mit 23:19 die Nase vorn hatte. Je vier Spielerinnen ohne "offiziellem" Torwart standen auf dem Parkett, ausgewechselt wurde "fliegend". Das Ergebnis war letztlich nebensächlich, der Spaß am Spiel wichtiger und den flinken Balltretern anzusehen. Einmal monatlich treffen sich die "Auswahlmädchen" in der Sachsenwerk-Arena, um ihre Ballkünste zu festigen.
Den Pokal als Turniersieger schnappten sich die Berliner Mädels, auf den Plätzen folgten der Dresdner SC und der SSV Meißen. Die kleine Laura hatte es ja schon zu Beginn geahnt...

Berliner Woche Nr. 10, 10.03.2010
Französisch kochen
HEINERSDORF. Mit einer neuen Veranstaltungsreihe startet das Nachbarschaftshaus, Berliner Straße 5, am 13. März um 19 Uhr. Unter dem Motto „Kochen international“ findet ein Kochabend statt. Auf dem Programm steht an diesem Abend die französische Küche. Wer teilnehmen möchte, meldet sich unter E 21 98 29 70 oder per E-Mail an nachbar@zukunftswerkstattheinersdorf. de an. Bei der Anmeldung können Kochrezepte gleich mitgeteilt werden. Für die Zutaten wird um einen Kostenbeitrag von 15 Euro gebeten.

Berliner Woche Nr. 9, 03.03.2010
Beeindruckende Bilder
HEINERSDORF. Zur Präsentation des Films „Unsere Erde“ lädt die Zukunftswerkstatt Heinersdorf am 7. März um 14 Uhr in das Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5 ein. „Unsere Erde“ ist eine spektakuläre Naturdokumentation über das Wunder des Lebens und die atemberaubende Schönheit unserer Erde. Er nimmt die Zuschauer mit auf eine berührende Reise rund um den Globus. Dank modernster, zum Teil speziell entwickelter Technik können Landschaften und Tiere in freier Wildbahn in sensationeller Qualität und aus ungewöhnlichsten Perspektiven beobachtet werden. Willkommen zur Filmvorführung sind große und kleine Kinder ab sechs Jahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, um eine Spende von zwei Euro wird gebeten. Weitere Infos per E-Mail info@zukunftswerkstatt- heinersdorf.de und unter Tel. 21 98 29 70.

Berliner Woche Nr. 8, 24.02.2010
Kleine Bibliothek für Nachbarn
HEINERSDORF. Das Nachbarschaftshaus Heinersdorf in der Berliner Straße 5 ist um ein weiteres Angebot reicher. Mit Sach- und Geldspenden konnte eine Nachbarschaftsbibliothek aufgebaut werden. In der Bibliothek gibt es vor allem viele Kinderbücher. Am 27. Februar um 16 Uhr wird die Bibliothek mit einer Lese- und Spielveranstaltung eröffnet. Der Nachmittag steht unter dem Motto „Mumien – schlafende Zeugen aus Ägypten“. Willkommen sind Kinder zwischen vier und zwölf Jahren. Diese können zum Beispiel Hieroglyphen entziffern, durch ein Bilderbuchkino die Geschichte von Tutanchamun erfahren und selbst ein kleines Amulett herstellen. Der Eintritt ist frei, eine Spende zugunsten des Nachbarschaftshauses ist willkommen.

Berliner Woche Nr. 7, 17.02.2010
Erste Hilfe erlernen
HEINERSDORF. „Erste Hilfe am Kind“ ist der Titel eines Kurses, der am 20. Februar von 15 bis 17.30 Uhr im Nachbarschaftshaus Heinersdorf in der Berliner Straße 5 stattfindet. Die Kleinkindzeit ist statistisch gesehen auch die Zeit im Leben eines Menschen, in der es am häufigsten zu Unfälle und Verletzungen kommt. Nicht immer sind Eltern sich sicher, wie sie in Notsituationen Hilfe leisten können. Die Kinderkrankenschwester Editha Künzel hat sich dieser Problematik angenommen und bietet einen speziellen „Erste-Hilfe- Kurs am Kind“ an. Wer am Kurs teilnehmen möchte, meldet sich unter E 21 98 29 70 oder per EMail an gudrun.korte@zukunftswerkstatt- heinersdorf.de an. Bei Bedarf wird auch eine Kinderbetreuung angeboten.

Berliner Woche Nr. 7, 17.02.2010
Die Feuerwehrleute von morgen
Freiwillige Feuerwehr engagiert sich in der Jugendarbeit und sichert sich so ihre Zukunft
FolkstanzHEINERSDORF. An jedem Donnerstag um 17 Uhr öffnet sich die Tür der Feuerwache Romain-Rolland-Straße 105- 107 für Kinder und Jugendliche. Die Heinersdorfer Jugendfeuerwehr beginnt dann ihren Übungsabend.
Die 17 Mitglieder im Alter von zehn bis 16 Jahre treffen sich regelmäßig in der Feuerwache, um sich auf dem Gebiet der Feuerwehrtechnik und der Ersten Hilfe weiterzubilden. „Begonnen haben wir mit unserer Jugendarbeit 1997“, berichtet der Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Heinersdorf, Nico Hillebrand. „Unser Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen Wissen zu vermitteln, und natürlich hoffen wir, dass einige in die Freiwillige Feuerwehr wechseln.“ Fast alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Heinersdorf lernten das Einmaleins des Feuerwehrmanns zunächst in der Jugendfeuerwehr. Dass ein Erwachsener aus eigenem Antrieb kommt und in die Freiwillige Feuerwehr eintreten will, kommt heute kaum noch vor. So ist Nachwuchsarbeit wichtiger denn je.
„Bei unseren wöchentlichen Treffen trainieren wir, wenn möglich, vor allem im Freien“, so Nico Hillebrand. „Unter anderem üben wir Erste Hilfe und den Löschangriff, reden aber auch über vorbeugenden Brandschutz und den Einsatz von Feuerlöschern.“ Die Heinersdorfer Jugendfeuerwehr versteht sich aber nicht nur als Nachwuchsausbilder, sondern auch als Freizeitangebot. „Wir nehmen an Fußballturnieren und sportlichen Wettkämpfen teil“, berichtet Nico Hillebrand. Dazu gehört auch, dass die Jugendfeuerwehr bei den Pankower Löschmeisterschaften an den Start geht. Bei diesem muss der Nachwuchs einen Löschangriff auf Zeit absolvieren. Die Jugendfeuerwehr engagiert sich aber auch in ihrem Heimatortsteil für die Allgemeinheit. So unterstützte sie zum Beispiel tatkräftig die Sanierung des Heinersdorfer Bolzplatzes, der sich ganz in der Nähe der Feuerwache befindet. Vor allem die Abwechslung in der Jugendfeuerwehr und das Interesse an Feuerwehrtechnik waren es, die Edwin (13) anregten, in der Jugendfeuerwehr mitzumachen. Mit seinen Freunden Felix (14) und Philipp (13) ist er nun schon über drei Jahre dabei. Mitglied in der Jugendfeuerwehr werden kann, wer zehn Jahre alt ist. Informationen dazu gibt es donnerstags ab 17 Uhr in der Feuerwache sowie bei Nico Hillebrand unter E 0172 570 03 80.

Berliner Woche Nr. 6, 10.02.2010
Gemeinsam kochen
HEINERSDORF. „Mäusetoast und Zebrabrot“ heißt ein Kochkurs für Kinder und Eltern, der am 13. Februar von 14 bis 16.30 Uhr im Nachbarschaftshaus Heinersdorf in der Berliner Straße 5 stattfindet. Mit den Teilnehmern wird das Thema „Gesunde Ernährung“ zunächst spielerisch erkundet. Gemeinsam werden dann leckere Gerichte und Snacks zubereitet. Um einen Unkostenbeitrag von zwei Euro wird gebeten. Anmeldung unter E 21 98 29 70 oder per E-Mail an jugend@zukunftswerkstatt- heinersdorf.de.

Berliner Woche Nr. 6, 10.02.2010
Keramik-Kurs für Kinder
HEINERSDORF. Im Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5 findet am 14. Februar um 15 Uhr ein neuer Keramik- Kurs für Kinder ab drei Jahre statt. Geleitet wird er von Stephanie Christoph und Doreen Stock. Die Kinder lernen den Umgang mit Ton, können das Formen und Gestalten mit diesem Material ausprobieren. Nach dem Brennen der Keramiken können die Objekte auf Wunsch auch bemalt werden. Die Farben werden dann noch einmal eingebrannt, sodass die Kinder etwas zum Mitnehmen haben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Kleine Kinder sollten allerdings mit einer erwachsenen Begleitperson kommen, die sie etwas unterstützt. Die Kinder sollten natürlich Kleidung tragen, die auch schmutzig werden darf. Alle Materialien für den Kurs werden gestellt. Dafür wird ein Unkostenbetrag von zwei Euro pro Kursteilnehmer erhoben. Weitere Informationen unter E 21 98 29 70 und info@zukunftswerkstatt- heinersdorf.de.

Berliner Woche Nr. 4, 27.01.2010
Neuer Malkurs geht an den Start
HEINERSDORF. Das Nachbarschaftshaus Heinersdorf sucht Interessierte, die an einem neuen Malkurs teilnehmen möchten. Der Kurs soll montags um 18 Uhr in der Berliner Straße 5 stattfinden und kostet drei Euro pro Abend. Die Materialien werden gestellt. Die künstlerische Leitung hat Marion Gärtner, die seit 15 Jahren Erfahrungen auf künstlerischem Gebiet hat und mit eigenen Arbeiten bereits an Ausstellungen beteiligt war. Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. 21 98 29 70 und www.zukunftswerkstattheinersdorf. de.

FolkstanzBerliner Woche Nr. 4, 27.01.2010
Das Programm kommt gut an
Das Nachbarschaftshaus Heinersdorf zieht nach einem Jahr eine positive Bilanz /Weiterer Ausbau der Angebote geplant
HEINERSDORF. Vor einem Jahr eröffnete der Bürgerverein Zukunftswerkstatt Heinersdorf sein Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich das Projekt zu einem viel besuchten Treff entwickelt.
Um das Nachbarschaftshaus einrichten zu können, mietete der Verein eine alte Ladenwohnung an. Die Vereinsmitglieder renovierten diese in ihrer Freizeit und richteten sie ein. „Seither hat sich das Nachbarschaftshaus als generationenübergreifender Familientreff etabliert“, so Sandra Caspers vom Vereinsvorstand. „Unter ehrenamtlicher Leitung werden regelmäßig Eltern- Kind-Treffs wie die Krabbelgruppe, ein Kindercafé oder Keramikkurse angeboten. Außerdem gibt es regelmäßige Sportkurse wie Tanzen, Yoga und Pilates.“ Ganz neu ist ein Malkurs für Erwachsene, der montags um 18 Uhr stattfindet. Sonnabendnachmittag trifft sich außerdem seit Kurzem eine Nordic-Walking-Gruppe am Nachbarschaftshaus. Weil der Verein in seinem Nachbarschaftshaus die Familienförderung großschreibt, wurde er im vergangenen Herbst mit dem „Familienherz“ des Fördervereins der Betriebskrankenkasse VBU und einem Preisgeld von 4000 Euro ausgezeichnet. Dieses Geld floss natürlich in die weitere Ausgestaltung Familienangebote.
Mit dem „Politikstammtisch“ hat die Zukunftswerkstatt außerdem eine feste Veranstaltungsreihe geschaffe, in der Politiker, Fachleute und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu Wort und mit den Heinersdorfern ins Gespräch kommen. Katrin Lompscher (Die Linke), Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen), Stadtrat für öffentliche Ordnung und Verkehr, Andrea Lathan, Südasienwissenschaftlerin von der Universität Halle- Wittenberg, und Jutta Limbach, die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, waren beim Politikstammtisch bereits zu Gast.
Das Nachbarschaftshaus wurde bisher ausschließlich ehrenamtlich durch die über 70 Vereinsmitglieder betreut. „Damit das Projekt auch langfristig erhalten werden kann, entschied sich die Zukunftswerkstatt im vergangenen Frühjahr, ein Nachhaltigkeitskonzept zu entwickeln“, berichtet Sandra Caspers. Das 60 Seiten starke Dokument beinhaltet neben der Auswertung einer Fragebogenaktion auch eine Bewertung der notwendigen Arbeitsstunden und eine Ermittlung aller anfallenden Kosten. Das Konzept endet mit der Feststellung, dass ein stabiler, langfristiger Betrieb des Nachbarschaftshauses einer festen Arbeitskraft, finanzieller Unterstützung bei den monatlichen Grundkosten und weiterer Räume bedarf. Erste Schlussfolgerungen hat der Verein daraus bereits gezogen. Zum Jahresbeginn konnte er einen ersten festen Arbeitsvertrag unterzeichnen. Mit der Stelle können demnächst erweiterte Öffnungszeiten und eine bessere Betreuung der Besucher abgesichert werden, freut sich Caspers.
Bild: Immer wieder sind Kinder gemeinsam mit ihren Eltern auch zum Backen in die Küche des Nachbarschaftshauses eingeladen.

Berliner Woche Nr. 4, 27.01.2010
Sportlich ins Jahr starten
HEINERSDORF. Das Nachbarschaftshaus der Zukunftswerkstatt Heinersdorf in der Berliner Straße 5 startet mit neuen Sportkursen ins Jahr. Montags ab 20.15 Uhr findet ab sofort ein Yogakurs statt. Donnerstags um 17 Uhr sowie freitags um 18 und 19.30 Uhr steht Pilates auf dem Programm. Außerdem ist ein neuer Nordic-Walking-Kurs geplant. Weiterhin gibt es auch im neuen Jahr die „Heinersdorfer Laufgruppe“, die sich montags um 19 Uhr trifft, und sonnabends ab 14 Uhr findet Familienfußball auf dem Heinersdorfer Ballspielplatz statt. Für die Kurse kann man sich unter Tel. 21 98 29 70 oder per E-Mail an sport@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de anmelden.

Berliner Woche Nr. 4, 27.01.2010
Was folgt aus der neuen Verkehrsstudie?
Arbeitsgemeinschaft der Zukunftswerkstatt trifft sich am 29. Januar
HEINERSDORF. Mit den Ergebnissen der Studie zur Verkehrsentlastung des Ortskerns befasst sich am 29. Januar die AG Verkehr der Zukunftswerkstatt.
Schon seit Jahren wird um eine Verkehrslösung für den Ortsteil gerungen. Seit einiger Zeit ist vor allem eine nördliche Umgehungsstraße entlang der ehemaligen Industriebahntrasse im Gespräch, die den Ortskern entlasten soll. Im November 2009 hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung nun eine Machbarkeitsstudie vorgelegt, die erstmals eine Verlängerung dieser Umgehungsstraße über die Blankenburger Straße hinaus bis hin zur Autobahn A 114 untersucht. Während eines Politikstammtischs Anfang Dezember im Nachbarschaftshaus hat der zuständige Pankower Stadtrat für öffentliche Ordnung, Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen), die Studie erläutert und mit Bürgern diskutiert (wir berichtete). Die AG Verkehr will sich nun mit der Thematik befassen. Dazu werden in der nächsten Sitzung der AG am 29. Januar um 19 Uhr im Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5 die Details der neuen Machbarkeitsstudie analysiert und Eckpunkte erarbeitet, wie die AG auf diese Studie reagieren wird. Auf dieser Grundlage werden mit der AG Leitbild und Naturpark Strategien unter Berücksichtigung der Verkehrsentlastung des Ortskerns erarbeitet. Zu dem Treffen der Arbeitsgruppe sind Interessierten willkommen.

FolkstanzBerliner Woche Nr. 4, 27.01.2010
Pankow mal anders
Nachbarschaftshaus zeigt Wanderausstellung
HEINERSDORF. „Wir sind Pankow: Ganz normal anders“ heißt eine Wanderausstellung, die zurzeit im Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5 zu sehen ist. Das Auftreten von Rechtsextremen im Bezirk veranlasste Pankower Vereine, Unternehmen, Einrichtungen und Bürger, vor drei Jahren die Initiative „Wir sind Pankow: tolerant und weltoffen“ zu gründen. In den vergangenen Jahren waren immer wieder Aufkleber und Plakate mit fremdenfeindlichen Parolen im Bezirk aufgetaucht. Um dem etwas entgegenzusetzen, viele Menschen für das Thema zu sensibilisieren und gegen rechte Propaganda zu mobilisieren, veranstaltete die Initiative einen Plakatwettbewerb. Eingereicht wurden insgesamt 70 witzige, charmante, schräge Plakatentwürfe, Fotos, Kinderzeichnungen, Collagen, Graffiti und Gemälde, die Pankow als weltoffenen und toleranten Bezirk zeigen.
Eine Jury wählte die besten Plakate aus, entschied sich dann aber, alle 70 eingereichten Plakate in einer Wanderausstellung zu zeigen. Diese ist nun bis zum 31. Januar im Heinersdorfer Nachbarschaftshaus zu besichtigen.

Berliner Morgenpost, 12.01.2010
Großer Immobiliendeal beurkundet
... Auch im Ortsteil Pankow tut sich was: Kurz vor Jahresende wurde ein großer Immobiliendeal beurkundet. Der Berliner Möbelhauschef Kurt Krieger (Möbel-Höffner, Möbel-Kraft) hat das Gelände des früheren Rangier- und Güterbahnhofs gekauft. Auf dem 240 000 Quadratmeter großen Areal zwischen den S-Bahnhöfen Pankow und Heinersdorf sollen neben einem Möbelhaus auch Wohnungen, eine Schule, ein Einkaufszentrum und ein Park entstehen. Im Februar will der Unternehmer die genauen Pläne vorstellen...
Aus "Neues Wohnen in der Bötzow-Brauerei" von Isabell Jürgens

Berliner Woche Nr. 1, 06.01.2010
Folktanz aus aller Welt
HEINERSDORF. „Folkstanz“ heißt ein Kurs im Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5. Am 14. Januar ab 18.30 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, Folkloretänze aus aller Welt kennenzulernen und zu tanzen. Wer teilnehmen möchte, bringt bequeme Schuhe, luftige Kleidung und gute Laune mit. Um einen Unkostenbeitrag von sieben Euro wird gebeten. Weitere Informationen gibt es bei Ralf Müller unter E 21 98 29 70 und im Internet unter www.folkwiese.de.

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