HEINERSDORF: Pressespiegel
2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007
2010
15.12.2010 Film in der Traumwerkstatt
15.12.2010 Alte Apotheke gemeinsam nutzen
08.12.2010 Vortrag in Heinersdorf
08.12.2010 Tanzen macht gute Laune
08.12.2010 Erste Hilfe bei Kindern
01.12.2010 Bürgerverein wählte Vorstand
24.11.2010 Basteleien
für Weihnachten
24.11.2010 Gespräch
in der Moschee
24.11.2010 Adventskonzert
am 27. November
24.11.2010 Abgeordnete
im Gespräch
17.11.2010 Arbeitseinsatz
in der Apotheke
17.11.2010 Tänze aus aller
Welt erlernen
10.11.2010 Krimilesung
für Kinder
10.11.2010 Krabbelgruppe trifft sich
27.10.2010 Hier baut die Zukunft
27.10.2010 Yoga für Kinder
und Familien
20.10.2010 Knopf annähen,
Hose reparieren
13.10.2010 Kieztreff jetzt
täglich geöffnet
13.10.2010 Vorerst keine Förderung
29.09.2010 Trödeln mit den
Steinbergzwergen
15.09.2010 Kursstart nach
dem Sommer
08.09.2010 Keramikkurs
für Kinder
08.09.2010 Pille und Palle
ermitteln auf eigene Faust
01.09.2010 Viertelmarathon
in Heinersdorf
01.09.2010
Familien
trödeln
01.09.2010
Fastenbrechen
in der Moschee
26.08.2010
Kreuzzug für den Lebensstil
29.07.2010 Arm in Arm mit dem Imam
28.07.2010 Wowereit in Pankow: Kampf gegen Rechts
28.07.2010 CDU-Schelte beim Stadtausflug
21.07.2010 Verein will
Brücke bauen
21.07.2010 Geballtes Wissen in der Kiste
28.07.2010 Bürgerverein will
umziehen
06.07.2010 Bürgerverein baut alte Apotheke zum Treffpunkt um
30.06.2010 Dorffest am 3. Juli
30.06.2010 Möglichst viele Ballkontakte
16.06.2010 Stammtisch mit
Finanzsenator
09.06.2010 Indianische Kulturen entdecken
02.06.2010 Erste Hilfe
bei Kindern
02.06.2010 Der erste Matjes
kommt im Fass
26.05.2010 Kinder erobern
die Straße
26.05.2010 Die Feuerwache öffnet ihre Türen
19.05.2010
Bolzplatz wird
weitergebaut
19.05.2010
Silberrang bei der ersten
Vereinsolympiade
19.05.2010
Filmabend zum
Thema Gleichheit
19.05.2010
Lange Nacht der Kirchen
05.05.2010 Maischollenfest auf Fischmarkt
05.05.2010 Gesund oder krank im Alter
28.04.2010 Trödeln bei den Steinbergzwergen
21.04.2010 Neue Mädchenmannschaft geplant
21.04.2010 Wer will Dorffest unterstützen?
21.04.2010 Sportangebote in Heinersdorf
07.04.2010 Vortrag in Heinersdorf
07.04.2010 Heinersdorferinnen fegten alle vom Platz
07.04.2010 Grüne Stadt der Zukunft
27.03.2010 Theaterstück über Moschee-Konflikt
24.03.2010 Bolzplatz saniert
24.03.2010 Johannes-Passion
in Heinersdorf
24.03.2010 Kita und Schule
kooperieren
24.03.2010 Moschee-Konflikt
auf der Bühne
17.03.2010 Einsatz auf
Ballspielplatz
16.03.2010 Flinke Mädchenbeine zaubern auf dem Hallenparkett
10.03.2009 Französisch kochen
03.03.2009 Beeindruckende Bilder
24.02.2009 Kleine Bibliothek für Nachbarn
17.02.2009 Erste Hilfe erlernen
17.02.2009 Die Feuerwehrleute von morgen
10.02.2009 Gemeinsam kochen
10.02.2009 Keramik-Kurs für Kinder
27.01.2009 Neuer Malkurs geht an den Start
27.01.2009 Das Programm kommt gut an
27.01.2009 Sportlich ins Jahr starten
27.01.2009 Was folgt aus der neuen Verkehrsstudie?
27.01.2009 Pankow mal anders
12.01.2010 Großer Immobiliendeal beurkundet
06.01.2010 Folktanz aus aller Welt
Berliner Woche Nr. 50, 15.12.2010
Film in der Traumwerkstatt
HEINERSDORF. Zum Kinderkino in der Traumwerkstatt im
Nachbarschaftszentrum in der
Berliner Straße 5 lädt die Zukunftswerkstatt
Heinersdorf
am 23. Dezember um 11 Uhr
ein. Der Film ist für Kinder ab
vier Jahre geeignet. Welcher
Weihnachtsfilm gezeigt wird,
erfährt man ab 15. Dezember
unter www.zukunftswerkstattheinersdorf.
de.
Berliner Woche Nr. 50, 15.12.2010
Alte Apotheke gemeinsam nutzen
Arbeiterwohlfahrt und Zukunftswerkstatt kooperieren im neuen Nachbarschaftshaus
HEINERSDORF. Das neu entstehende Nachbarschaftshaus Alte Apotheke in der Romain-Rolland-Straße 110 wird künftig von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und
dem Verein Zukunftswerkstatt Heinersdorf genutzt.
Noch hat die Zukunftswerkstatt Heinersdorf sein Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5. Die dortigen Räume
sind für Veranstaltungen allerdings häufig zu klein. Der Vermieter, die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gesobau, bot dem Verein als Alternative
die leer stehende Alte Apotheke an. Ihre Räume befinden sich genau gegenüber vom Bolzund Spielplatz, den der Verein in Arbeitseinsätzen und mit
Spenden auf Vordermann gebracht hatte, und an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie M 2. Nicht weit entfernt von der Alten Apotheke gibt es die "Quasselstube", der Treffpunkt der Heinersdorfer AWOAbteilung. Dort hat auch die AWO-Kreisgeschäftsstelle ihren Sitz. Das Bezirksamt fördert sowohl die AWO-Einrichtung als
auch Aktivitäten des Vereins Zukunftswerkstatt Heinersdorf. Bereits im Mai wurden erste Gespräche über eine Kooperation von AWO und Bürgerverein
geführt. Denn dem Bezirksamt stehen auch 2011 wieder weniger Mittel für soziale Projekte zur Verfügung. Darum ist man nicht bereit, zwei Einrichtungen
in unmittelbarer Nachbarschaft zu finanzieren. Geld gibt es nur noch für eine.
Die Mitglieder der AWO und der Zukunftswerkstatt mussten erst einmal schlucken. Beiden Partnern war klar, dass es keine Alternative geben würde. Inzwischen haben sie eine Kooperationsvereinbarung zur Nutzung des Nachbarschaftshauses Alte Apotheke abgeschlossen. Einige der Räume an der Romain-Rolland-Straße 110 sind
schon fast fertig ausgebaut. Vor allem im großen Veranstaltungsraum ist aber noch einiges zu tun. "Wir bekamen neue Brandschutzauflagen. Die müssen
wir jetzt erst einmal in die Bauplanung einarbeiten", erklärt Silke Ihden-Rothkirch von der Zukunftswerkstatt Heinersdorf, die den Ausbau des Nachbarschaftshauses
federführend übernommen hat. Bei der Einrichtung der Küche sprechen sich indes AWO und Bürgerverein ab. Auch dass der Ausbau der zwei Etagen und des Kellergeschosses behindertengerecht erfolgt, darin sind sich beide Partner einig.
Wenn es keine weiteren Komplikationen geben sollte, wird das Nachbarschaftshaus voraussichtlich im März eröffnen. Vor allem für die Besucher der
AWO-"Quasselstube" heißt es dann, sich ein wenig umzustellen.
"Unsere Einrichtung war die erste der AWO, die nach dem Fall der Mauer im Ostteil der Stadt eröffnete", sagt der Heinersdorfer AWO-Abteilungsvorsitzende
Claus Foerster. "Aber die gemeinsame Nutzung der Alten Apotheke ist sinnvoll. Unsere Veranstaltungen für Senioren finden in der Regel vormittags statt, die Zukunftswerkstatt
nutzt die Räume zumeist nachmittags. Und schließlich ist es doch auch zu begrüßen, wenn sich unterschiedliche Generationen in einem
Haus begegnen und gemeinsam etwas unternehmen." Ganz nebenbei können sich die beiden Partner nach der Eröffnung des Nachbarschaftshauses
auch rühmen, das erste Kooperationsprojekt dieser Art im Bezirk Pankow zu sein. BW
Weitere Infos zum Nachbarschaftshaus unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de.
Berliner Woche Nr. 49, 08.12.2010
Vortrag in Heinersdorf
HEINERSDORF. Im Rahmen der
Heinersdorfer Vorträge spricht
am 14. Dezember um 19.30 Uhr
Professor Dr. Otto Fiedler zum
Thema "Brücken zwischen Naturwissenschaften
und Lebensund
Glaubenswelt". Der Vortrag
findet im Saal der evangelischen
Kirchengemeinde
Heinersdorf in der Romain-Rolland-
Straße 54 statt.
Berliner Woche Nr. 49, 08.12.2010
Tanzen macht gute Laune
HEINERSDORF. "Folkstanz" heißt
ein Kursangebot im Nachbarschaftshaus
der Zukunftswerkstatt
in der Berliner Straße 5.
Am 9. Dezember ab 18.30 Uhr
haben Interessierte die Möglichkeit,
Folkloretänze aus aller
Welt kennenzulernen. Wer teilnehmen
möchte, bringt bequeme
Schuhe, luftige Kleidung
und gute Laune mit. Um einen
Unkostenbeitrag von sieben Euro
wird gebeten. Weitere Informationen
gibt es bei Ralf Müller
unter 21 98 29 70 und unter
www.folkwiese.de.
Berliner Woche Nr. 49, 08.12.2010
Erste Hilfe bei Kindern
HEINERSDORF. "Erste Hilfe am
Kind" ist der Titel eines Kurses,
der am Mittwoch, 15. Dezember,
in der Zeit von 19 bis 21.30
Uhr im Nachbarschaftshaus
Heinersdorf in der Berliner
Straße 5 stattfindet. Die Kinderkrankenschwester
Editha Künzel
bietet einen speziellen "Erste-
Hilfe-Kurs am Kind" an. Dieser
umfasst neben einem Vortrag
auch ganz praktische
Übungen. Anmeldung unter 0177 691 21 12 oder per EMail
an info@babyacademy.de.
Berliner Woche Nr. 48, 01.12.2010
Bürgerverein wählte Vorstand
HEINERSDORF. Der Bürgerverein
Zukunftswerkstatt Heinersdorf
hat einen neuen Vorstand gewählt.
Seit der Gründung des
Vereins sind fast drei Jahre vergangen.
Damit endete die reguläre
Amtszeit des Gründungsvorstandes.
Die inzwischen
80 Mitglieder des Vereins
wählten Daniel Becker, Sandra
Caspers, Gerd Müller, Uwe Müller,
Saskia Münch, Alexander
Pechmann und Ina Schwarzkopf
zum neuen Vorstand. Weitere
Informationen gibt es im
Internet unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de.
Berliner Woche Nr. 47, 24.11.2010
Basteleien
für Weihnachten
HEINERSDORF. Zu einer Weihnachtsbastelei
im Advent lädt
die Zukunftswerkstatt am 4.
Dezember um 15 Uhr in das
Nachbarschaftshaus in der Berliner
Straße 5 ein. Unter anderem
können an diesem Nachmittag
Kinder und Eltern Teelichter
mit bunten Mosaiken
verzieren, Kerzen mit Wachsfolien
gestalten, kleine Terrakottatöpfe
mit Serviettentechnik
dekorieren und weihnachtliche
Holzanhänger bemalen.
Außerdem wird es eine kleine
Weihnachtsbäckerei geben. So
kann jeder kleine Geschenke
für Weihnachten basteln oder
backen. Weitere Informationen
gibt es unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de.
Berliner Woche Nr. 47, 24.11.2010
Gespräch
in der Moschee
HEINERSDORF. Unter dem Motto „Das Friedenspotenzial der Religionen“ lädt der Verein Ahmdiyya
Muslim Jamaat am Donnerstag,
25. November, um 17
Uhr zu Vorträgen und einem
Gespräche in die Khadija Moschee
in der Tiniusstraße 7 ein.
Zunächst wird es drei Vorträge
geben. Über das Judentum
spricht das Rabbiner Yitzhak
Ehrenberg, über das Christentum
Oberkirchenrat Dr. Martin
Affolderbach und über den Islam
Dr. Mohammad Dawood
Majoka. Nach einer kurzen
Pause beginnt dann um 18.30
Uhr eine Podiumsdiskussion.
Beendet wird die Veranstaltung
um 20 Uhr mit einem gemeinsamen
Abendessen. Wer an diesem
Friedensgespräch teilnehmen
möchte, meldet sich per
E-Mail dawood.majoka@ahmadiyya.de an.
Berliner Woche Nr. 47, 24.11.2010
Adventskonzert
am 27. November
HEINERSDORF. Zu einem Konzert
am Vorabend des ersten Advents
lädt die evangelische Gemeinde
Heinersdorf am 27. November
um 17 Uhr ein. Die
Veranstaltung findet im Margarethensaal
in der Romain-Rolland-Straße 54 statt. Auf dem
Programm steht „Der Rose Pilgerfahrt“ von Robert Schumann
nach einem Libretto von Moritz
Horn. Zu erleben sind Studenten
der Musikhochschule „Hanns Eisler“ und Gäste aus
dem Chor der Staatsoper Berlin.
Die Leitung hat Anita Keller.
Der Eintritt kostet sieben,
ermäßigt fünf Euro. Den ersten
Advent begeht die Heinersdorfer
Gemeinde dann um 15 Uhr
mit einem Familiengottesdienst
in der Kirche. Anschließend
gibt es Kaffee, Kuchen, Musik
und Weihnachtsgeschichten.
Berliner Woche Nr. 47, 24.11.2010
Abgeordnete
im Gespräch
HEINERSDORF. Im Rahmen eines
Stadtteiltages besucht die SPD-Abgeordnete
Christa Müller am
1. Dezember um 9 Uhr die Zukunftswerkstatt.
Zunächst besichtigt
sie die Baustelle der Alten
Apotheke, Romain-Rolland-Straße 112. Diese wird zurzeit
zum neuen Nachbarschaftshaus
umgebaut. Danach diskutiert sie
im Nachbarschaftshaus in der
Berliner Straße 5 mit Heinersdorfern über ehrenamtliches Engagement
im eigenen Kiez. Dazu
ist jeder willkommen.
Berliner Woche Nr. 46, 17.11.2010
Arbeitseinsatz
in der Apotheke
HEINERSDORF. Die Zukunftswerkstatt
führt am 20. und 27.
November 10 bis 13 Uhr Arbeitseinsätze
im neuen Nachbarschaftszentrum,
Romain-Rolland-Straße 112, durch. Dort
sieht man Fachfirmen Rohre
verlegen, Fenster erneuern und
den Fußboden einbauen. Im Januar
soll alles fertig sein. Der
Verein braucht ehrenamtliche
Helfer zum Aufräumen, Tapezieren
und Malern. Wer helfen
möchte, kommt einfach vorbei.
Berliner Woche Nr. 46, 17.11.2010
Tänze aus aller
Welt erlernen
HEINERSDORF. „Folkstanz“ ist ein
neues Kursangebot im Nachbarschaftshaus
in der Berliner
Straße 5. Am Donnerstag, 18.
November, ab 18.30 Uhr haben
Interessierte die Möglichkeit,
Folkloretänze aus aller Welt
kennenzulernen. Ralf Müller
vom Projekt Folkwiese wird den
Teilnehmern vermitteln, wie
Reihen-, Gassen- und Paartänze
getanzt werden. Unter anderem
stehen der schottische Doon,
die serbische Biserka und die
russische Troika auf dem Programm.
Wer teilnehmen möchte,
bringt bequeme Schuhe, luftige
Kleidung und gute Laune
mit. Um einen Unkostenbeitrag
von sieben Euro wird gebeten.
Weitere Informationen gibt es
telefonisch bei Ralf Müller unter
Tel. 21 98 29 70 oder im Internet
unter der Adresse
www.folkwiese.de.
Berliner Woche Nr. 45, 10.11.2010
Krimilesung
für Kinder
HEINERSDORF. Der Heinersdorfer
Autor Mathias Christiansen hat
einen neuen Kinderkrimi geschrieben. „Pille Palle und die
geklauten Kronjuwelen“ heißt
das Buch. Am 13. November
um 15 Uhr wird er daraus bei
Kakao und Kerzenschein im
Nachbarschaftshaus in der Berliner
Straße 5 lesen. Wie immer
spielt der Krimi an Orten im
Bezirk Pankow. „Im neuen Buch
geht es um den neunjährigen
Philipp Kieselbach. Der wird
von seinen Freunden nur Pille
genannt“, erzählt Christiansen. „Er lebt mit seinem allein erziehenden
Vater in Heinersdorf.
Seine Freizeit verbringt er zumeist
mit seiner Freundin Palle,
die eigentlich Paula heißt.“ Beide
versuchen, einen spannenden
Fall zu lösen, auf den sie
vor ihrer Haustür stoßen.
Berliner Woche Nr. 45, 10.11.2010
Krabbelgruppe trifft sich
Neues Angebot im Nachbarschaftshaus Berliner Straße
HEINERSDORF. Ab sofort trifft
sich im Nachbarschaftshaus
Heinersdorf in der Berliner
Straße 5 mittwochs eine „Krabbelgruppe“.
Ab 10 Uhr sind Eltern
mit Kleinkinder eingeladen,
den plüschigen Boden in
der Traumwerkstatt, dem „Kinderzimmer“
des Nachbarschaftshauses,
zu erkunden
und gemeinsam oder allein zu
spielen. Mütter und Väter können
derweil bei einer Tasse Tee
oder Kaffee plauschen, ohne
dabei ihren Nachwuchs aus den
Augen zu verlieren. Die Krabbelgruppe
freut sich auf neue
Gesichter. Der Eintritt ist frei.
Berliner Woche Nr. 43, 27.10.2010
Hier baut die Zukunft
Verein Zukunftswerkstatt eröffnet Nachbarschaftshaus in der Alten Apotheke
HEINERSDORF. Der Ortsteil
bekommt ein neues Nachbarschaftshaus.
An der Romain-Rolland-Straße 110
wird zu diesem Zweck die
alte Apotheke ausgebaut.
Bauherr ist der Bürgerverein
Zukunftswerkstatt Heinersdorf.
Dieser betreibt zurzeit an der
Berliner Straße 5 sein Nachbarschaftshaus.
Die Räume
dort sind für Veranstaltungen
allerdings häufig zu klein. Darum
fragte der Verein seinen
Vermieter, die städtische Wohnungsbaugesellschaft
Gesobau,
ob er nicht größere Räume zur
Verfügung stellen könne. Die
Gesobau bot dem Verein die
Räume der Alten Apotheke an.
Diese befindet sich gegenüber
vom Bolz- und Spielplatz,
den der Verein in den zurückliegenden
Monaten mit Arbeitseinsätzen
und Spenden auf Vordermann
gebracht hatte. Außerdem
ist nur einen Steinwurf
entfernt die Endhaltestelle der
Straßenbahnlinie 2. „Nicht nur
die Lage ist ideal für ein neues
Nachbarschaftshaus, auch die
Räume passen in unser Konzept“,
erklärt Sandra Caspers,
Vorsitzende des Vereins Zukunftswerkstatt
Heinersdorf.
Mit der Gesobau wurde inzwischen
ein langfristiger Mietvertrag
abgeschlossen. Vorgesehen
ist, dass im Erdgeschoss ein
großer Veranstaltungsraum
entsteht. Im Obergeschoss wird
die „Traumwerkstatt“ aufgebaut.
Dabei handelt es sich um
einen Ohne-Schuhe-Raum, in
dem Kurse für Babys, Kleinkinder
und deren Eltern angeboten
werden. Daneben wird das Büro
eingerichtet. Eine Küche, die
auch für Rollstuhlfahrer zu nutzen
ist, entsteht nebenan. Im
Kellergeschoss wird ein schallisolierter
Jugendfreizeitraum
eingerichtet.
Im Sommer begannen etwa
20 Mitglieder des Bürgervereins
mit Abbruch- und Schuttbeseitigungsarbeiten.
Etwa 255
Stunden ehrenamtlicher Arbeit
haben sie geleistet. Seit September
legen Handwerker von
Fachfirmen Hand an. „Danach
ist dann wieder ehrenamtliches
Engagement gefordert. Die Malerarbeiten
wollen wir wieder
in Eigenleistung übernehmen“,
so Sandra Caspers. Vorgesehen
ist, dass die Bauarbeiten im
letzten Dezemberdrittel abgeschlossen
werden. Bis zum Ende
des Jahres soll dann der
Umzug des bisherigen Nachbarschaftshauses
von der Berliner
Straße 5 in die Alte Apotheke
an der Romain-Rolland-Straße 110 stattfinden.
Als Baukosten hat der Bürgerverein
90 000 Euro veranschlagt.
Etwa zwei Drittel fördert
die Stiftung Deutsche Klassenlotterie.
Auch die Gesobau-Stiftung und die Ikea-Stiftung
unterstützen das Projekt. Weitere
Spenden, vor allem für die
Inneneinrichtung, sind dem
Verein willkommen. Infos zum
neuen Nachbarschaftshaus Alte
Apotheke gibt es auf der Homepage
www.zukunftswerkstattheinersdorf.de.
Berliner Woche Nr. 43, 27.10.2010
Yoga für Kinder
und Familien
HEINERSDORF. Einen Schnupperkurs
für Kinder- und Familienyoga
gibt es am 27. Oktober
von 16 bis 17 Uhr im Nachbarschaftshaus,
Berliner Straße
5. Ruhe hat im Alltag von Kindern
häufig nur wenig Platz.
Das könnte sich mit Kinder-Yoga ändern. Beim Familien-Yoga
erlernen Eltern Entspannungstechniken,
die leicht gemeinsam
mit den Kindern im Alltag
eingesetzt werden können. Wer
nach dem Schnupperkurs mehr
erfahren möchte, kann sich für
die vom 3. November an beginnenden
Kurse anmelden. Infos
unter Tel. 21 98 29 70.
Berliner Woche Nr. 42, 20.10.2010
Knopf annähen,
Hose reparieren
HEINERSDORF. Ein Handarbeitskurs
für Kinder startet am Mittwoch,
27. Oktober, um 16.30
Uhr im Nachbarschaftshaus in
der Berliner Straße 5. Die Kinder
erhalten Tipps für den Alltag.
Sie versuchen, einen Knopf
anzunähen, ein Loch im
Strumpf zu stopfen oder einen
Riss in der Hose zu reparieren.
Außerdem können die Kinder
erfahren, wie man kleine Geschenke
in Handarbeit bastelt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich,
der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen unter Tel. 21 98 29 70.
Berliner Woche Nr. 41, 13.10.2010
Kieztreff jetzt
täglich geöffnet
HEINERSDORF. Seit seiner Gründung
hatte das Heinersdorfer
Nachbarschaftshaus in der Berliner
Straße 5 nur an bestimmten
Tagen geöffnet. Denn es
wurde ausschließlich ehrenamtlich
betrieben. Ab sofort hat
es aber täglich geöffnet. Der
Träger des Nachbarschaftshauses,
der Verein Zukunftswerkstatt
Heinersdorf, ist nun in der
glücklichen Situation, zwei
Mitarbeiter beschäftigen zu
können. Seit Mitte September
unterstützen Gudrun Korte und
Thomas Kappe die Vereinsarbeit
und die Aktivitäten rund
um das Nachbarschaftshaus.
Dieses ist nun täglich von 9 bis
12 Uhr sowie während der Kurse
und Veranstaltungen geöffnet.
Weitere Informationen gibt
es unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de/nbh.php.
Berliner Woche Nr. 41, 13.10.2010
Vorerst keine Förderung
Bundesregierung spart am Programm Stadtumbau Ost
WEISSENSEE. In die städtebauliche Sanierung des Gebiets rund um die Langhansstraße sowie des Heinersdorfer Ortskerns werden in absehbarer Zeit keine Fördermittel fließen.
Das musste der Stadtrat für Stadtentwicklung, Dr. Michail Nelken (Die Linke), der BVV mitteilen. In den nächsten Monaten wird das bisherige Fördergebiet Komponistenviertel den Status als Sanierungsgebiet verlieren. Eine entsprechende Aufhebungsverordnung hat der Senat bereits beschlossen. Auch die anderen Sanierungsgebiete des Bezirks Pankow verlieren in den kommenden Monaten nach und nach ihren besonderen Förderstatus.
Weil das abzusehen war, beschloss die Bezirksverordnetenversammlung
(BVV) bereits im Jahre 2007, dass sich das Bezirksamt beim Senat für neue Sanierungsgebiete starkmachen soll. Noch gibt es an anderen Stellen im Bezirk erhebliche städtebauliche Probleme. Deren Lösung könnten mit der Festlegung neuer Sanierungsgebiete angegangen werden, so die Bezirksverordneten.
Zu den Gebieten zählten der Kiez rund um die Langhansstraße und der Heinersdorfer Ortskern. Der Senat gab nach dem BVV-Beschluss Gutachten zur Situation beider Gebiete in Auftrag. Danach erklärte die Senatsverwaltung, dass sie zwar keine neuen Sanierungsgebiete in Pankow festlegen wird, aber möglicherweise zumindest den Bereich Langhansstraße in das Förderprogramm Stadtumbau Ost aufnehmen könnte.
Aber auch daraus wird wohl nichts. „Die Senatsverwaltung hat mitgeteilt, dass aufgrund der andauernden Diskussion über die Kürzung der Städtebauförderung im Bundeshaushalt 2011 der Beginn von vorbereitenden Untersuchungen für weitere Gebiete zurückgestellt wird“, so Stadtrat Nelken. Das gilt auch für das Gebiet Langhansstraße, für das solche Untersuchungen in Vorbereitung auf die Aufnahme in das Förderprogramm Aufbau Ost bereits vorgesehen waren.
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) erklärte jüngst auf einer Veranstaltung im Bezirk, dass sie sich weiterhin für die Städtebauförderung einsetzen werde. Noch gibt es in den Berliner Bezirken einen großen Sanierungsbedarf an öffentlichen Gebäuden und Infrastruktur. Deshalb werbe sie in allen politischen Gremien für eine Fortführung der Städtebauförderung. BW
Berliner Woche Nr. 39, 29.09.2010
Trödeln mit den
Steinbergzwergen
HEINERSDORF. Zu einem Kinder und
Spielsachen-Trödelmarkt
lädt die Kita „Steinbergzwerge“ in der Berliner Straße 46c am
2. Oktober von 10 bis 14 Uhr
ein. Willkommen sind alle, die
zu groß gewordene Kindersachen
oder nicht mehr gebrauchtes
Spielzeuge anbieten
wollen. Wer als Händler teilnehmen
möchte, meldet sich
per E-Mail an kita-steinbergzwerge@jao-berlin.de. Weitere
Informationen gibt es in der
Kita unter Tel. 472 21 88.
Berliner Woche Nr. 37, 15.09.2010
Kursstart nach
dem Sommer
HEINERSDORF. Nach der Sommerpause
hat im Heinersdorfer
Nachbarschaftszentrum in der
Berliner Straße 5 wieder der
normale Kursbetrieb begonnen.
So findet jeden Montag zum
Beispiel um 20.15 Uhr ein Yogakurs
statt. An jedem zweiten
Sonntag im Monat um 15 Uhr
sind Kinder zu einem Keramikkurs
eingeladen. Außerdem
kann einmal im Monat donnerstags
um 18.30 Uhr getanzt
werden. Weitere Informationen
zu allen Kursen gibt es im Internet
unter www.zukunftswerkstatt-
heinersdorf.de.
Berliner Woche Nr. 36, 08.09.2010
Keramikkurs
für Kinder
HEINERSDORF. Am 12. September
findet im Nachbarschaftshaus
Heinersdorf in der Berliner
Straße 5 von 15 bis 17 Uhr ein
Keramikkurs statt. Kinder von
sechs bis zwölf Jahre sind eingeladen,
unter Anleitung Keramiken
zu fertigen. An diesem
Nachmittag sollen vor allem
Engelsfiguren entstehen. Wer
das nicht mag, kann aber auch
eigene Ideen umsetzen. Um einen
Unkostenbeitrag von zwei
Euro wird gebeten. Weitere Informationen
unter www.zukunftswerkstatt-
heinersdorf.de.
Berliner Woche Nr. 36, 08.09.2010
Pille und Palle
ermitteln auf eigene Faust
Mathias Christiansen schrieb einen Kinder-Krimi
HEINERSDORF. Der Heinersdorfer
Autor Mathias Christiansen
hat einen Kinderkrimi
geschrieben. „Pille Palle und die geklauten
Kronjuwelen“ heißt das Buch.
Auch dieses Mal hat der Text
einen starken regionalen Bezug.
Die Orte im Bezirk Pankow, an
denen der Krimi spielt, kann
jeder aufsuchen. „Im Buch geht
es um den neunjährigen Philipp
Kieselbach. Der wird von seinen
Freunden nur Pille genannt“,
erzählt Christiansen. „Er lebt
mit seinem allein erziehenden
Vater in Heinersdorf. Seine Freizeit
verbringt er zumeist mit
seiner Freundin Palle, die eigentlich
Paula heißt.“ Zu Beginn
der Ferien geschieht direkt
vor Kieselbachs Haustür ein
Verbrechen. Bei Juweliermeister
Lechner wird eingebrochen.
Bei dem Diebesgut handelt es
sich um wertvolle Orden aus
dem englischen Königshaus. Ob
es nur ein Zufall ist, dass Pilles
Vater gerade an diesem Tag Besuch
von einem Kollegen aus
England bekommt? Die Spur,
die sie aufnehmen, führt Pille
und Palle bis nach London. Sie
erleben Abenteuer, die sie wohl
nie vergessen werden.
Für junge Krimifans wird
auch dieses Buch eine Lektüre,
die sie wohl nicht so schnell
vergessen werden. Immerhin
spielt die Story in ihrem Umfeld.
Nicht nur Heinersdorf,
auch das Pankower Rathaus-Center und die Buslinie 255
spielen im Buch eine Rolle. Seinem
ersten Kinderkrimi mit regionalem
Bezug „Das Geheimnis
des alten Bahnhofs“ hatte
Mathias Christiansen 2004 veröffentlicht.
Danach schrieb er
weiter Krimis für Erwachsene,
jedes Jahr mindestens einen.
Nach längerer Zeit hatte der Vater
von vier Kindern nun wieder
eine Idee für seine jungen Leser.
Vielleicht werden Pille und
Palle auch so charakteristische
Figuren wie sein Christiansens
Kommissar Brodersen. Ihn ließ der Heinersdorfer Autor bereits
mehrfach in Pankow ermitteln.
Im vergangenen Herbst schickte
er dann mit dem Kommissar
Jan Burgner im Krimi „Das verbrannte
Gewissen“ einen weiteren
Kommissar in die Spur.
Dass sich Mathias Christiansen
mit seinen Krimis in der
Regel in seinem Umfeld bewegt,
hat seinen Grund. „Ich bin ein
Fan des schwedischen Autors
Henning Mankell“, erzählt der
42-Jährige. „Bei meinen Schwedenreisen
fand ich es faszinierend,
dass man Orte und Cafés,
die in seinen Krimis vorkommen,
besuchen kann und sie
wiedererkennt.“ Genauigkeit
spielt auch in Mathias Christiansens „Hauptberuf“ eine große
Rolle. Er arbeitet tagsüber in
der Verwaltung des Weißenseer
Amtsgerichts. Während er es
dort überwiegend mit trockenen
Fakten zu tun hat, ist die
Schriftstellerei für ihn eine fantasiereiche
Abwechslung. BW
Der neue Kinder-Krimi „Pille Palle
und die geklauten Kronjuwelen“ erscheint dieser Tage im Verlag
Gerth Medien der Verlagsgruppe
Random House/Bertelsmann
(ISBN: 978-3-86591-548-1). Das
Buch kostet 9,95 Euro.
Berliner Woche Nr. 35, 01.09.2010
Viertelmarathon
in Heinersdorf
HEINERSDORF. Die Zukunftswerkstatt
Heinersdorf lädt große
und kleine Lauffreunde am
11. September zum zweiten
Heinersdorfer Viertelmarathon
ein. Treffpunkt ist am Nachbarschaftshaus
in der Berliner
Straße 5. Der Lauf für die Erwachsenen
wird an der Heinersdorfer
Ortsteilgrenze entlangführen.
Die Strecke ist
10,55 Kilometer lang. Außerdem
wird es einen Bambini-Lauf über 800 Meter rund um
das Kastanienwäldchen neben
dem Nachbarschaftshaus geben.
Der Startschuss für den
Viertelmarathon fällt um 13
Uhr. Die Siegerehrung findet im
Rahmen eines kleinen Festes
statt. Weitere Informationen
gibt es unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de. Auf
der Homepage sowie unter
Tel. 21 98 29 70 können sich Läufer
ab sofort anmelden.
Berliner Woche Nr. 35, 01.09.2010
Familien
trödeln
HEINERSDORF. Einen Familientrödel
organisieren Peter Baumgärtel
und Manuela Kottutz ehrenamtlich
sonntags auf dem
Parkplatz des B1-Discount-Baumarkts
in der Idunastraße 1-2.
Der Trödelmarkt, der von 8 bis
16 Uhr stattfindet, wird noch
um eine Kindertrödelfläche ergänzt,
auf der ausschließlich
Kinder das anbieten können,
was sie vertrödeln wollen. Weitere
Infos zum Familientrödelmarkt
und Standreservierungen
unter Tel. 0162 378 74 50
oder Tel. 0162 378 73 69.
Berliner Woche Nr. 35, 01.09.2010
Fastenbrechen
in der Moschee
HEINERSDORF. Zum Fastenbrechen
und zu einer Veranstaltung
im Rahmen ihres „Interreligiösen
Dialogs“ lädt die Ahmadiyya
Gemeinde am 5. September um
18 Uhr ein. In ihrer Khadija Moschee
in der Tiniusstraße 7 werden
Vertreter der Weltreligionen
zunächst über die Art und Weise
des Fastens in ihrer jeweiligen
Religion berichten. Dr. Avnish
Lugani wird über das Fasten aus
der Sicht des Hinduismus berichten,
Devananda Rambukwelle
aus der Sicht des Buddhismus,
Rabbiner Y. Ehrenberg aus
der Sicht des Judentums, Pfarrerin
Dr. Finke aus der Sicht des
Christentums und der Islamwissenschaftler
Ataul Wasih Tariq
aus der Sicht des Islam. Im Anschluss
an die Vorträge können
die Gäste den Referenten Fragen
stellen. Danach genießen alle
gemeinsam asiatische Köstlichkeiten
zum Fastenbrechen. Um
alles vorbereiten zu können, bittet
die Gemeinde um Anmeldung
unter Tel. 97 86 68 99 oder
per Fax 41 74 66 17.
Der Tagesspiegel, 26.08.2010
Kreuzzug für den Lebensstil
DEUTSCHES THEATER Robert Thalheim nimmt in „Moschee DE“ einen realen Streitfall als Anlass für eine Forschungsreise in den deutschen Alltag
Robert Thalheim war frisch mit seiner Familie ins beschauliche Pankow gezogen, als er im Supermarkt zwischen die Kreuzzüglerinnen geriet. Aufgeregte Hausfrauen, so beschreibt er es, hatten dort einen Tisch aufgestellt, wetterten lautstark gegen die Islamisierung Deutschlands und kämpften für Frauenrechte statt Minarette. Gegenstand des Protestes, so erfuhr der perplexe Regisseur, war der geplante Bau der Khadija-Moschee im Kiez. Die Genehmigung sei schon erteilt, „vielleicht können wir es nicht mehr verhindern“, raunte ihm eine der streitbaren Damen zu, „aber wir können ihnen das Leben zur Hölle machen!“
Robert Thalheim ist bekannt als Filmemacher, von ihm stammt das berührende Jugendporträt „Netto“, außerdem die staunenswert sensible Geschichte über einen deutschen Zivi in der Gedenkstätte Auschwitz, „Am Ende kommen Touristen“. Während Künstlerkollegen ihre Inspiration gerne mal aus der Panorama-Seite der Zeitung beziehen, sucht Thalheim Stoffe, zu denen er einen persönlichen Zugang hat, wie unmittelbar auch immer. Der Pankower Religionstumult weckte jedenfalls sofort sein Interesse, und bald stieß er auf die Spiegel-TV-Reportage über einen Vorfall, der sich ein paar Monate zuvor ereignet hatte. „Man sieht anhand dieses kurzen Films, wie Pogrome entstehen können“, so Thalheim. Die islamische Gemeinde wollte sich auf einer Bürgerversammlung in einer Turnhalle vorstellen, was in aufgeheizter Stimmung derart aus dem Ruder lief, dass die Muslime unter Polizeischutz aus dem Saal gebracht werden mussten, während schließlich ein aufgebrachter Mob den Slogan der DDR-Bürgerrechtsbewegung „Wir sind das Volk!“ skandierte. Was für ein irrlichterndes Sujet.
Thalheim, der seine künstlerische Laufbahn als Regieassistent am Berliner Ensemble begonnen hat, merkte schnell, das war kein Stoff für einen Dokumentarfilm, der nur nacherzählt. Sondern für die Bühne, wo man diesen Konflikt, den die Beteiligten auch als Forum für die Selbstinszenierung nutzen, noch einmal anders beleuchten, wo man auch die abstruse Sprache wertschätzen kann, in der da plötzlich Weltglaubensfragen und kulturelle Praxis verhandelt werden. „Kaum jemand geht mehr in die Kirche, außer an Weihnachten“, amüsiert sich Thalheim, „und auf einmal wird in Heinersdorf auswendig aus dem Koran zitiert, die Bibel gelesen und über den Gartenzaun hinweg diskutiert, ob Jesus wirklich am Kreuz gestorben ist.“
Gemeinsam mit dem Journalisten und Schriftsteller Kolja Mensing hat der Regisseur Interviews mit Protagonisten der Eskalation geführt und daraus mit Schauspielern das Stück „Moschee DE“ entwickelt – nach der Uraufführung in Hannover ist es nun am DT zu sehen. Es kommen der evangelische Pfarrer zu Wort, der Imam und ein Konvertit, der Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen den Moscheebau und eine Zugezogene, die eine Gegenbewegung für ein tolerantes Heinersdorf ins Leben gerufen hat. Wobei es Thalheim und Mensing „weniger um einzelne Positionen innerhalb des Konflikts, als vielmehr um die persönlichen Geschichten seiner Protagonisten“ ging. Einer wie der Anführer der Moscheegegner, berichtet Thalheim, „definiert sein gesamtes Leben rückblickend über den Streit“. Sogar die Tatsache, eine lesbische Tochter zu haben, wird da zum Kampfargument. Man kenne ja die Bilder aus dem Iran, wo Schwule an Baukränen aufgehängt würden , ließ der Mann verlauten – als drohe das demnächst auch in Pankow.
Die Inszenierung ergreift nicht Partei, auch nicht für die islamische Gemeinde, sie spiegelt bloß das absurd-autistische Nebeneinander kultureller Totalitätsansprüche. Der Regisseur nimmt sich auch selbst nicht aus, wenn er sagt, er habe bei seinen Heinersdorfer Recherchen festgestellt, wie alle „auf dem Kreuzzug für den eigenen Lebensstil“ seien, wie der Neubewohner seinen Prenzlauer-Berg-Bioladen erwarte und der Alteingesessene sich gegen jede Veränderung stemme. „Jeder kämpft für seinen Vorgarten.“PATRICK WILDERMANN
Berlin-Premiere 12.9., 20.30 Uhr
im Rahmen des Festivals „Parzelle Paradies“
BZ, 29.07.2010
Arm in Arm mit dem Imam
Mahnende Worte des Regierenden, Klaus Wowereit (SPD), gestern beim Besuch der Khadija-Moschee in Heinersdorf. Denn gegen den Neubau des Gotteshauses der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde in der Tiniusstraße gab es heftige Proteste.
Im Rahmen seiner Tour durch Pankow (u.a. Besuch des Modeinstituts Berlin und des Schlosses Schönhausen) kritisierte Wowereit erneut, dass Bürgerinitiativen und die NPD die Menschen lange Zeit gegen die im Oktober 2008 eröffnete Moschee aufgehetzt haben. "Aus dieser völlig unnötigen Konfrontation können wir lernen, Menschen, die anders sind, so zu akzeptieren, wie sie sind", mahnte Wowereit. Und das gelte für alle Bereiche des Lebens. Er freue sich sehr über das inzwischen friedliche Miteinander der Muslim-Gemeinde und der Anwohner. "Ich bin zufrieden, dass die Situation sich inzwischen so entspannt hat", so Wowereit. "Die diffusen Ängste sind in der Luft zerplatzt", sagte Abdul Basit Tariq, Imam der Khadija-Moschee. Zugleich lud er die Berliner ein: "Unsere Gemeinde hält die Hauptpredigt an jedem Freitag auf Deutsch. Alle Deutschen sind herzlich eingeladen, sich das anzuhören." Wowereit rief mit Blick auf die zunehmenden Aktivitäten von rechtspopulistischen Bewegungen erneut zum Kampf gegen den Rechtsextremismus auf. "Die Demokratie muss wehrhaft sein und sich verteidigen", sagte er und forderte: "Wo Rechtstendenzen erkennbar sind, müssen Grenzen gezogen werden!" Deshalb begrüße er auch den angekündigten Ausschluss des islamfeindlichen Abgeordneten René Stadtkewitz aus der CDU-Fraktion. "Es ist Zeit, dass die CDU-Fraktion einen Trennungsstrich zieht", sagte der Regierende Bürgermeister. Stadtkewitz hätte allerdings schon früher ausgeschlossen werden müssen, denn: "Stadtkewitz hat schon vorher seine Geisteshaltung deutlich gemacht", sagte Wowereit mit Blick auf dessen Kampf gegen die Khadija-Moschee.
RBB online, 28.07.2010
Wowereit in Pankow: Kampf gegen Rechts
Im Rahmen seiner Sommertour durch die Berliner Bezirke hat der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Mittwoch in Pankow Station gemacht.
Beim Besuch der Moschee im Ortsteil Heinersdorf rief er erneut zum Kampf gegen Rechtsextremismus auf. Wowereit sagte, wo Rechtstendenzen erkennbar seien, müssten Grenzen gezogen werden. Der Protest gegen den Moscheebau sei eine "unnötige Konfrontation" gewesen.
Wowereit begrüßte den angekündigten Ausschluss des islamfeindlichen Abgeordneten René Stadtkewitz aus der CDU-Fraktion. Stadtkewitz hat Kontakte zu dem niederländischen Rechtspopulisten Wilders und kämpfte gegen den Bau der Moschee in Heinersdorf.
Pankow ist die fünfte Station der Bezirkstouren des Regierenden Bürgermeisters.
Der Tagesspiegel, 28.07.2010
CDU-Schelte beim Stadtausflug
Klaus Wowereit war am Mittwoch auf Tour durch Pankow: Von der Ahmadiyya-Gemeinde zu Gewerbetreibenden - der Regierende Bürgermeist sah sich im ganzen Bezirk um.
Es war sein erster Besuch in der Khadija Moschee. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit wurde am Mittwoch vom Imam Abdul Basi Tariq sehr freundlich begrüßt. Der Gast aus dem Roten Rathaus fragte artig, wie viele Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde, die weit verstreut über die Stadt leben, denn regelmäßig zum Freitagsgebet nach Heinersdorf kämen. „So etwa 220.“ Also fast alle.
Wowereit ließ sich zuerst den Gebetsraum der Männer, dann der Frauen zeigen. „Wir haben Freiheit“, sagte der Imam. Die Frauen könnten dem Gebet auch im Hauptraum folgen. Deutsche dürften gern zum Gottesdienst kommen. „Das Angebot steht“, werde aber selten wahrgenommen. Es gebe keine besondere Kleidervorschrift und das Hauptgebet werde seit 28 Jahren in deutscher Sprache gehalten. Tariq lobte „unsere sehr aktive Frauengruppe“, die regen Austausch mit verschiedenen Vereinen pflege. „Vorkommnisse“ gebe es keine mehr. Bis zur Eröffnung der Moschee 2008 hatte eine Pankower Bürgerinitiative versucht, den Bau zu verhindern. Einmal noch hätten NPD-Mitglieder, so erzählte der Imam, Plakate aufgehängt: „Wir bauen die Moschee zurück“.
Wowereit nutzte die gute Gelegenheit. Er sei zufrieden, dass sich die Lage in Heinersdorf so entspannt habe, aber „man muss wachsam sein“ und es werde Zeit, dass die CDU endlich einen Schlussstrich ziehe und ihren Abgeordneten René Stadtkewitz aus der Fraktion ausschließe. „Wo sich Rechtstendenzen zeigen, müssen Grenzen gezogen werden.“ Leider habe der CDU-Landes- und Fraktionschef Frank Henkel lange dafür gebraucht. Dann zog sich der Regierende mit dem Imam und anderen Gemeindemitgliedern zu einem internen Gespräch zurück und ärgerte sich nur über die Fotografen, die ihn beim Aus- und Anziehen der Schuhe beblitzen. „Jetzt ist mal gut, sonst geh ich gleich nach Hause.“
Eine leere Drohung, denn dieser Mittwoch war dem nordöstlichen Bezirk Pankow gewidmet, den Wowereit ganztägig abspazierte. Morgens um 10 Uhr rückte der Tross im Gewerbehof in der Alten Königsstadt an. „Wir sind eine exotische Genossenschaft“, sagte Geschäftsführer Klaus Lemmnitz über den kunterbunten Mix von Handwerkern, Dienstleistern und Künstlern, die nahe der Schönhauser Allee seit 1995 das frühere Brauereiviertel bewirtschaften. Der Kleinbetrieb Ixform hatte es dem Regierungschef besonders angetan. Dort fertigt Felix Heppert zurzeit originalgetreue Fischmodelle an.
Ein riesiger Tiefseefisch war schon fertig, aber Wowereit fand den noch größeren Hai ganz toll. Aber er musste weiter, zur Firma Archimedes, die gerade eine wissenschaftliche Ausstellung in Warschau gestaltet. Dann schaute er noch bei BikeTaxi, beim Tischlermeister Hendrik Schwerdtner und in der Hofwerkstatt vorbei, wo Oldtimer restauriert werden. In den Kellergewölben eröffnet im September eine Galerie, die – auch das erfährt Wowereit – einen Förderantrag stellte. Er tat so, als habe er es nicht gehört.
Ach ja, der modellhaft verdschungelte Berliner Hofgarten gleich um die Ecke, ein Vorzeigeprojekt der Grünen Liga, wollte auch besichtigt werden. Ein wenig gelangweilt stand Wowereit dort herum. Es war halt alles schön grün.
Berliner Woche Nr. 31, 04.08.2010
Verein will
Brücke bauen
HEINERSDORF. „Eine Brücke in
den Naturpark“ heißt ein neues
Projekt des Vereins „Zukunftswerkstatt
Heinersdorf“. „Wir
möchten den neuen Spazierweg,
der in den vergangenen
anderthalb Jahren neben dem
Schmöckpfuhlgraben entstanden
ist, mit den angrenzenden
Heinersdorfer Wohngebieten
verbinden“, erklärt Uwe Müller
von der Zukunftswerkstatt. „Zu
diesem Zweck wollen wir einen
Holzsteg zur Axenstraße bauen.
Damit kommen wir auch unserem
Ziel, die große Brachfläche
zwischen Heinersdorf und Blankenburg
zu einem Naturpark zu
entwickeln, ein Stück näher.“ Weitere Informationen zum Brückenprojekt
gibt es auf der
Homepage www.zukunftswerkstatt-
heinersdorf.de.
Berliner Woche Nr. 31, 04.08.2010
Geballtes Wissen in der Kiste
Schüler informieren sich über Klimaschutz
HEINERSDORF. Eine grüne Klima-
Kiste überreichte Bundestagsvizepräsident
Wolfgang
Thierse (SPD) an die
Grundschule am Wasserturm,
Berliner Straße 66.
Die Holzkiste enthält Broschüren
mit geballtem Wissen über
den Klimawandel und über Klimaschutz
in Deutschland und
verschiedene Messgeräte. „Mit
der Klima-Kiste können sich
Schüler, aber auch die Lehrer
unkompliziert und praxisnah
mit dem Thema beschäftigen
und ihr alltägliches Handeln in
direkten Zusammenhang dazu
bringen“, lobt Thierse.
Die Klima-Kiste gibt es in Varianten
für Grund- und für
Oberschüler. Die Kiste für die
Grundschüler führt die Kinder
eher spielerisch und visuell an
das Thema heran. In ihr befinden
sich zum Beispiel auch Experimentierkästen
und eine
Wetterstation.
Entwickelt und bestückt wurde
die Klima-Kiste vom Verein
Bildungs-Cent mit Förderung
des Bundesumweltministeriums.
Dieses erhält von den
Energiekonzernen Zahlungen
als Ausgleich für Umweltbelastungen.
Ein Teil dieser Zahlungen
steckt das Umweltministerium
in die Umweltbildung und
-erziehung. Silke Ramelow, Vorstandsvorsitzende
des Vereins
Bildungs-Cent, erklärt: „Wir unterstützen
mit der Klima-Kiste
die Schulen durch Hilfe zur
Selbsthilfe. Unser Anliegen ist
es, sie als Initialzündung für ein
Umdenken beim Klimaschutz zu
nutzen.“ Infos: E 43 93 33 44,
www.bildunsgcent.de.
Berliner Woche Nr. 30, 28.07.2010
Bürgerverein will
umziehen
HEINERSDORF. Der Bürgerverein
Zukunftswerkstatt Heinersdorf
plant, in der seit zwei Jahren
leer stehenden Apotheke an der
Ecke Neukirch-/Romain-Rolland-Straße sein Nachbarschaftshaus
einzurichten. Seit
Ende 2008 betreibt er sein bisheriges
Nachbarschaftshaus an
der Berliner Straße 5. Dort gibt
es immer neue Angebote und
Veranstaltungen, sodass der Verein
dort inzwischen an räumliche
Grenzen stößt. Darum suchte
der Verein nach einer Alternative.
„Die Räume in der alten
Apotheke bieten nicht nur mehr
Platz und vielfältigere Möglichkeiten“,
meint Uwe Müller von
der Zukunftswerkstatt. „Sie sind
auch für einen barrierefreien
Zugang geeignet und bieten Anknüpfungspunkte
für eine engere
Kooperation mit der benachbarten
,Quasselstube‘ der Heinersdorfer
AWO.“ Bis zum Umzug
ist aber noch viel zu tun. In
den nächsten Tagen sollen die
Umbauarbeiten beginnen. Wer
beim Umbau helfen will, meldet
sich per E-Mail an nachbar@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de.
Müller: „Wir freuen uns über
jede helfende Hand!“
Berliner Morgenpost, 06.07.2010
Bürgerverein baut alte Apotheke zum Treffpunkt um
Heinersdorf - Der Bürgerverein Zukunftswerkstatt Heinersdorf will die alte Apotheke im Ortsteil nutzen. Er möchte in den leer stehenden Räumen an der Neukirch-/Ecke Romain-Rolland-Straße sein neues Domizil einrichten. Mitte Juli sollen die Umbauarbeiten beginnen. Die einstige Apotheke sei besser geeignet - so der Bürgerverein - und biete mehr Platz als das Nachbarschaftshaus an der Berliner Straße, das die Zukunftswerkstatt bislang nutzt. Sie sucht noch Helfer für den Umbau (nachbar@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de). Der Verein hat etwa 70 Mitglieder. saf
Berliner Woche Nr. 26, 30.06.2010
Dorffest am 3. Juli
Sport und Spiel in Heinersdorf
HEINERSDORF. Zum diesjährigen
Heinersdorfer Dorffest
lädt die Zukunftswerkstatt
Heinersdorf gemeinsam mit
ihren Partnern am 3. Juli
von 15 bis 22 Uhr ein.
Das Fest findet auf der Wiese an
der Wendeschleife der Straßenbahnlinie
M 2 an der Romain-Rolland-Straße statt. Am Nachmittag
wird es ein buntes Programm
auf der Bühne geben.
Außerdem sind Stände auf dem
Festgelände aufgebaut, und
auch für das leibliche Wohl ist
gesorgt. Gruppen aus dem
Nachbarschaftshaus an der Berliner
Straße 5 stellen ihre Angebote
vor. Auf dem Bolzplatz
werden außerdem die Sportfreunde
Berlin für Fußballstimmung
sorgen. Auf dem Fest gibt
es auch ein abwechslungsreiches
Bühnenprogramm. BW
Weitere Infos unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de.
Berliner Woche Nr. 26, 30.06.2010
Möglichst viele Ballkontakte
DFB-Mobil macht beim BSV Heinersdorf halt
HEINERSDORF. Eine besondere
Trainingseinheit konnten
kürzlich die jungen Fußballer
des BSV Heinersdorf
absolvieren. Bei Ihnen machte
das DFB-Mobil Station.
Etwa 30 junge Fußballer wollten
dieses ungewöhnliche, zugleich
aber herausfordernde
Training erleben. Dessen Ziel
war es vor allem die Motorik der
jungen Spieler zu verbessern
und ihnen viele Ballkontakte zu
ermöglichen. Während die Spieler
trainierten, bekamen ihre Trainer von den Akteuren des
DFB-Mobils Tipps, wie sie das
Training noch effektiver, anspruchsvoller
und abwechslungsreicher
gestalten können.
Der BSV Heinersdorf hat unter
Leitung von Jens Neumann
inzwischen eine stabile Jugendabteilung
aufgebaut. Neumann
hatte vor gut zwei Jahren die
Leitung des Nachwuchsbereichs übernommen. Seinerzeit hatte
der Verein vier Jugendmannschaften.
„Heute sind es bereits
sieben Mannschaften in allen
Altersklassen sowie eine DMädchenmannschaft“,
so Neumann
nicht ohne Stolz. Neue
Spieler sind ihm aber immer
willkommen. Nicht nur Spieler,
auch Trainer und Betreuer haben
eine gute Perspektive. Alle
Trainingseinheiten und Heimspiele
finden im Kissingenstadion
statt, das sich der BSV Heinersdorf
mit dem Verein Fortuna
Pankow teilt. BW
Zu erreichen ist Jens Neumann
unter Tel. 0162 707 75 82. Weitere
Informationen gibt es im Internet
unter www.bsvheinersdorf.de.
Berliner Woche Nr. 24, 16.06.2010
Stammtisch mit
Finanzsenator
HEINERSDORF. Zum Politikstammtisch
lädt die Zukunftswerkstatt
am 29. Juni um 20
Uhr in das Nachbarschaftshaus,
Berliner Straße 5, ein. Zu Gast
ist Berlins Finanzsenator Ulrich
Nußbaum. Mit ihm können die
Bürger über das Thema „Pleitestadt
Berlin – Was können wir
uns noch leisten?“ diskutieren.
Berliner Woche Nr. 23, 09.06.2010
Indianische Kulturen entdecken
Zukunftswerkstatt startet neues Projekt in Heinersdorf
HEINERSDORF. „Die Indianer
sind los!“ heißt ein neues
Projekt, das die Zukunftswerkstatt
Heinersdorf vor
wenigen Tagen startete. „Im Mittelpunkt dieses Projektes,
das über mehrere Monate
läuft, steht die Vermittlung indianischer
Kulturen“, so Uwe Müller
von der Zukunftswerkstatt. „Bis zum Herbst wird es Aktionen
für Kinder und ihre Eltern
auf den Spielplätzen im
Ortsteil geben.“ Geplant sind
unter anderem der Bau eines
Totempfahls in Zusammenarbeit
mit einem Berliner Förster, das
Herstellen von Trommeln, der
Bau eines Tipis, ein großes Indianerfest
und ein Indianerfilmabend
im Nachbarschaftshaus.
Neben diesen Veranstaltungen
in Heinersdorf werden auch
Ausflüge organisiert. So steht
am 20. Juni ein Besuch des Ethnologischen
Museums in Dahlem
auf dem Programm. Den
Auftakt für das Indianerprojekt
gab es vor wenigen Tagen auf
dem Spiel- und Bolzplatz an der
Romain-Rolland-Straße, neben
der Wendeschleife der Straßenbahn.
Dort konnten Kinder unter
Anleitung Pfeil und Bogen
basteln und sie gleich beim
Schießen auf eine Scheibe ausprobieren.Ähnliches steht am 3.
Juli beim Dorffest ab 15 Uhr auf
dem Programm. BW
Weitere Infos unter Tel. 21 98 29 70
sowie unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de.
(Bild: Berliner Woche)
Berliner Woche Nr. 22, 02.06.2010
Erste Hilfe
bei Kindern
HEINERSDORF. „Erste Hilfe am
Kind“ ist der Titel eines Kurses,
der am 16. Juni von 19 bis
21.30 Uhr im Nachbarschaftshaus
Heinersdorf in der Berliner
Straße 5 stattfindet. Die
Kleinkindzeit ist statistisch gesehen
auch die Zeit im Leben
eines Menschen, in der es am
häufigsten zu Unfällen kommt.
Nicht immer sind Eltern sich
sicher, wie sie in Notsituationen
Hilfe leisten sollten. Solche
Notsituationen können Unfälle,
Verletzungen auf dem Spielplatz,
auch Vergiftungen oder
Verbrennungen bei Kindern
sein. Die Kinderkrankenschwester
Editha Künzel bietet
einen speziellen „Erste-Hilfe-Kurs am Kind“ an. Dieser umfasst
neben einem Vortrag auch
praktische Übungen wie die Reanimation
an einer Puppe, stabile
Seitenlage, Entfernung von
Fremdkörpern und vieles andere
mehr. Wer am Kurs teilnehmen
möchte, meldet sich unter
Tel. 21 98 29 70 oder per E-Mail
an gudrun.korte@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de an.
Berliner Woche Nr. 22, 02.06.2010
Der erste Matjes
kommt im Fass
HEINERSDORF. Von Fischkennern
erwartet, werden am 12. Juni
die Berliner Matjeswochen
2010 auf dem 1. Berliner Fischmarkt
in der Rothenbachstraße
48-50 eröffnet. Die Delikatessen
kommen frisch aus Holland
und können von 11 bis 16 Uhr
auf dem Fischmarkt probiert
werden. Drei Köche werden an
diesem Tag Matjesgerichte zubereiten,
die dann mit einem
Glas Genever genossen werden
können. Traditionell wird außerdem
das erste Fass frischen
Matjes für wohltätige Zwecke
an Bürgermeister Matthias
Köhne (SPD) übergeben. Dieser
wird es an einen Franziskanermönch
von der Pankower Suppenküche
weitergeben.
Berliner Woche Nr. 21, 26.05.2010
Kinder erobern
die Straße
Am Weltspieltag kann es auch laut werden
WEISSENSEE. „Vorsicht laute(r)
Kinder“ ist das Motto des
diesjährigen Weltspieltages,
der mit zahlreichen Aktionen
am 28. Mai in den
Weißenseer Ortsteilen begangen
wird.
Die Zukunftswerkstatt Heinersdorf
organisiert für den 28. Mai
zum Beispiel eine große Aktion
auf dem Spiel- und Bolzplatz an
der Neukirch-, Ecke Romain-Rolland-Straße. Ab 16 Uhr dreht
sich hier alles um „Indianerspiele“.
Unter anderem werden Pfeil
und Bogen gebaut und natürlich
auch ausprobiert. Diese Aktion
ist zugleich die Auftaktveranstaltung
für ein neues Projekt
der Zukunftswerkstatt, in dem
indianische Kulturen im Mittelpunkt
stehen. Mindestens einmal
im Monat soll bis in den
September hinein eine Indianer-Veranstaltung stattfinden. Unter
anderem werden dabei noch ein
Totempfahl gestaltet, Trommeln
hergestellt und ein Tipi aufgebaut.
Außerdem soll ein Indianerfest
stattfinden.
Spielen, sich sportlich, aber
auch kreativ betätigen können
Kinder am 28. Mai von 13 bis 15
Uhr auf dem Schulhof der
Grundschule unter den Bäumen
in Alt-Blankenburg 26. Mit ihren
Spielaktionen wollen die Schüler
auch auf die drohende
Schließung ihres Schülerklubs„Kunterbunt“ aufmerksam machen.
Noch ist nämlich nicht
klar, ob und wie der Schülerklub
im kommenden Jahr vom Land
finanziert wird.
„Straßenfest: Platz da!“ ist der
Titel der Weltspieltag-Aktion im
Ortsteil Weißensee. Auf dem
Stadtplatz an der Gustav-Adolf-,
Ecke Streustraße können Kinder
und Erwachsene malen, trommeln,
spielen und sich auf der
Straße auf einem Bobby-Car-Parcours ausprobieren. BW
Berliner Woche Nr. 21, 26.05.2010
Die Feuerwache öffnet ihre Türen
Mit einem großen Fest stellen sich die Kameraden vor
HEINERSDORF. Zum ersten
Heinersdorfer Feuerwehrfest
lädt der Förderverein der
Freiwilligen Feuerwehr am
5. Juni ein.
An diesem Tag haben die Heinersdorfer
die Chance, die Feuerwehrleute
und ihre Wache in
der Romain-Rolland-Straße
105-107 von 10 Uhr bis in den
Abend hinein näher kennenzulernen.
Die Idee, erstmals ein
Feuerwehrfest zu veranstalten,
entstand im vor einem Jahr gegründeten
Förderverein. „Wir
bemerkten, dass die Freiwillige
Feuerwehr kaum noch von den
Heinersdorfern wahrgenommen
wird“, erklärt der Vorsitzende
des Fördervereins, Steffen
Adam. Früher heulte immer eine
Sirene auf, wenn es irgendwo
brannte oder technische Hilfe
zu leisten war. Dann spurteten
die Kameraden zu ihrer Wache,
und wenig später sauste das
Feuerwehrauto aus der Fahrzeughalle. „Da wussten die Heinersdorfer
dann: Unsere Feuerwehr hat wieder einen Einsatz“,
so Wehrleiter Frank Duckwitz. „Heute werden wir über Pieper
alarmiert. Alles läuft viel leiser
ab. Nur wer das Tor zur Fahrzeughalle
ständig im Auge hat,
bemerkt, wenn wir wieder mal
einen Einsatz haben.“
Für das 1. Heinersdorfer Feuerwehrfast
haben sich die Initiatoren
allerhand einfallen lassen.
Unter anderem wird es eine
Fahrzeugausstellung geben. Wer
will, kann an einer Rundfahrt
mit der Feuerwehr durch den
Ortsteil teilnehmen. Praktisch
wird unter anderem vorgeführt,
wie eine Fettexplosion zu löschen
ist, und Kinder können
bei Wasserspielen das Löschen
mit einem Schlauch ausprobieren.
Daneben gibt es einige
Fahrgeschäfte sowie Stände, an
denen sich Heinersdorfer Vereine
präsentieren. Auch Polizei
und Technisches Hilfswerk stellen
sich als Partner der Freiwilligen
Feuerwehr vor, und es gibt
ein buntes Bühnenprogramm
sowie Essen und Trinken. BW
Berliner Woche Nr. 20, 19.05.2010
Bolzplatz wird
weitergebaut
HEINERSDORF. Nachdem der sanierte
Bolzplatz an der Romain-Rolland, Ecke Neukirchstraße
im März eröffnet worden ist,
will das Amt für Umwelt und
Natur jetzt auch die umliegenden
Flächen neu gestalten. „Für
2010 stellt der Bezirk eine größere
Summe dafür zur Verfügung“,
berichtet Sandra Caspers
von der Zukunftswerkstatt Heinersdorf.
„Sie soll eingesetzt
werden, um die verbliebenen
Flächen neben dem Bolzplatz
sowie den an der Neukirchstraße
vorhandenen Spielplatz zu
erneuern.“ Die Pläne stellte das
Amt kürzlich Bewohnern des
Ortsteils vor. Vertreter der AG
Kinder und Jugend sowie Sport
der Zukunftswerkstatt gaben
noch einige Anregungen, die in
die Planungen eingearbeitet
werden. Der geänderte Plan
wird demnächst im Nachbarschaftshaus,
Berliner Straße 5,
ausgehängt. Bis Ende des Jahres
sollen die Neugestaltung er Flächen
abgeschlossen sein.
Berliner Woche Nr. 20, 19.05.2010
Silberrang bei der ersten
Vereinsolympiade
Zukunftswerkstatt Heinersdorf ganz vorn
HEINERSDORF. Bei der ersten
Vereinsolympiade des Berliner
Radiosenders 105.5
belegte der Verein Zukunftswerkstatt
Heinersdorf den
zweiten Platz.
Für die Olympiade, die im brandenburgischen
Templin ausgetragen
wurde, konnten sich Vereine
aus Berlin und Brandenburg
bewerben. 50 Vereine
durften an den Start gehen. Gedacht
war das Ganze nicht nur
als sportliche und denksportliche
Herausforderung, sondern
auch als großes Treffen, bei
dem sich Vereine aus der Region
kennenlernen konnten.
Bei den Wettbewerben kam es
dann nicht nur auf Sportlichkeit
an. Bei Disziplinen wie der
Keksstaffel, dem Schätzen von
Mengen oder dem Zuordnen
von Jahreszahlen zu Ereignissen
waren auch etwas Geschicklichkeit
und gute Allgemeinbildung
gefragt.
Die Zukunftswerkstatt Heinersdorf
war mit Feuereifer dabei.
Letztlich musste sie in der
Abschlusswertung nur den
Männern der Freiwilligen Feuerwehr
Kreuzberg den Vortritt
lassen. Für den Silberrang gab
es 500 Euro. Die will die Vereinsmannschaft
für den weiteren
Umbau des Nachbarschaftshauses
an der Berliner Straße 5
zur Verfügung stellen. BW
Berliner Woche Nr. 20, 19.05.2010
Filmabend zum
Thema Gleichheit
HEINERSDORF. Zum Filmabend
lädt die Zukunftswerkstatt Heinersdorf
am 27. Mai 20 Uhr in
das Nachbarschaftshaus, Berliner
Straße 5, ein. Gezeigt wird
der zweite Teil der Kieslowski-Trilogie „Drei Farben Weiß“.
Dessen Thema ist die Gleichheit.
Es geht um die Beziehung
zwischen dem polnischen Friseur
Karol und der schönen Dominique.
Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich, um zwei Euro
für Nachbarschaftsarbeit
wird gebeten.
Berliner Woche Nr. 20, 19.05.2010
Lange Nacht der Kirchen
Programm im Heinersdorfer Gotteshaus
HEINERSDORF. Am 23. Mai ist
die evangelische Kirche
Heinersdorf, Romain-Rolland-Straße 54, bis nach
Mitternacht geöffnet.
Unter dem Motto „Damit ihr
Hoffnung habt“ beteiligt sie
sich an der in Berlin und Brandenburg
stattfindenden „Nacht
der offenen Kirche“. Geöffnet
ist von 19.30 bis 0.30 Uhr. Zum
Auftakt ist 20 Uhr eine Führung über den alten, historischen
Friedhof an der Kirche zum
Thema „Hoffnung über den Tod
hinaus“ geplant. Teilnehmer erfahren
mehr über dessen Geschichte
und hier Beigesetzte.
21 Uhr ist zum Thema „Pfeifen
und Saiten der Hoffnung“ ein Konzert mit Geige und Orgel
zu erleben. Ab 22 Uhr ist
mehr über die Geschichte der
Heinersdorfer Kirche zu erfahren
und ab 23 Uhr wird Musik
zum Meditieren gespielt. Mit einer
Andacht zur Nacht ab 24
Uhr endet die Veranstaltung.
Informationen: E 472 40 35,
www.gemeinde-heinersdorf.de
oder www.offenekirche.de. BW
Berliner Woche Nr. 18, 05.05.2010
Maischollenfest auf Fischmarkt
HEINERSDORF. Am 8. Mai findet wieder das traditionelle Maischollenfest auf dem 1. Berliner Fischmarkt, othenbachstraße 48-50/Ecke Prenzlauer Promenade, statt. Von 11 bis 16 Uhr können sich Feinschmecker durch alle Variationen von Scholle und Flunder futtern, dazu gibt es allerlei Lehrreiches rund um den Fisch und essen Zubereitung. Plattfische haben ein sehr fettarmes, aber eiweißreiches Fleisch, das gut für den Cholesterinspiegel ist. Tipp vom Fachmann: Echte Maischollen und Flundern müssen frisch sein, was man an ihren roten Kiemen und glänzenden Augen erkennt. Drückt man mit dem Daumen auf den Fisch, sollte das Fleisch elastisch nachgeben.
Berliner Woche Nr. 18, 05.05.2010
Gesund oder krank im Alter
HEINERSDORF. Im Rahmen der Heinersdorfer Vorträge spricht am 11. Mai um 19.30 Uhr Professor Holger Höhn zum Thema &qout;Gesund oder krank im Alter - eine Frage der Gene?". Der Vortrag findet im Saal der evangelischen
Kirchengemeinde in der Romain-Rolland-Straße 54 statt. Der Eintritt ist frei.
Berliner Woche Nr. 17, 28.04.2010
Trödeln bei den Steinbergzwergen
HEINERSDORF. Zu einem Kinderund Spielsachen-Trödelmarkt lädt die Kita "Steinbergzwerge" in der Berliner Straße 46c am 8. Mai von 10 bis 14 Uhr ein. Wer als Anbieter teilnehmen möchte, meldet sich bis zum 6.
Mai unter Tel. 45 97 63 40 oder per E-Mail an kita-steinbergzwerge@jao-berlin.de an. Die Standgebühr kostet fünf Euro und einen Kuchen. Ein eigner Tisch ist mitzubringen. Weitere Infos gibt es in der Kita bei Ute Günzel unter Tel. 472 21 88.
Berliner Woche Nr. 16, 21.04.2010
Neue Mädchenmannschaft geplant
Der BSV Heinersdorf will seinen Jugendbereich weiter ausbauen
HEINERSDORF. Der BSV Heinersdorf startet im Mai mit dem Training für eine weitere Mädchenmannschaft.
"Wir begannen vor einem Jahr mit dem Aufbau einer D-Mädchenmannschaft. Diese Mädchen trainieren dienstags von 16.30 bis 18 Uhr auf dem Kissingensportplatz", so Trainer Mike Wittig. "Um den Mädchenbereich zu verstärken, beginnen wir nun mit einem Training für noch Jüngere. Willkommen sind uns dazu Mädchen ab Jahrgang 2002. Training findet immer am Montag von 17 bis 18 Uhr auf dem Kissingenportplatz statt."
Zwölf Mädchen machen bereits in der D-Mannschaft mit. Aber auch in dieser Mannschaft sind dem Verein noch weitere Mädchen im Alter von neun bis zwölf Jahre willkommen. Gespielt wird in dieser Altersklasse noch auf Kleinfeld, also einem halben Fußballfeld.
Im kommenden Jahr findet in Deutschland die Weltmeisterschaft im Frauenfußball statt. Das Team um den BSVJugendleiter Jens Neumann denkt, dass dieses Ereignis viele Mädchen motivieren wird, sich selbst als Fußballerinnen zu versuchen. Ihnen möchte der BSV Heinersdorf in seinen Mädchenmannschaften eine sportliche Heimstatt bieten.
Damit hat der Verein einen weiteren Schritt beim Aufbau einer stabilen Jugendabteilung gemacht. Vor gut anderthalb Jahren hatte Jens Neumann die Jugendleitung des Vereins übernommen. Seinerzeit hatte der Verein vier Jugendmannschaften. "Heute sind es bereits sieben in allen Altersklassen sowie die Mädchenmannschaft",
berichtet Neumann nicht ohne Stolz. Ein weiteres Wachstum ist aber nur möglich, wenn es ausreichend Trainer und Betreuer gibt. Darum sucht der Verein stets Ehrenamtliche.
Das Training und die Heimspiele finden im Kissingenstadion statt, das sich der BSV Heinersdorf mit dem Verein Fortuna Pankow teilt. Zu erreichen ist der Jugendleiter des BSV Heinersdorf, Jens Neumann, unter Tel. 0162 707 75 82.
Berliner Woche Nr. 16, 21.04.2010
Wer will Dorffest unterstützen?
HEINERSDORF. Die Zukunftswerkstatt wird für den 3. Juli ein "Heinersdorfer Dorffest" organisieren. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr soll es wiederum rund um den Wasserturm stattfinden. Wer seine Ideen
in die Vorbereitung des Dorffestes einbringen will, kann sich an die AG Dorffest des Vereins per E-Mail wenden: dorffest@ zukunftswerkstatt-heinersdorf.de. Weitere Infos unter www.zukunftswerkstatt-heinersdorf.de.
Berliner Woche Nr. 16, 21.04.2010
Sportangebote in Heinersdorf
HEINERSDORF. Ab sofort steht der Zukunftswerkstatt Heinersdorf an jedem Freitagnachmittag von 16 bis 19 Uhr die Heinersdorfer Turnhalle in der Berliner Straße 66 zur Verfügung. Kinder und Familien sind in dieser Zeit zu sportlichen Aktivitäten eingeladen, die von Sportpädagogen betreut werden. Ab 16 Uhr sind zunächst freie Spiele und Gymnastikspaß für Kinder zwischen vier und acht Jahren geplant. Ab 17 Uhr können sich dann alle
Familien sportlich betätigen. Das Projekt "MädchenStärken", zu dem Mädchen zwischen sieben und 15 Jahre willkommen sind, trifft sich ab 18 Uhr in der Halle. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an sport@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de.
Berliner Woche Nr. 14, 07.04.2010
Vortrag in Heinersdorf
HEINERSDORF. Im Rahmen der "Heinersdorfer Vorträge" spricht am 13. April um 19.30 Uhr Medizinalrätin Dr. Eva Ullrich zum Thema "Klimaveränderungen - die letzten zehn Winter in Bildern". Der Vortrag findet im Saal der ev. Kirchengemeinde Heinersdorf, Romain-Rolland-Straße 54, statt. Eintritt frei.
Berliner Woche Nr. 14, 07.04.2010
Heinersdorferinnen fegten alle vom Platz
Weitere Mitspielerinnen sind willkommen
HEINERSDORF. Ein Überraschungserfolg gelang den Fußballerinnen des Vereins Zukunftswerkstatt Heinersdorf beim 3. Girls-Cup in Dresden.
In der Vorrunde waren die Mädchen bei diesem Turnier schon fast draußen. Aber die Schiedsrichter eröffneten dem Team überraschend die Möglichkeit, doch noch weiter zu spielen. Von diesem Augenblick an gab es für die Heinersdorfer Fußballerinnen kein Halten mehr. Angespornt durch Eltern und Freunde fegten sie ihre Gegnerinnen in der Hauptrunde des Turniers sprichwörtlich vom Spielfeld.
Beim Endspiel gegen die favorisierten Fußballerinnen des SC Dresden erzielten die Heinersdorferinnen ein sensationelles 8:1. Die Überraschung bei den Zuschauern des 3. Girls-Cup war so groß, dass sogar die Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz den Pokal mit großer Verwunderung an die Heinersdorferinnen
überreichte.
Erst im vergangenen Herbst fand sich die Mädchenmannschaft der Zukunftswerkstatt Heinersdorf zusammen. Unterstützt wird sie vom Förderprojekt "MädchenStärken" der Deutschen Kinder-Jugendstiftung. Die Mädchen trainieren jeden Freitag ab 18 Uhr in der Turnhalle der Grundschule am Wasserturm sowie ab dieser Woche auch jeden Sonnabend auf dem Bolzplatz an der Romain-Rolland-Straße. Dem Team sind neue Mitspielerinnen zwischen acht und 15 Jahre herzlich willkommen. Infos: www.zukunftswerkstattheinersdorf.de.
Berliner Woche Nr. 14, 07.04.2010
Grüne Stadt der Zukunft
BLANKENBURG. "Berlin - die grüne Stadt der Zukunft" ist der Titel einer Veranstaltung, zu der der Runde Tisch Blankenburg und der Verein Zukunftswerkstatt Heinersdorf am 16. April um 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) einladen. Auf der Veranstaltung, die im Haus Berlin der Albert-Schweitzer-Stiftung stattfindet, geht es um die Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben in der Stadt. Um eine verbindliche Anmeldung unter Tel. 21 98 29 70 (Anrufbeantworter) oder unter www.klima-pankow.de wird gebeten.
BZ, 27.03.2010
Theaterstück über Moschee-Konflikt
Das Staatstheater von Hannover verarbeitet den Konflikt über den Moschee-Bau in Weißensee.
Es war ein Konflikt, der in ganz Deutschland für Aufsehen sorgte: Der Bau der Khadija-Moschee in Heinersdorf erregte die Gemüter in ganz Deutschland. Mit Demonstrationen und Unterschriftenaktionen protestierten die Gegner damals gegen das Vorhaben, auch Neonazis sprangen auf den Zug auf.
Die bewegte Geschichte des 2008 eingeweihten Gebetshauses wurde nun vom Staatstheater Hannover kreativ verarbeitet. Das unter der Leitung von Robert Thalheim und Kolja Mensing entstandene Stück "Moschee DE - eine szenische Rekonstruktion" zeichnet die Debatte um das umstrittene Projekt nach. Dafür sprachen die Theatermacher unter anderem mit dem Imam der Moschee und der Bürgerinitiative, die gegen den Bau kämpfte, um die Haltungen aller Beteiligten nachzuvollziehen.
Das Bühnenbild ist einer Turnhalle nachempfunden, weil die ersten Bürgerversammlungen, bei denen der Bau diskutiert wurde in einer Trunhalle stattfinden.
Mehr Infos zum Theaterstück gibt es unter www.staatstheater-hannover.de/schauspiel.
Berliner Woche Nr. 12, 24.03.2010
Bolzplatz saniert
Zur Einweihungsparty sind Helfer und Fußballfans willkommen
HEINERSDORF. Mit einer Fußballparty
wird am 27. März
ab 13 Uhr der sanierte Ballspielplatz
an der Ecke Romain-
Rolland- und Neukirchstraße
eröffnet.
Wieder auf Vordermann gebracht
wurde der heruntergekommene
Bolzplatz von den
Mitgliedern des Vereins Zukunftswerkstatt
Heinersdorf sowie
zahlreichen Unterstützern. „Nach dem symbolischen
Durchschneiden des roten Bandes
finden zur Eröffnung kleine
Fußballspiele statt, an denen
jeder teilnehmen kann“, erklärt
die Vorsitzende des Vereins Zukunftswerkstatt
Heinersdorf,
Sandra Caspers. Zum Fest gibt
es dann Gegrilltes, kalte Getränke
und Musik. Ihr Kommen
zur Eröffnungsparty haben bereits
Bundestagsvizepräsident
Wolfgang Thierse (SPD) und
Brigitte Schiffel, die Landesvorsitzende
der Freiwilligen Feuerwehren
Berlins, zugesagt. Beide
hatten die Schirmherrschaft
über das Sanierungsprojekt übernommen.
„Vor zwei Jahren hatte sich
unser Bürgerverein die Sanierung
des maroden Platzes vorgenommen“,
so Sandra Caspers. „Nun ist es endlich so
weit, dass wir ihn einweihen
können.“ Auf dem Platz war
jahrzehntelang nichts repariert
worden. Als Untergrund diente
noch alte Gleisbettschotter. Die
groben Steine steigerten nicht
gerade die Lust, auf dem Platz
Fußball zu spielen.
Im vergangenen Herbst wurde
der Schotter entfernt und
ein spezieller Sportboden verlegt.
Außerdem wurden die alten
Fußballtore durch neue ersetzt.
Für die Sanierung des
Bolzplatzes sammelte der Verein
unermüdlich Spenden. Allein
beim vergangenen Heinersdorfer
Dorffest kamen
3000 Euro zusammen. Außerdem
stellten die Kinder- und
Jugendstiftung Berlin, die Aktion
Mensch, die Berliner Sparkasse
und der Energieversorger
E.ON Gelder für das Sanierungsprojekt
bereit. Ingesamt
sind so 40 000 Euro zusammengekommen.
Die Freiwillige
Feuerwehr Heinersdorf erklärte
sich bereit, die „Wasserpatenschaft“ für den Bolzplatz zu übernehmen. Sie wird in heißen
Sommermonaten für Wasser
auf dem Platz sowie für die
Bewässerung anliegender
Grünflächen sorgen.
Berliner Woche Nr. 12, 24.03.2010
Johannes-Passion
in Heinersdorf
HEINERSDORF. Am Sonnabend,
27. März, um 18 Uhr lädt die
Heinersdorfer Kantorei zur Johannes-Passion von Johann Sebastian
Bach in die evangelische
Kirche in der Romain-Rolland-Straße 56 ein. Es musizieren
Chor und collegium
musicum der Heinersdorfer
Kantorei. Der Eintritt ist frei.
Berliner Woche Nr. 12, 24.03.2010
Kita und Schule
kooperieren
HEINERSDORF. Die Grundschule
am Wasserturm an der Berliner
Straße und die Kita in der
Streustraße 41 haben jetzt eine
Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.
Ziel ist es, mit gemeinsamen
Projekten den Kindern
den Übergang in die
Grundschule zu erleichtern.
Unter anderem wurde vereinbart,
dass die Kita die Schulbibliothek
mit nutzen darf. Außerdem
werden Grundschüler
in der Kita ein Deutschprojekt
durchführen.
Berliner Woche Nr. 12, 24.03.2010
Moschee-Konflikt
auf der Bühne
Uraufführung des Stücks in Hannover
HEINERSDORF. Über die Entwicklungen
von der Präsentation
der ersten Pläne bis
zur Einweihung der Moschee
in Heinersdorf gibt es
jetzt ein Theaterstück.
Als bekannt wurde, dass im
Ortsteil eine Moschee errichtet
werden sollte, stand Heinersdorf
plötzlich bundesweit im
Rampenlicht. Zeitungen, Radiosender
und das Fernsehen berichteten über den Konflikt zwischen
Gegnern und Befürwortern.
Heinersdorf wurde sogar
zum Gegenstand wissenschaftlicher
Untersuchungen. Nun gibt
es auch ein Theaterstück, in
dem es um die Ereignisse rund
um den Bau der Moschee geht.
„Moschee DE – eine szenische
Rekonstruktion“ heißt das Stück
von Robert Thalheim und Kolja
Mensing, das kürzlich seine Uraufführung
am Staatstheater in
Hannover erlebte. Ihr Stück recherchierten
die Theatermacher
in Heinersdorf, führten unter
anderem Gespräche mit Mitgliedern
der Zukunftswerkstatt Heinersdorf
und der Bürgerinitiative
ipahb sowie mit dem Imam
der Heinersdorfer Moschee, die
ihre Erlebnisse und Empfindungen
schilderten. Die Bühne für
das Stück wurde wie eine Turnhalle
gestaltet, denn in einer
solchen fand auch die erste Bürgerversammlung
statt, bei der über den Moschee-Neubau heftig
diskutiert wurde. Die nächsten
Aufführungen im Staattheater
Hannover finden am 27. und
30. März statt.
Berliner Woche Nr. 11, 17.03.2010
Einsatz auf
Ballspielplatz
HEINERSDORF. Am 27. März soll
der sanierte Ballspielplatz an
der Ecke Romain-Rolland-Straße,
Ecke Neukirchstraße eröffnet
werden. Zuvor veranstaltet
die Zukunftswerkstatt Heinersdorf
auf dem Platz am 20. März
ab 10 Uhr noch einen Arbeitseinsatz,
zu dem weitere Helfer
willkommen sind. Dabei soll
der Eisenzaun, der den Ballspielplatz
umgibt, neu angestrichen
werden. Farbe und einige
Arbeitsgeräte sind vorhanden.
Wer noch Leitern, Stahlbürsten
und Pinsel hat, kann diese gern
mitbringen. Für Stärkung und
gute Stimmung wird gesorgt.
Sächsische Zeitung, 16.03.2010
Flinke Mädchenbeine zaubern auf dem Hallenparkett
Das Fußball-Turnier der "Street-Soccer-Girls" lockte zur Messe "aktiv+vital" zahlreiche Besucher an den Spielfeldrand
"Platz da!" schallt es lautstark von der kleinen Tribüne. Mitten im Chor sitz die siebenjährige Laura, die ihre Teamkameradinnen in den blauen Trikots anfeuert. "Wir gewinnen heute", meint die kleine Berlinerin zuversichtlich.
"Platz da" ist ein Projekt von "MädchenStärken" - ein gemeinsames Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und dem Sportartikelhersteller "Nike". Es soll Mädchen und junge Frauen motivieren, sich durch den Sport öffentliche Räume zu erobern, die meist von Jungen besetzt sind.
Die Mädels im Alter zwischen sieben und elf Jahren aus Berlin-Heinersdorf gehörten zu den dreizehn Mannschaften, die am vergangenen Sonnabend im Rahmen der Dresdner Messe "aktiv+vital" ein Fußball-Turnier bestritten.
Erster Stadtauswahl-Auftritt
Organisiert wurde es u.a. vom Stadtverband Dresden und den "Street Soccer Girls", einem seit zwei Jahren bestehenden Projekt des Dresdner "Spielmobil Wirbelwind". Projektleiter Thomas Mihan berichtet vom ständig wachsenden Zuspruch einer Sportart, die schon längst nicht mehr nur männlichen Zweibeinern vorbehalten ist.
Derzeit kicken etwa 60 Mädchen in acht Grundschulmannschaften, angeleitet von vier Übungsleiterinnen, die zum Teil selbst aktiv dem Ball nachjagen. Einmal wöchentlich treffen sich die weiblichen Ballzauberer in verschiedenen Trainingsgruppen, um Spaß am Fußball zu haben. In jedem Schuljahr finden zudem Turniere, ein Trainingslager in den Herbstferien und viele Aktionen rund um das Thema Mädchenfußball statt. Immerhin etwa 30 Prozent der Mädchen schließen sich im Anschluss an die Zeit als "Street Soccer Girl" den Vereinen in Rähnitz, Johannstadt oder dem Dresdner SC an.
Die talentiertesten Kickerinnen aus den Dresdner Grundschulteams bilden seit wenigen Wochen eine Stadtauswahl, die während des Turniers ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte. Gegner war eine Leipziger Stadtauswahl, die nach zweimal 15 Minuten Spielzeit auf dem zehn mal sechs Meter großen Feld mit 23:19 die Nase vorn hatte. Je vier Spielerinnen ohne "offiziellem" Torwart standen auf dem Parkett, ausgewechselt wurde "fliegend". Das Ergebnis war letztlich nebensächlich, der Spaß am Spiel wichtiger und den flinken Balltretern anzusehen. Einmal monatlich treffen sich die "Auswahlmädchen" in der Sachsenwerk-Arena, um ihre Ballkünste zu festigen.
Den Pokal als Turniersieger schnappten sich die Berliner Mädels, auf den Plätzen folgten der Dresdner SC und der SSV Meißen. Die kleine Laura hatte es ja schon zu Beginn geahnt...
Berliner Woche Nr. 10, 10.03.2010
Französisch kochen
HEINERSDORF. Mit einer neuen Veranstaltungsreihe startet das Nachbarschaftshaus, Berliner Straße 5, am 13. März um 19 Uhr. Unter dem Motto „Kochen international“ findet ein Kochabend statt. Auf dem Programm steht an diesem Abend die französische Küche. Wer teilnehmen möchte, meldet sich unter E 21 98 29 70 oder per E-Mail an nachbar@zukunftswerkstattheinersdorf. de an. Bei der Anmeldung können Kochrezepte gleich mitgeteilt werden. Für die Zutaten wird um einen Kostenbeitrag von 15 Euro gebeten.
Berliner Woche Nr. 9, 03.03.2010
Beeindruckende Bilder
HEINERSDORF. Zur Präsentation des Films „Unsere Erde“ lädt die Zukunftswerkstatt Heinersdorf am 7. März um 14 Uhr in das Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5 ein. „Unsere Erde“ ist eine spektakuläre Naturdokumentation über das Wunder des Lebens und die atemberaubende Schönheit unserer Erde. Er nimmt die Zuschauer mit auf eine berührende Reise rund um den Globus. Dank modernster, zum Teil speziell entwickelter Technik können Landschaften und Tiere in freier Wildbahn in sensationeller Qualität und aus ungewöhnlichsten Perspektiven beobachtet werden. Willkommen zur Filmvorführung sind große und kleine Kinder ab sechs Jahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, um eine Spende von zwei Euro wird gebeten. Weitere Infos per E-Mail info@zukunftswerkstatt- heinersdorf.de und unter Tel. 21 98 29 70.
Berliner Woche Nr. 8, 24.02.2010
Kleine Bibliothek für Nachbarn
HEINERSDORF. Das Nachbarschaftshaus Heinersdorf in der Berliner Straße 5 ist um ein weiteres Angebot reicher. Mit Sach- und Geldspenden konnte eine Nachbarschaftsbibliothek aufgebaut werden. In der Bibliothek gibt es vor allem viele Kinderbücher. Am 27. Februar um 16 Uhr wird die Bibliothek mit einer Lese- und Spielveranstaltung eröffnet. Der Nachmittag steht unter dem Motto „Mumien – schlafende Zeugen aus Ägypten“. Willkommen sind Kinder zwischen vier und zwölf Jahren. Diese können zum Beispiel Hieroglyphen entziffern, durch ein Bilderbuchkino die Geschichte von Tutanchamun erfahren und selbst ein kleines Amulett herstellen. Der Eintritt ist frei, eine Spende zugunsten des Nachbarschaftshauses ist willkommen.
Berliner Woche Nr. 7, 17.02.2010
Erste Hilfe erlernen
HEINERSDORF. „Erste Hilfe am Kind“ ist der Titel eines Kurses, der am 20. Februar von 15 bis 17.30 Uhr im Nachbarschaftshaus Heinersdorf in der Berliner Straße 5 stattfindet. Die Kleinkindzeit ist statistisch gesehen auch die Zeit im Leben eines Menschen, in der es am häufigsten zu Unfälle und Verletzungen kommt. Nicht immer sind Eltern sich sicher, wie sie in Notsituationen Hilfe leisten können. Die Kinderkrankenschwester Editha Künzel hat sich dieser Problematik angenommen und bietet einen speziellen „Erste-Hilfe- Kurs am Kind“ an. Wer am Kurs teilnehmen möchte, meldet sich unter E 21 98 29 70 oder per EMail an gudrun.korte@zukunftswerkstatt- heinersdorf.de an. Bei Bedarf wird auch eine Kinderbetreuung angeboten.
Berliner Woche Nr. 7, 17.02.2010
Die Feuerwehrleute von morgen
Freiwillige Feuerwehr engagiert sich in der Jugendarbeit und sichert sich so ihre Zukunft
HEINERSDORF. An jedem Donnerstag um 17 Uhr öffnet sich die Tür der Feuerwache Romain-Rolland-Straße 105- 107 für Kinder und Jugendliche. Die Heinersdorfer Jugendfeuerwehr beginnt dann ihren Übungsabend.
Die 17 Mitglieder im Alter von zehn bis 16 Jahre treffen sich regelmäßig in der Feuerwache, um sich auf dem Gebiet der Feuerwehrtechnik und der Ersten Hilfe weiterzubilden. „Begonnen haben wir mit unserer Jugendarbeit 1997“, berichtet der Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Heinersdorf, Nico Hillebrand. „Unser Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen Wissen zu vermitteln, und natürlich hoffen wir, dass einige in die Freiwillige Feuerwehr wechseln.“ Fast alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Heinersdorf lernten das Einmaleins des Feuerwehrmanns zunächst in der Jugendfeuerwehr. Dass ein Erwachsener aus eigenem Antrieb kommt und in die Freiwillige Feuerwehr eintreten will, kommt heute kaum noch vor. So ist Nachwuchsarbeit wichtiger denn je.
„Bei unseren wöchentlichen Treffen trainieren wir, wenn möglich, vor allem im Freien“, so Nico Hillebrand. „Unter anderem üben wir Erste Hilfe und den Löschangriff, reden aber auch über vorbeugenden Brandschutz und den Einsatz von Feuerlöschern.“ Die Heinersdorfer Jugendfeuerwehr versteht sich aber nicht nur als Nachwuchsausbilder, sondern auch als Freizeitangebot. „Wir nehmen an Fußballturnieren und sportlichen Wettkämpfen teil“, berichtet Nico Hillebrand. Dazu gehört auch, dass die Jugendfeuerwehr bei den Pankower Löschmeisterschaften an den Start geht. Bei diesem muss der Nachwuchs einen Löschangriff auf Zeit absolvieren. Die Jugendfeuerwehr engagiert sich aber auch in ihrem Heimatortsteil für die Allgemeinheit. So unterstützte sie zum Beispiel tatkräftig die Sanierung des Heinersdorfer Bolzplatzes, der sich ganz in der Nähe der Feuerwache befindet. Vor allem die Abwechslung in der Jugendfeuerwehr und das Interesse an Feuerwehrtechnik waren es, die Edwin (13) anregten, in der Jugendfeuerwehr mitzumachen. Mit seinen Freunden Felix (14) und Philipp (13) ist er nun schon über drei Jahre dabei. Mitglied in der Jugendfeuerwehr werden kann, wer zehn Jahre alt ist. Informationen dazu gibt es donnerstags ab 17 Uhr in der Feuerwache sowie bei Nico Hillebrand unter E 0172 570 03 80.
Berliner Woche Nr. 6, 10.02.2010
Gemeinsam kochen
HEINERSDORF. „Mäusetoast und Zebrabrot“ heißt ein Kochkurs für Kinder und Eltern, der am 13. Februar von 14 bis 16.30 Uhr im Nachbarschaftshaus Heinersdorf in der Berliner Straße 5 stattfindet. Mit den Teilnehmern wird das Thema „Gesunde Ernährung“ zunächst spielerisch erkundet. Gemeinsam werden dann leckere Gerichte und Snacks zubereitet. Um einen Unkostenbeitrag von zwei Euro wird gebeten. Anmeldung unter E 21 98 29 70 oder per E-Mail an jugend@zukunftswerkstatt- heinersdorf.de.
Berliner Woche Nr. 6, 10.02.2010
Keramik-Kurs für Kinder
HEINERSDORF. Im Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5 findet am 14. Februar um 15 Uhr ein neuer Keramik- Kurs für Kinder ab drei Jahre statt. Geleitet wird er von Stephanie Christoph und Doreen Stock. Die Kinder lernen den Umgang mit Ton, können das Formen und Gestalten mit diesem Material ausprobieren. Nach dem Brennen der Keramiken können die Objekte auf Wunsch auch bemalt werden. Die Farben werden dann noch einmal eingebrannt, sodass die Kinder etwas zum Mitnehmen haben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Kleine Kinder sollten allerdings mit einer erwachsenen Begleitperson kommen, die sie etwas unterstützt. Die Kinder sollten natürlich Kleidung tragen, die auch schmutzig werden darf. Alle Materialien für den Kurs werden gestellt. Dafür wird ein Unkostenbetrag von zwei Euro pro Kursteilnehmer erhoben. Weitere Informationen unter E 21 98 29 70 und info@zukunftswerkstatt- heinersdorf.de.
Berliner Woche Nr. 4, 27.01.2010
Neuer Malkurs geht an den Start
HEINERSDORF. Das Nachbarschaftshaus Heinersdorf sucht Interessierte, die an einem neuen Malkurs teilnehmen möchten. Der Kurs soll montags um 18 Uhr in der Berliner Straße 5 stattfinden und kostet drei Euro pro Abend. Die Materialien werden gestellt. Die künstlerische Leitung hat Marion Gärtner, die seit 15 Jahren Erfahrungen auf künstlerischem Gebiet hat und mit eigenen Arbeiten bereits an Ausstellungen beteiligt war. Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. 21 98 29 70 und www.zukunftswerkstattheinersdorf. de.
Berliner Woche Nr. 4, 27.01.2010
Das Programm kommt gut an
Das Nachbarschaftshaus Heinersdorf zieht nach einem Jahr eine positive Bilanz /Weiterer Ausbau der Angebote geplant
HEINERSDORF. Vor einem Jahr eröffnete der Bürgerverein Zukunftswerkstatt Heinersdorf sein Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich das Projekt zu einem viel besuchten Treff entwickelt.
Um das Nachbarschaftshaus einrichten zu können, mietete der Verein eine alte Ladenwohnung an. Die Vereinsmitglieder renovierten diese in ihrer Freizeit und richteten sie ein. „Seither hat sich das Nachbarschaftshaus als generationenübergreifender Familientreff etabliert“, so Sandra Caspers vom Vereinsvorstand. „Unter ehrenamtlicher Leitung werden regelmäßig Eltern- Kind-Treffs wie die Krabbelgruppe, ein Kindercafé oder Keramikkurse angeboten. Außerdem gibt es regelmäßige Sportkurse wie Tanzen, Yoga und Pilates.“ Ganz neu ist ein Malkurs für Erwachsene, der montags um 18 Uhr stattfindet. Sonnabendnachmittag trifft sich außerdem seit Kurzem eine Nordic-Walking-Gruppe am Nachbarschaftshaus. Weil der Verein in seinem Nachbarschaftshaus die Familienförderung großschreibt, wurde er im vergangenen Herbst mit dem „Familienherz“ des Fördervereins der Betriebskrankenkasse VBU und einem Preisgeld von 4000 Euro ausgezeichnet. Dieses Geld floss natürlich in die weitere Ausgestaltung Familienangebote.
Mit dem „Politikstammtisch“ hat die Zukunftswerkstatt außerdem eine feste Veranstaltungsreihe geschaffe, in der Politiker, Fachleute und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu Wort und mit den Heinersdorfern ins Gespräch kommen. Katrin Lompscher (Die Linke), Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen), Stadtrat für öffentliche Ordnung und Verkehr, Andrea Lathan, Südasienwissenschaftlerin von der Universität Halle- Wittenberg, und Jutta Limbach, die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, waren beim Politikstammtisch bereits zu Gast.
Das Nachbarschaftshaus wurde bisher ausschließlich ehrenamtlich durch die über 70 Vereinsmitglieder betreut. „Damit das Projekt auch langfristig erhalten werden kann, entschied sich die Zukunftswerkstatt im vergangenen Frühjahr, ein Nachhaltigkeitskonzept zu entwickeln“, berichtet Sandra Caspers. Das 60 Seiten starke Dokument beinhaltet neben der Auswertung einer Fragebogenaktion auch eine Bewertung der notwendigen Arbeitsstunden und eine Ermittlung aller anfallenden Kosten. Das Konzept endet mit der Feststellung, dass ein stabiler, langfristiger Betrieb des Nachbarschaftshauses einer festen Arbeitskraft, finanzieller Unterstützung bei den monatlichen Grundkosten und weiterer Räume bedarf. Erste Schlussfolgerungen hat der Verein daraus bereits gezogen. Zum Jahresbeginn konnte er einen ersten festen Arbeitsvertrag unterzeichnen. Mit der Stelle können demnächst erweiterte Öffnungszeiten und eine bessere Betreuung der Besucher abgesichert werden, freut sich Caspers.
Bild: Immer wieder sind Kinder gemeinsam mit ihren Eltern auch zum Backen in die Küche des Nachbarschaftshauses eingeladen.
Berliner Woche Nr. 4, 27.01.2010
Sportlich ins Jahr starten
HEINERSDORF. Das Nachbarschaftshaus der Zukunftswerkstatt Heinersdorf in der Berliner Straße 5 startet mit neuen Sportkursen ins Jahr. Montags ab 20.15 Uhr findet ab sofort ein Yogakurs statt. Donnerstags um 17 Uhr sowie freitags um 18 und 19.30 Uhr steht Pilates auf dem Programm. Außerdem ist ein neuer Nordic-Walking-Kurs geplant. Weiterhin gibt es auch im neuen Jahr die „Heinersdorfer Laufgruppe“, die sich montags um 19 Uhr trifft, und sonnabends ab 14 Uhr findet Familienfußball auf dem Heinersdorfer Ballspielplatz statt. Für die Kurse kann man sich unter Tel. 21 98 29 70 oder per E-Mail an sport@zukunftswerkstatt-heinersdorf.de anmelden.
Berliner Woche Nr. 4, 27.01.2010
Was folgt aus der neuen Verkehrsstudie?
Arbeitsgemeinschaft der Zukunftswerkstatt trifft sich am 29. Januar
HEINERSDORF. Mit den Ergebnissen der Studie zur Verkehrsentlastung des Ortskerns befasst sich am 29. Januar die AG Verkehr der Zukunftswerkstatt.
Schon seit Jahren wird um eine Verkehrslösung für den Ortsteil gerungen. Seit einiger Zeit ist vor allem eine nördliche Umgehungsstraße entlang der ehemaligen Industriebahntrasse im Gespräch, die den Ortskern entlasten soll. Im November 2009 hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung nun eine Machbarkeitsstudie vorgelegt, die erstmals eine Verlängerung dieser Umgehungsstraße über die Blankenburger Straße hinaus bis hin zur Autobahn A 114 untersucht. Während eines Politikstammtischs Anfang Dezember im Nachbarschaftshaus hat der zuständige Pankower Stadtrat für öffentliche Ordnung, Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen), die Studie erläutert und mit Bürgern diskutiert (wir berichtete). Die AG Verkehr will sich nun mit der Thematik befassen. Dazu werden in der nächsten Sitzung der AG am 29. Januar um 19 Uhr im Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5 die Details der neuen Machbarkeitsstudie analysiert und Eckpunkte erarbeitet, wie die AG auf diese Studie reagieren wird. Auf dieser Grundlage werden mit der AG Leitbild und Naturpark Strategien unter Berücksichtigung der Verkehrsentlastung des Ortskerns erarbeitet. Zu dem Treffen der Arbeitsgruppe sind Interessierten willkommen.
Berliner Woche Nr. 4, 27.01.2010
Pankow mal anders
Nachbarschaftshaus zeigt Wanderausstellung
HEINERSDORF. „Wir sind Pankow: Ganz normal anders“ heißt eine Wanderausstellung, die zurzeit im Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5 zu sehen ist. Das Auftreten von Rechtsextremen im Bezirk veranlasste Pankower Vereine, Unternehmen, Einrichtungen und Bürger, vor drei Jahren die Initiative „Wir sind Pankow: tolerant und weltoffen“ zu gründen. In den vergangenen Jahren waren immer wieder Aufkleber und Plakate mit fremdenfeindlichen Parolen im Bezirk aufgetaucht. Um dem etwas entgegenzusetzen, viele Menschen für das Thema zu sensibilisieren und gegen rechte Propaganda zu mobilisieren, veranstaltete die Initiative einen Plakatwettbewerb. Eingereicht wurden insgesamt 70 witzige, charmante, schräge Plakatentwürfe, Fotos, Kinderzeichnungen, Collagen, Graffiti und Gemälde, die Pankow als weltoffenen und toleranten Bezirk zeigen.
Eine Jury wählte die besten Plakate aus, entschied sich dann aber, alle 70 eingereichten Plakate in einer Wanderausstellung zu zeigen. Diese ist nun bis zum 31. Januar im Heinersdorfer Nachbarschaftshaus zu besichtigen.
Berliner Morgenpost, 12.01.2010
Großer Immobiliendeal beurkundet
... Auch im Ortsteil Pankow tut sich was: Kurz vor Jahresende wurde ein großer Immobiliendeal beurkundet. Der Berliner Möbelhauschef Kurt Krieger (Möbel-Höffner, Möbel-Kraft) hat das Gelände des früheren Rangier- und Güterbahnhofs gekauft. Auf dem 240 000 Quadratmeter großen Areal zwischen den S-Bahnhöfen Pankow und Heinersdorf sollen neben einem Möbelhaus auch Wohnungen, eine Schule, ein Einkaufszentrum und ein Park entstehen. Im Februar will der Unternehmer die genauen Pläne vorstellen...
Aus "Neues Wohnen in der Bötzow-Brauerei" von Isabell Jürgens
Berliner Woche Nr. 1, 06.01.2010
Folktanz aus aller Welt
HEINERSDORF. „Folkstanz“ heißt ein Kurs im Nachbarschaftshaus in der Berliner Straße 5. Am 14. Januar ab 18.30 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, Folkloretänze aus aller Welt kennenzulernen und zu tanzen. Wer teilnehmen möchte, bringt bequeme Schuhe, luftige Kleidung und gute Laune mit. Um einen Unkostenbeitrag von sieben Euro wird gebeten. Weitere Informationen gibt es bei Ralf Müller unter E 21 98 29 70 und im Internet unter www.folkwiese.de.
